Elias Hirschl und die Macht der Sprache in „Schleifen“
Was passiert, wenn Worte nicht nur beschreiben, sondern krank machen? In dieser Folge spreche ich mit dem Autor, Poetry-Slammer und Musiker Elias Hirschl („Salonfähig“, 2021) über seinen Roman „Schleifen“, ein Buch über die Obsession, die Welt vollständig in Sprache zu überführen. Im Zentrum stehen die Sprachphilosophin Franziska Denk und der Mathematiker Otto Mandl, angesiedelt im Umfeld des Wiener Kreises – und der Traum von einer Universalsprache, die alles ordnen, erklären und heilen soll. Ein Projekt, das immer wieder neu beginnt und zwangsläufig scheitert.
Wir sprechen über Sprache als Macht, über Klarheit als Verheißung und Gefahr, über Wörter, die Realität verzerren...