Indiepop-Duo Atzur: Patricia und Paul erschaffen sich ihre eigenen Trends
Shownotes
Für eine neue Folge von „Was soll das alles?“ sind Patricia und Paul von Atzur zu Gast. Wir sprechen über die Realität von Indie-Pop-Projekten zwischen DIY-Anspruch und Musikindustrie, über Sichtbarkeit, das Ernstgenommenwerden im Pop-Zirkus und darüber, wie man sich als Band eine eigene Welt baut, ohne sich ständig an Erwartungen anzupassen. Außerdem geht es um das Leben zwischen Wien und Barcelona, um Touren, Erschöpfung, Nähe zum Publikum und die besondere Energie ihrer Live-Shows, die für viele Menschen zu einem Safe Space geworden sind. Patricia und Paul erzählen, warum rohe Emotionen auf der Bühne kein Konzept, sondern Voraussetzung sind, wie ihre Songs entstehen und weshalb ihr zweites Album “Humble” von Wut, Selbstbehauptung und dem Wunsch handelt, endlich den eigenen Raum einzunehmen.
Die Folge wurde am 26. Jänner 2026 im Café Weidinger in Wien aufgezeichnet.
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Was soll das alles? Philip Dulle spricht im Podcast mit Künstlerinnen, Musikern und Filmemacherinnen. Die dritte Staffel von “Was soll das alles?” erscheint jeden Freitag auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
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Wer spielt das alles? Die Spotify-Playlist zum Podcast.
Vielen Dank an den Kärntner Musiker Cherry Toast für das wunderbare Intro und Outro. “Slowly Moving Forward” könnt ihr auf Spotify und auf YouTube in voller Länge hören.
Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist so basic, ein, zwei, drei Musik zu machen.
00:00:06: Aber wirklich alles, weil wenn du etwas machst und was du tust und die Leute mit dir resonieren, wird der Trend mit dich abkacken.
00:00:18: Und das ist das Ding.
00:00:20: Wir haben so viele Mikrotrends anyway.
00:00:22: Alles ist trendig, das ist es.
00:00:24: Es gibt einen Moment und eine Szene für
00:00:28: alles.
00:00:29: Und ich glaube, wir haben halt immer mal realisiert, Musik ist ja kein Wettbewerb.
00:00:34: Weißt du es?
00:00:34: Es ist ein endlos langer Tisch und jeder stellt einfach sein Sessel dazu.
00:00:38: aber das ist nicht so dass dir jetzt nur eine Band gefällt und du gehst jetzt nur zu diesem einen Konzert.
00:00:43: also ich glaube jeder hat so Minimum zwanzig dreißig MusikerInnen die er gerne hört und super gerne von Konzern gehen will.
00:00:51: Aber es ist nicht wie dass ich jetzt nur von einem Fußballclub der Fan bin.
00:00:57: Das ist ja das Schöne an der Musik, dass es einfach eine offene Fläche ist.
00:01:02: Und wenn man das mal realisiert dann ist so viel weniger Druck da und soviel weniger Stress.
00:01:27: Dankeschön für eure Zeit!
00:01:28: Patrizia
00:01:30: Paul
00:01:31: Wir werden ein bisschen hin- und herswitchen sage ich jetzt einen Gang zwischen Englisch
00:01:35: und Deutsch.
00:01:37: Ist das okay für euch?
00:01:38: Auch so?
00:01:39: Wenn
00:01:40: wir das so machen?
00:01:44: Wie geht es euch jetzt?
00:01:45: Ihr habt ja das zweite Album steht jetzt quasi in den Startlöchern.
00:01:51: Man sagte so gern, dass das erste Album schreibt sich.
00:01:54: Da hat man irgendwie ewig Zeit dafür und für das zweite album ist das dann irgendwie oft nicht mehr so der Fall.
00:02:02: wie war das bei euch jetzt quasi dieser Prozess vom ersten zum zweiten Album zu gehen?
00:02:09: Grundsätzlich was so... Also das erste album hat sich bei uns eigentlich relativ organisch ergeben, also ich war halt davor schon in Musikprojekten unterwegs für die Patricia.
00:02:18: Das ist das erste Musikprojekt und irgendwie hat sich das dann alles so natürlich entwickelt.
00:02:24: Also es war Zeitwarnicht wirklich so ein Faktor.
00:02:27: aber wir wussten, wir wollten den Album schreiben.
00:02:29: Und jetzt beim zweiten Album da hatten wir halt schon die Erfahrung durch die Tournee vom ersten Album und support etc... Da wussten wir, wir wollen erst ein Album schreiben damit wir wieder gescheitert tun können.
00:02:41: Damit wir unsere Musik noch mehr Leuten präsentieren könnten.
00:02:44: Also da war es keine Dateland oder auch kein Druck.
00:02:47: aber es fühlt sich wieder natürlich an dass die sd-Zeit dafür da ist.
00:02:52: und nachdem wir aktuell hundertprozent indies sind... Wir sind unser eigenes Label, eigenes Management haben wir für uns einfach beschlossen hey jetzt sind ich wieder mal Zeit alles was wir jetzt geschrieben haben auch in einem Album zu manifestieren.
00:03:08: Also wenn du gemeint hast, kein Druck.
00:03:09: Aber habt ihr euch selber vielleicht irgendwie Druck gemacht?
00:03:12: Warst du da wie ein Pressure?
00:03:14: Du hast es dir selbst
00:03:15: gemacht?
00:03:15: Ich denke für das erste Album, ich glaube alle Artis, die ersten Projekte, von der man auf ihre ganze Leben arbeiten kann.
00:03:24: Und dann kommt's und ich denke, dass das erste Algum ist immer... Lass uns sagen, das war der eine der langen Konzeptualisationen Zeit, weil es eigentlich die ganze Welt war!
