Timm Völker bricht mit ostdeutschen Klischees und singt von Land und Leuten
Shownotes
Im Januar 2025 spielte Timm Völker zwanzig Konzerte in drei ostdeutschen Bundesländern. Dabei brachte der Leipziger Musiker nicht nur seine einzigartige Mischung aus Country, Dub und Blues auf die Bühne, sondern auch den gleichnamigen Film "Falke überm Haus", der seine Tour von 2022 dokumentiert. Regisseur Stefan Nöbel-Heise begleitete Völker und den Gitarristen Patrice Lipeb dabei auf ihrer Reise durch den Osten Deutschlands, von Kirchen in Bad Schmiedeberg bis hin zu Hausfluren in Tröchtelborn. Der Film ist ein stilles, poetisches Porträt einer Region, die oft im Schatten der großen Städte steht und in der dennoch eine lebendige Kulturszene existiert. Wir sprechen über die besondere Ästhetik und die Inspiration hinter seinen Songs, die von der kargen Weite Sachsen-Anhalts, Industriekulissen und nostalgischen Erinnerungen geprägt sind. Timm beschreibt die Gegend als seine "nordamerikanischen Great Plains" – eine Landschaft, die seine Musik durchdringt und die ihn immer wieder auf Reisen schickt. Wir tauchen ein in die Geschichten hinter Songs wie "Flammen auf dem Fluss" und "Gib die Sonne auf", die sich mit Vergänglichkeit, Freundschaft und der Magie des Unterwegsseins befassen. Außerdem sprechen wir über die Herausforderungen und Besonderheiten, durch kleine Orte und außergewöhnliche Veranstaltungsorte zu touren, über Nostalgie als kreativen Antrieb und die Verbindung zwischen Landschaft, Musik und Identität. Darüber hinaus diskutieren wir die aktuellen Krisen, die Bundestagswahl in Deutschland, sein Aufwachsen als Wendekind der DDR und die verbindende Kraft der Musik. Ein Gespräch über Musik, Erinnerung, die Kraft der kleinen Orte und einen ganz eigenen Zugang zum Blues.
Die Folge wurde am 17. Jänner 2025 aufgezeichnet.
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