00:03:37: Und natürlich, für diesen zweiten Album, ich glaube, wir haben es ganz schnell getroffen.
00:03:45: Dass diese ganze Musik für uns zumindest ist, um Spaß zu haben und Kommunikation zu können.
00:03:51: Ich denke, der erste Album hat dieses Nehmen von, hey, das ist wer ich bin!
00:03:56: Jetzt hat dieser zweite Album gesagt, hey!
00:03:59: Das ist was wir wollen und wir wollen viel Spaß haben.
00:04:07: Ja, also... Es ist nicht so, dass wir uns mit dem ersten Album pressen.
00:04:13: Es ist nur, dass vielleicht Musik eine Sprache ist und wir noch nicht das ganze Geist dieser Sprache zu sprechen haben oder die richtige Worte zu finden.
00:04:23: Und jetzt... Wir haben es irgendwie figured out.
00:04:29: Du weißt was?
00:04:30: Lass uns was sagen!
00:04:31: Denn wir haben den ersten Alben erlebt.
00:04:36: Du gehst mit deinen Songs vor der ersten Zeit und du machst Dinge für dich selbst, aber du hast diese Verbindung mit den Leuten.
00:04:45: Und du weißt es nicht.
00:04:51: In dem ersten Album sahen wir, dass ich manchmal gedacht habe, vielleicht macht das keinen Sinn zu jemandem?
00:05:06: Vielleicht ist das ein bisschen kompliziert.
00:05:11: Wir sind live-Bands so, wir haben zwei Ringe und wir connectieren alle wirkliche Leute.
00:05:21: Das heißt, wenn ich euch richtig verstehe dann war quasi das erste Album mal eher grundsätzlich für euch.
00:05:27: Also ihr habt es für euch gemacht und wusste gar nicht natürlich, wie das irgendwie draußen in der Welt quasi so ankommen wird oder?
00:05:36: Ja, wie du sagst ist es eigentlich ein
00:06:10: Dialog geworden.
00:06:13: Es ist glaube ich bei jedem Musiker so dass man einfach die Angst vor hat so screaming into the void.
00:06:23: Wenn das dann nicht ein Echo ist, sondern real eine Konversation entsteht.
00:06:26: Das ist extrem schön und das war eben so eine extrem coole Erfahrung und eine schöne Motivation, dass es denn weiterzuentwickelt um die Konversationsfort zu führen.
00:06:37: Aber
00:06:38: war quasi dieses erste Album seit zwanzig dreiundzwanzig erschienen oder?
00:06:43: Ja War das aber schon grundsätzlich oder war es schon eure Intention auch damit auf Tour zu gehen, quasi damit in die Welt rauszugeben?
00:06:53: Wir wussten
00:06:56: von Anfang
00:06:56: an, dass wir viel tun wollen.
00:06:58: Das ist definitiv unser Ding.
00:07:00: Dass es dann auch passiert war schon eine schöne Überraschung.
00:07:03: Das ist das, was called
00:07:05: Strange Rituals heißt.
00:07:06: Denn es war diese Kollektion von Rituellen, die ihr macht und der ganze Prozess des Albumes irgendwie nach dem Licht zurück zu den Lichtern aus der Dunkelheit.
00:07:21: Und natürlich sagen wir, dass die Unterschiede mit einem neuen Album ist, dass jetzt... Wir hatten eine Part, in der dieses zweite Album gestartet wurde.
00:07:32: Es begann und endet anders als wir erwähnt haben, weil wenn wir angefangen haben... Der zweiten Album auch?
00:07:44: Ja!
00:07:46: Weil, als wir begonnen haben, hatten wir ein Management und dieses ganze Industrie-Fancy-Pensis-System-Struktur.
00:07:58: Und dann kam der erste Song raus und wir wollten in den Managerien und so weiter gehen.
00:08:03: Dann rief unser Ex-Manager uns aus.
00:08:07: Wir führten sehr schnell nach dem ersten Release, dass Fakt war, das ganze Jahr, all das Geld ging zu ihm.
00:08:12: Es gab niemanden, kein Partner, niemand wurde bezahlt, nichts.
00:08:15: Und du realisierst es nach einem Released schon, wo du dich verabschiedest.
00:08:22: Das war wirklich ein Moment, in dem wir nicht mehr dieses Formulat erinnern können.
00:08:29: Und das ist etwas, was wir realisieren.
00:08:31: Dies kann uns brechen oder kathoportiert werden.
00:08:35: Es kann sein, dass es viele Projekte gibt, wenn etwas so passiert.
00:08:39: Dann haben wir natürlich viel von der Perspektive gemacht und gesagt, okay, okay... Wir müssen alles aus dem Haus gehen und das Haus aufnehmen.
00:08:49: Und wir wollen, dass es wirklich notwendig ist.
00:08:55: Es war natürlich eine große Scheiße.
00:08:58: Wir haben noch nicht viel Geld gemacht.
00:09:01: Aber es war dieses Aha-Moment.
00:09:05: Okay, okay, okay!
00:09:06: Das wird der zweite Album sein.
00:09:08: Lass uns mit... Metaphors, wir müssen auf die Straße gehen.
00:09:13: Was wollen wir hier?
00:09:14: Was ist das Ding, was dieses Projekt alive macht?
00:09:16: Weil es so ist, dass man jetzt fit ist.
00:09:18: Denn das war ein großer Blödsinn!
00:09:21: Und ich denke mit diesem gesamten Mindest, der aus einem negativen Aspekt kam... Ja, es kann sich dann nicht weiter pushen als zu einem Level, in dem wir eigentlich sehr still sind.
00:09:37: Das ist gut, das passiert.
00:09:39: Und auch wie die Menschen supporten, weil manchmal, wenn bad things happen ... Es macht euch auch rewaluatieren, wer in eurem Leben ist oder in diesem Fall, wer im Projekt ist.
00:09:51: und jetzt wissen wir, der Häuschen ist voll, hundert Prozent.
00:09:56: Ja, ich glaube, dass ist warum ... Der andere Album war mehr wie Schaddowarkt und dieser hat mehr Licht gemacht, basically pure Licht.
00:10:06: Wann hat sie so neu starten müssen?
00:10:07: Oder wann war ich klar, okay das müssen wir jetzt quasi neu beginnen.
00:10:12: Auch das Projekt ist vielleicht ein gewissen... Das war ich ziemlich
00:10:15: genau vor einem Jahr.
00:10:16: Also ziemlich sogar haargenau vor einem jahr!
00:10:20: Wir
00:10:21: waren gerade auf Tour und dann haben wir den News entdeckt und es war wirklich für uns im Übertrittsgesetze Entweder das war's oder jetzt geht es erst richtig los.
00:10:32: Und
00:10:32: zum Glück haben wir uns fürs Weiteres entschieden, das war auch eine bewusste Entscheidung.
00:10:37: und ja der Rückhalt war auch immens.
00:10:39: also auch unsere Fans oder auch unsere Friends und Family die waren einfach alle da und sind alle mit viel enger zusammen geschworen.
00:10:47: Es war auf einmal was so klar wohin die Reise gehen soll und hat sich auch voll ausgezahlt
00:10:52: bisweilen.
00:10:54: Das war für euch auch so ein bisschen die Entscheidung alles selber zu machen?
00:10:59: Wir wussten immer, dass wir das tun können.
00:11:02: Der Album ist heimlich, also ich bin nicht überrascht, ob es nicht so sein wird.
00:11:09: Aber ehrlich gesagt, ja.
00:11:11: Jetzt von der Musiker-Perspektive sind die Musikern so viel möglich, aber wir haben diesen externen ... Die sozialen Friseur, dass du das nimmst und das nennst.
00:11:20: Und es ist so... Nein!
00:11:21: Schau dir das in dich selbst an, was du gut bist.
00:11:25: Und ehrlich gesagt, wenn du nicht gut bist, dann wirst du viel Spaß machen.
00:11:31: Und wir realisieren, ich stelle Design, Grafik-Design, Fashion-Designer.
00:11:35: Ich kann die gesamte Grafikvisualität des Projekts tun.
00:11:39: Und er stammelt ... und arbeitet im Marketing.
00:11:45: Wir realiseren Fuck, wir haben schon so viel gemacht.
00:11:51: Wir wussten, dass die Leute, die mit uns zusammengearbeiteten waren, mehr als ein Verbrauch waren.
00:11:57: Denn du kannst auf deinem Projekt arbeiten wie immer, aber eine Person, der für dich arbeitet, hat diese zwei Stunden pro Woche, die ihr investieren könnt.
00:12:07: Das macht natürlich einen kompletten Sinn!
00:12:09: Aber das ist eine Sache.
00:12:11: Und dann haben wir realisiert, hey, du weißt was?
00:12:12: Wenn wir auf unser eigenes Leben sind – eigentlich geht es schneller und viel mehr fluid – und wir sind ein zwei-spieler, also ist es leicht.
00:12:20: Wir trauen uns aneinander.
00:12:21: Wir machen uns nicht durcheinander.
00:12:23: Er vertraut mich mit dem, was ich mache.
00:12:25: Ich vertraue ihn völlig mit dem was er macht.
00:12:27: So ja!
00:12:28: Und jetzt mit dem Album können wir direkt mit unseren Partnern sprechen.
00:12:32: Wir müssen nicht durch den ... Hey, kannst du die Person fragen?
00:12:35: Nein, nein, einfach ... Du schaffst so viel Mittelmane, wie wirklich.
00:12:42: Wir fangen an, dass es so freundlich ist.
00:12:45: Wenn du diese Barsche, die man in der Bürokratie hat... ...dass wir uns auch manchmal für
00:12:56: sich befinden, um uns zu verabschieden
00:12:57: und
00:12:58: dir zu sagen, komm!
00:12:58: Und für uns ist es auch ein bisschen ein politisches Statement.
00:13:00: Auch zu sagen, schau dir mal an wohin die ganzen Umsätze in der Musikindustrie gehen, wo sie real ankommen und das sind nicht die Künstlerinnen, die das Produkt unter einem Zeichen der Musik schaffen sondern das sind alle Mittelmänner und das waren auch wirklich Männer meistens.
00:13:16: Eigentlich soll das genau umgekehrt sein.
00:13:19: Es muss auch diese musikindustrielle Machtfrage eigentlich anders gedacht werden.
00:13:24: und so haben wir für uns auch gesagt, hey!
00:13:27: Wir schaffen es aktuell selbst.
00:13:29: Also die Kapazitäten dafür.
00:13:31: Wir wollen das auch selbst machen.
00:13:32: Und wir wollen da auch selbstbeständigt agieren.
00:13:36: Nachhaltiges Konzept sein wird, weil viele viele Arzt jetzt aktuell wechseln werden auf dieses System.
00:13:42: Weil sie auch sagen hey ich investiere so viel Zeit Energie auch Geld und nichts kommt zurück.
00:13:48: Und wie willst du dann von dem Leben?
00:13:50: Also irgendwo muss da mal an den Schrauben gedreht werden dass es weggeht von diesen eigentlich patriarchalen Strukturen.
00:14:03: Job?
00:14:03: Lass uns das sagen, aber ich bin für einen randomen Job geworden.
00:14:07: Und dann habe ich gesagt, nein, ich möchte für mich arbeiten!
00:14:10: Ich möchte für die Leute, die eigentlich an mir glauben.
00:14:13: Ich fühle mich so wie Jesus ist.
00:14:15: Ich glaube unsere Freunde sind mein Boss.
00:14:17: Ich bin mein Boss und meine Leute sind mein Bus.
00:14:21: Und ich muss mich selbst zu ihnen und mich nicht mit jemandem tun, der hierher kommt, der keine Sensitivität hat.
00:14:33: Und es ist nur für den Cash.
00:14:35: Und ich bin so, dann macht der Cash irgendwo anders.
00:14:41: War das für euch kreativ vielleicht jetzt oft in dem letzten Jahr auch ein Problem?
00:14:45: Weil man sich ja plötzlich mit so vielen anderen Dingen beschäftigen muss.
00:14:48: also ist das euch dann vielleicht auch hin und wieder eine Weg gekommen dass ihr jetzt nicht nur rein auf die Musik konzentrieren könnt?
00:14:56: Nicht wirklich!
00:14:58: Ich glaube... Es ist, ich meine, natürlich, Social Media und auf TikTok und all diese Dinge.
00:15:03: Aber ich denke, wenn du jetzt wirklich mehr als ein Business sprechen willst, dann hast du deine Brand Identität wie eine Musiker.
00:15:09: Das ist nur noch ein Medium der Expressivität.
00:15:13: Ich liebe Social Media sehr.
00:15:14: Ich habe einen großen Kontakt mit meinen Fans, die ich jeden Tag ... Ich habe nicht wirklich meine Feedback bekommen.
00:15:27: Ich habe keine Chance, live zu spielen, um Messen zu bekommen, dass ich jedes Mal Kontenzeichen versichere und viel Spaß habe.
00:15:54: Und ich glaube es ist der gesamte Grund für das.
00:16:00: Ich verstehe natürlich viele Musiker, dass es nicht funktioniert.
00:16:10: Denn in dieser Ökonomie kann man kein sehr mysteriöses,
00:16:19: introvertiertes Musiker mehr sein, als
00:16:26: wenn man die Menschen erreichen will.
00:16:28: Das ist wie es ist.
00:16:32: Aber auch ... Ich weiss nicht, für uns ... Aber es sind verschiedene Tools.
00:16:37: Und auch, dass du die Sekretität der Prozesse halten musst.
00:16:41: Wenn du Musik machst und in dem Studio bist, ist das was wir tun.
00:16:43: Und dann bist du komplett beinahe in diesem Moment.
00:16:46: Ich mache nicht Tiktoks während ich im Studio stehe, aber wenn ich die Zeit habe um meinen Computer zu sehen und den Content zu schneiden, dann habe ich diese Date, wo ich die Content schneide.
00:16:59: zu sehen, dass wir auf den anderen Seite sind.
00:17:01: Also du machst like Office Hours und dann hast du so creative Hours?
00:17:06: Oder wie macht ihr das?
00:17:07: Wir
00:17:07: sind auch sehr strukturiert.
00:17:10: Ich bin Jungfrau und ich bin Skolpio.
00:17:14: Aber es ist wahrlich, ich bin wirklich strukturell.
00:17:17: Es gibt diesen Exel für den ganzen Monat.
00:17:19: Das sind die Dinge zu machen oder zu posten, was auch immer.
00:17:22: Und dann kannst du schildern.
00:17:25: Wenn man eine Struktur hat, kann man automatisch frei sein.
00:17:30: Wir haben jemanden, der uns pressiert.
00:17:32: Wir brauchen dich, wenn ich das nicht fühle, dass ich den nächsten Tag mache.
00:17:37: Es ist also kein solches Stricksystem.
00:17:40: Aber es ist cool, dass man auch zu verschiedenen Dingen jumpen kann.
00:17:44: Das ist wie eine Pelettklinse.
00:17:46: Wenn du etwas machst und dich ein bisschen stammt, dann kannst du schnell Kaffee inzwischen verändern.
00:17:53: Und das ist ein bisschen die Sache.
00:17:54: Okay, ich werde einfach ein bisschen davon kippen.
00:17:56: Dann kann ich mit frischen Einen auf das Ding gehen oder...
00:18:01: Wie du gesagt hast, der Weg ist das Ziel.
00:18:03: Auch das Ziel war von Anfang an live zu spielen und mit den Menschen direkt in Kontakt zu treten.
00:18:09: Kann man das vielleicht so sehen bei euch?
00:18:11: Ja
00:18:11: also wir sind es definitiv keine Café-Haus-Playlist.
00:18:18: Wir haben das auch nie probiert und wollen mir auch nichts für uns.
00:18:21: Es wirklich einfach Konzertespielen mit Leuten interagieren.
00:18:26: Wir gehen auch extrem gerne nach jeder Show... Es ist wie eine
00:18:45: Community-Feeling.
00:18:47: Das macht es real, oder?
00:18:48: Ich denke, da gibt es sicherlich verschiedene Typen von Musikern.
00:18:54: Ich glaube, ich mache immer zum Beispiel die Parallelismen zwischen Faschen und Musik.
00:18:58: Du hast Faschen, du bist bereit zu tragen.
00:19:02: Du hast Crews-Kollektionen und so viele andere.
00:19:05: Und du würdest nicht in einem faszinierenden Weekend Paris sein.
00:19:08: Du wirst dann auch Zagha und Dior haben.
00:19:13: Es würde keinen Sinn machen und niemand hätte das erwartet.
00:19:17: Sie wissen, dass Tata ihre Kollektionen in Galicia sind.
00:19:21: Die alle haben ihre Kollekte in Paris und jeder hat seine eigenen Tempo.
00:19:24: Und jeder hat seinen Konsumers, sagen wir mal.
00:19:28: Ich fühle mich mit Musik als noch dieser Schritt auf Digital- und Livemusik zu sein.
00:19:34: Denn es ist nicht ein Secret, dass die Festivals ein bisschen runtergehen.
00:19:42: Mit den Anwesenden der Menschen, jeden Jahr gibt es weniger Menschen.
00:19:54: Es ist schwer für die Leute zu holen und das ist immer etwas, was das Problem macht.
00:20:11: Denn da sind digitalische Musiker, die in der Welt gesehen werden, wo sie nicht aufhören.
00:20:19: Und man kann vielleicht etwa ein Hunderttausend Lesern haben, aber dann kommen fünfzehn Personen zur Show.
00:20:31: Und wir wissen von Leuten, die weniger als tausende monthlyen Lesern sind Ich habe mir das auch gerade geraten, dass ich auch total okay bin.
00:20:42: Du bist gut.
00:20:43: Aber als Musiker ist es ein Punkt, wo du fragst, ob ich live sein will oder nicht.
00:20:48: Für uns wollen wir eigentlich Livemusikern sein.
00:20:52: Die digitale Musik ist nicht das, was uns fützt, sondern die Emotionen.
00:20:58: Wir brauchen diesen Kommunikation und diese Community zu kreieren.
00:21:04: Es ist nicht so, dass man besser ist als der andere.
00:21:08: Und ich denke als Musiker, du musst diese Entscheidung machen.
00:21:12: Denn du kannst nicht mit einem Schritt in jeder Seite sein.
00:21:18: Dann bist du einfach geblendet.
00:21:20: Du kannst nicht zwischen Dingen sein.
00:21:21: Du musst eine Entscheidung machen, zumindest für uns.
00:21:23: Es war so und es fühlte sich so.
00:21:25: Und wenn wir die Entscheidung gemacht haben, dann sahen wir, okay, das ist wo wir gehen.
00:21:30: Das macht alles.
00:21:31: Es hat einfach Sinn gemacht.
00:21:32: Und auch viel Druck ging aus dem Fenster.
00:21:34: Wir dachten, dass wir eigentlich noch nie einen Koffer-Playlist bekommen haben.
00:21:41: Wir würden es nicht machen mit den Playlists der hunderttausend Follower, vielleicht auch die Lesenden, weil das sind Dinge wie die aktiven und passiven Lesenden.
00:21:51: Du weißt, da gibt's so viele Dinge... Ich möchte nur spielen und sehen, dass die Leute ... Sie sind
00:21:59: connectiert zu den Audiensten.
00:22:01: Ja!
00:22:02: Das ist für mich real.
00:22:03: Was ist ein Leser auf einer Plattform?
00:22:06: Ich weiß nicht.
00:22:07: Wie gesagt, wir sind mehr organisch als wirklich.
00:22:12: Also ja...
00:22:15: War das von Anfang an irgendwie auch so klar oder anders gefragt?
00:22:19: wie habt ihr überhaupt zusammengefunden als Musikerin?
00:22:25: Grundsätzlich haben wir uns über Dating App kennengelernt.
00:22:28: Das
00:22:28: stimmt tatsächlich,
00:22:35: ja!
00:22:36: Ich habe einfach nicht mal gewusst, dass Patrice Instruments spielt oder auf dem Singen
00:22:41: kann... Ja, weil ich studiere Musik als Extra-School-Aktivität.
00:22:47: Und dann benutze ich Musik für mich selbst.
00:22:51: Wie war es
00:22:52: für dich, wenn du startest?
00:22:54: Ja, ich war in der Schule.
00:22:55: Ich war im Conservatorium von Liceo in Barcelona und ... Ah, fuck!
00:22:59: Adona war die Schulärztin.
00:23:02: Ich wusste nicht mehr.
00:23:03: Wie zwölf?
00:23:04: Okay.
00:23:07: Aber für mich war es eher so wie ... Ja, du machst deine Journalien.
00:23:10: Das bedeutet nicht, dass du eine Poetry-Büchse ausgebildet hast.
00:23:13: Du tust es einfach für dich selbst.
00:23:15: Und also für
00:23:15: meine Musik war das so.
00:23:17: Ja, ja, aber auch für mich.
00:23:19: Und Paul war sozusagen ... ein Musiker in den Ausland.
00:23:26: Ich erinnere mich daran, dass ich ihn für eine Zeit hatte und ich fühlte mich komfortabel.
00:23:32: Er war eine sauvierende Space für mich, so konnte ich ihm diese Dinge zeigen.
00:23:40: Ich habe auch mit anderen Bänden gehört und habe gedacht, ich kann das tun.
00:23:44: Und in einigen Momenten habe ich gesagt, ich könnte das besser tun!
00:23:48: Ich will das versuchen.
00:23:49: Aber
00:23:49: bevor du nie gedacht hast, dass man ein professioneller Musiker ist?
00:23:52: Nein,
00:23:52: ich meine natürlich, wenn es eine E-Mode war in der Natur, dann ging ich immer auf die Shows, immer, immer... Du bist
00:23:58: sehr E-mode und Teenager.
00:24:00: Ja super
00:24:00: E-mo, siehst du das nicht?
00:24:01: Vielleicht
00:24:02: ein bisschen.
00:24:04: Ja!
00:24:04: Und ich war in Barcelona zu ... Ich hatte diese Bandshop-Klubben.
00:24:07: Ich musste nur mit jemandem gehen.
00:24:10: Ich wusste nicht, wer was spielt.
00:24:11: Ich habe einfach gewonnen.
00:24:12: Ich liebe den Konzertszenen, ich liebe diesen ganzen ... Kollektiv, Erfahrungsenergie, die du kreiert hast.
00:24:20: Ich mag das immer, seit ich als Teenager war.
00:24:23: Aber ich habe nie gedacht, oh mein Gott, ich werde jetzt was machen!
00:24:27: Ich liebe es natürlich, aber ich dachte, dass es so ein verrücktes Dream ist.
00:24:33: Ich hatte keine Referenz, ich komme nicht aus einer Familie von Artists.
00:24:36: Das war noch nie eine Option.
00:24:39: Ein Architekt war eine Option, aber auch nicht ein Musiker.
00:25:03: Und die erste Single ist ja schon im Jahr twohntausend neunzehn erschienen.
00:25:05: Stimmt das?
00:25:07: Ja, kurz bevor die Covid-Pandemie.
00:25:14: Was war das mal für euch so ein, okay wir setzen da mal irgendwas frei und schauen mal was das auslösen könnte quasi?
00:25:24: Eigentlich schon.
00:25:25: Wir hatten es auch nicht mit viel Intention gemacht, sondern... Wir haben es mal geschaut, wie das ankommt.
00:25:33: Aber Running hat dann relativ viel Resonanz bekommen am Anfang gleich mal.
00:25:38: Obwohl man jetzt musikalisch in eine kommende andere Richtung gehen oder gegen die Gange sind?
00:25:43: Ja
00:25:43: schon!
00:25:44: Aber trotzdem spürt man noch immer diese... Also man hat's damals schon irgendwie rausgehört wo ihr quasi jetzt hin entwickelt habt.
00:25:51: Okay cool.
00:25:52: Und was
00:25:53: noch ganz anders klingt voll.
00:25:57: Stimmt eigentlich, also ich habe mich nachgedacht und die Essenz ist gleich
00:26:00: da.
00:26:00: The essence is there which means the piano and drums, the synths... ...and the heavy heart!
00:26:09: Heavy Heart?
00:26:09: Ja das stimmt.
00:26:12: Das war mal so ein Versuchsballon quasi, den wir so steigen ablassen.
00:26:17: Genau ja auch weil man für mich als ich war Zehn Jahre bin ich Schlagzeuger, also habe davor eben auch in Orchestern gespielt und sowas.
00:26:27: Aber
00:26:28: als Schlagzeig ist mein ich immer so der Hintergrund-Typus.
00:26:31: Und das bin ich auch immer noch.
00:26:32: aber nachdem wir uns dann als Duo irgendwo entwickelt haben und Patrice halt auch einen anderen Approach zu Songwriting...
00:26:41: In der aktiven Position, in der kreativen Position sind wir auf den
00:26:56: Einen-Level.
00:26:58: Ich werde nicht die Front und Neue an der Back als Drama sein.
00:27:08: Melodioses irgendwo und gibt halt mehr vor als nur den Beat, sondern auch gibt doch sehr viel Feeling.
00:27:13: Und das in Kombo mit Piano und Voice.
00:27:16: hast du dann wirklich so diese extremen basischen Instrumente auf einmal zusammen, die wirklich schon fast schon seit Menschheitsgeschichte an.
00:27:22: da sind also über Beat und Vocals vielleicht das was von Anfang an da war.
00:27:27: Und Piano ist halt das melodiöse Instrument schlechte.
00:27:30: Even though
00:27:31: not a piano sometimes moves into like synth sound but basically keys.
00:27:36: Aber für Schreiben an sich ist das immer noch da.
00:27:39: Ja, für Melodies definitely.
00:27:41: Piano is the way!
00:27:42: Was für dich.
00:27:43: eine Überwindung.
00:27:43: quasi dann auch so nach vorne zu treten und...
00:27:46: Voll!
00:27:47: Du kannst jetzt ja irgendwie auch beides sein oder du kannst dich ein bisschen mehr im Hintergrund halten, schätze ich mal.
00:27:53: Aber du kannst auch nach vorne treten.
00:27:55: Voll!
00:27:55: Also ohne dass es Schleichwerbung für unsere Live-Konzerte zu machen aber wenn du zum Konzert von uns kommst wirst sehen wie wir das real auch machen.
00:28:03: also Das hat sich da auch einiges geändert, aber irgendwie finde ich es auch cool weil vor allem live dann viel nähere Connection zu den Fenster ist.
00:28:11: Besonders als Drama bist du halt immer irgendwo hinten wo noch Platz ist und so.
00:28:16: Ist jetzt wenn wir auch nur zu zweit auf der Bühne stehen ist halt viel mehr Platz für uns beide irgendwo ja.
00:28:23: War das etwas was Du wolltest oder wo Du Dich auch sehr überwinden hast müssen quasi?
00:28:30: Ich glaube weder noch ist es hier.
00:28:32: wieso... Ich habe es akzeptiert und habe es extrem cool gefunden.
00:28:37: Es ist immer noch sehr zu schätzen, weil das auch nicht was normales ist.
00:28:42: Ich bin sehr dankbar dafür dass ich da als Drama auf ein Level dabei sein kann.
00:28:49: Das ist schon extrem cool!
00:28:50: Aber hast du da etwas in den Baulen gesehen?
00:28:53: Was er vielleicht selber noch nicht so wahr haben wollte?
00:28:57: Ich sehe die Leute.
00:29:00: Ich sehe den schlafen Talent.
00:29:01: Das ist der Schlafen von mir!
00:29:02: Aber wirklich, ich könnte es sehen... Sondern ich denke, dass man eine Toxikmasculinität hat und viele Leute haben diese schlafe Sensibilitäten und Sensitivitäten.
00:29:12: Und ich dachte, fuck, ich weiß, er hat so viel zu sharen.
00:29:16: Und besonders, ich glaube mit Musik, manchmal natürlich mit Wörtern, um Dinge hinzuwerfen.
00:29:22: Es ist ein kompliziertes Ding, aber ... Und das ist
00:29:31: ja auch total schön, oder dass wenn man Menschen kennenlernt die quasi etwas sehen was wir vielleicht selber noch nicht so verinnerlicht haben.
00:29:39: Auf jeden
00:29:39: Fall, auf jeden Fall.
00:29:40: Das ist eine coole Erfahrung.
00:29:43: Seit ihr dann, weil ihr das schon jetzt öfters angesprochen habt aber seit ihr dann auch eher so mit Künstlern sage ich jetzt absichtlich und auch mit Bands aufgewachsen wo es jetzt keine Frauen gab, vielleicht in den Bands überhaupt und so.
00:29:58: Und also wie sich das quasi auch auf euch ausgewirkt hat?
00:30:03: Weil wenn man immer nur mit Künstlern zu tun hat, die man hört und Bands, die reinen aus männlichen Bandmitglieden bestehen, dann macht er's ja wahrscheinlich auch... was will ich dir?
00:30:16: Also selbstreflexiv, bevor wir hier angefangen haben habe ich fast ausschließlich Männliche Artists gehört.
00:30:24: Vor allem wenn es um Vokals geht und auch alle Dramatole durch hatte, waren alles ... Ich musste
00:30:30: ihn in Adelaide introduceieren.
00:30:32: Zu Lorde, zu Florence, zu all den Mädchen.
00:30:36: Und jetzt?
00:30:36: Ja, jetzt habe ich fast nur mehr Female-Ladpads
00:30:39: versucht.
00:30:41: Aber ich
00:30:42: war so, dass du das hörst.
00:30:43: Auch wenn wir gerne noch festwürfen wollen als Besucherinnen.
00:30:49: Es hat sich voll geändert.
00:30:50: bei mir als Konsument Mittag ist es viel mehr.
00:30:54: Wir waren bei ... Wie
00:30:58: war
00:31:00: du?
00:31:00: Mit dem Schloss auf der Bühne!
00:31:02: Das war eine
00:31:03: der
00:31:08: besten Shows die ich jemals gesehen
00:31:09: habe, weil ich sie leider noch nie live gesehen habe.
00:31:12: Es war crazy super
00:31:13: sein oder live.
00:31:14: All the
00:31:17: boyfriends were converted right after that show.
00:31:22: Ja und es war so ehrlich.
00:31:24: einfach das war nix aufgesehen Einfach ein Wahnsinn.
00:31:27: So, natürlich.
00:31:28: Die Unterschiede der Show und der Überraschung von Frauen oder Männern sind sehr verschieden.
00:31:33: Ich glaube nicht, dass es bei einer großen Artistin die Frage ist, ob sie das mit diesem ganzen Welt nicht betrachten würde, was auf der anderen Seite ein interessierter Artist macht, weil er eine Welt kreiert.
00:31:54: Und manchmal wird er nur mit einem Gitarren an der Stelle geduldet.
00:32:05: Es ist so.
00:32:06: Ich meine, da gibt es auch sehr interessierte Mela, wie bei den Pyloten von dem XXI.
00:32:11: Die Shows sind unglaublich, das ist super schön.
00:32:13: Ich mag sie auch wenn die beiden aufhören.
00:32:16: Aber ich denke, dass es diese Formulierung der Boyband ist, wo... Ja, ich musste dieses Aus- und Off-Ball aufnehmen, weil es so ... Ja, wie gesagt, es ist okay.
00:32:36: Als ich sage, dass alles okay ist.
00:32:38: Jeder kann was machen, was er will.
00:32:42: Aber wenn du ein Messerstil hast, dann brauchst du vielleicht eine Öffnung und die Zeit für all diese Gesamtversorgung und alle diese Toxikmaske und dieses Geräusch.
00:32:55: Dann kannst du wirklich in das Essentum tappen, das ist auch ein generelles Ding.
00:33:06: Wir
00:33:07: sind alle möglich.
00:33:08: Aber ich hab eigentlich schon das Gefühl, dass da was aufbricht.
00:33:12: Ich bin ja auch so aufgewachsen, dass ich hauptsächlich und habe das lange nicht hinterfragt weil es irgendwie leider so normal war, dass halt hauptptsächlich männliche Bands waren oder Künstler aber bekommt.
00:33:24: vor den letzten zehn Jahren tut sich da schon einiges, also natürlich auch wie Festivals kuratiert werden und so.
00:33:31: Es gibt natürlich wahrscheinlich nur immer Festivals die hauptsächlich von wendlichen Bands dominieren sind aber so oder wie nimmt ihr das wahr wenn ihr auf Tour seid und spielt?
00:33:44: Ja ähnlich.
00:33:45: ich glaube auch dass es so Aufbruchs von gewissen Strukturen gibt auf jeden Fall.
00:33:50: Ich glaube aber auch dass noch extrem viele Geht-Keeper existieren schließlich männliche, die das auch nicht wollen und wahrlich verhindern zu versuchen.
00:34:01: Und dass dort noch viel gemacht wird.
00:34:03: aber ich finde es auch extrem cool, dass es sehr viele female Artists gibt irgendwie.
00:34:12: Aber die Sache ist, wie man sagt.
00:34:17: Als Frau musst du dir zuerst probieren.
00:34:22: Und du musst dich selbst probieren
00:34:27: zehnmal, bis... Ah, okay.
00:34:37: Some dude opens the door and lets you
00:34:38: in.".
00:34:39: And this is a thing that even though a lot of people fill their mouth with igualdad You know like...and it's all fine inclusive and whatever It isn't inclusive when they only want to include it are your friends.
00:34:54: also..you're not more gender bender or masterbender When you paint your nails if you still have fucking asshole.
00:35:03: Du hast gesagt, dass du auf der Rückseite nicht mit mir angeschaut bist.
00:35:11: Das ist so viel davon.
00:35:13: und es ist natürlich eine dritte Position als Warnung, weil ich noch nicht so bekannt bin, also kann ich keine Steppe in den Töten von niemandem sein.
00:35:22: Und du bist auf einer so tiefen Linie zu sein... label as a Viva, complicated artist just because you ask for water backstage.
00:35:32: Or because... Yeah!
00:35:35: You asked where the back stage is or things like that and I think yeah this still very triggering somehow And i think as a woman or non-binary person it's still.
00:35:50: Es ist ein guter Musiker und es muss eine Vulnerabilität sein.
00:35:54: Aber wenn du wunderschön bist, bist du nackt.
00:35:57: Alles kann dich touchen.
00:35:58: Es ist sehr schwierig, wie man diese Stunde oder etwa die halbe Stunde in einem Stadion zu haben.
00:36:07: Du bist komplett wundervoll.
00:36:09: Der Moment, als du auf dem Stadio steppst ... Oh mein Gott!
00:36:11: Du musst die Arme aufhören, weil du gepannt wirst.
00:36:14: Also musst du wirklich aussehen.
00:36:15: Und das ist so eine Bedeutung... Ich kann hier wunderschön sein, aber ihr seht, weil sie das Wunsch gegen mich verwendet werden.
00:36:23: Und du musst dich immer ansteuern.
00:36:27: Das ist eigentlich sehr verdammt und exhaustiv.
00:36:31: Ich denke, dass die Systeme verändert ist, aber es gibt viele... Sie sehen wie ästhetisch und als Feminist in der Industrie.
00:36:44: Aber es geht nicht sehr tief hin.
00:36:47: Die realen Strukturen sind noch.
00:36:53: Es sind eher die Strukturen dahinter, also hinter der Bühne.
00:36:57: Die problematisch dann auf Zentrum oder halt die Industrie quasi, die da hinten geht und
00:37:02: das geht auch bis zum Club runter.
00:37:05: Also wir haben eigentlich auch immer ein relativ diverses Team mit.
00:37:11: Manchmal, wenn unser Fotografen mitkommt, heißt es dann gleich, er darf überhaupt auf die Bühne und dann seien wir zum Club ohne wir entscheiden wer auf der Bühnen da ist.
00:37:19: Aber wenn unsere Fotografen mitkommen wird gar nicht hinterfragt.
00:37:24: Es sind so kleine Sachen und das ist halt wirklich... Das ist extrem crazy eigentlich!
00:37:30: Dass heutzutage immer noch so ein Ding ist.
00:37:33: Aber was... Alles kann sich ändern, aber wenn die Hauptstruktur nicht verändert ist es so.
00:37:46: Du kannst das Furniture des Hauses verändern,
00:37:50: aber
00:37:51: das Haus ist immer noch
00:37:52: dasselbe.
00:37:53: Ja, das stimmt.
00:37:53: Und das ist das Ding.
00:37:55: Das ist ein Ding.
00:37:56: Aber das ist eine gute Sache für uns in Indien, dass wir alle unsere eigene Techniker haben, die mir in den Augen schaut, als er zu mir spricht.
00:38:02: Er ist besser als ich, oder?
00:38:03: Das ist eine Sache, wo du dein Universum kreiert.
00:38:07: Das Gute ist, dass wir uns gefühlt haben.
00:38:09: Die Universität ist großartig und du hast deine Fans.
00:38:13: Die Fans sind auch so... Du wirst diese wie eine sehr flache Wurzeln geworfen und es wird größer werden.
00:38:21: Und ihr seid jetzt protectiert und ihr seid sicherlich safe.
00:38:24: Wir wollen hier auch auf der Show sein, um diesen safen Raum zu schaffen.
00:38:28: Du kannst schreien hier, du kannst kreieren, du siehst was du willst.
00:38:32: Und niemand judget, niemand sieht alles aus dem Stage.
00:38:40: Wirklich?
00:38:41: Ja, ja.
00:38:42: Ich sehe alles.
00:38:43: Nein, aber es ist wahr.
00:38:46: Es ist eine schwierige Sache.
00:38:49: Machen Sie da auch so Interventions quasi wenn ihr merkt, dass jeder jetzt eine komische Stimmung gerade im Publikum ist, sowas schon mal passiert oder irgendwie... Nein!
00:38:57: Unsere
00:38:58: Offenzen sind die cutest von den Leuten, die wir nie ... Nein, ich fahre in die Kräfte.
00:39:04: Wirklich?!
00:39:05: Oh, ich liebe es!
00:39:06: Weil du eine andere Erfahrung hast als auf der Kralle und ich bin ein Konzertgauer.
00:39:10: Ich liebe Konzerte sehr, also ich liebe meine eigenen Konzerten auch.
00:39:13: Und dann fange ich einfach zur Kralle an.
00:39:16: Und ich bin so wie diese... Ich bin nicht dieser Person am Konzern, die mir gemerkt hat.
00:39:23: Ich bin Teil von ihnen mit diesem Moment zusammen.
00:39:26: Und das ist wunderschön.
00:39:27: Ich kann es immer machen, aber natürlich gibt es solche Momente.
00:39:30: Die Songs, die ich einfach liebte.
00:39:32: Ich dachte, das muss man kollektiv erleben.
00:39:34: Was mache ich hier alleine?
00:39:35: Ich habe dort zu gehen und mit den Leuten zu sein.
00:39:38: Aber wir hatten noch nie in einer komfortiven Situation.
00:39:41: Und wir tourten überall.
00:39:43: Wir konnten von Polen bis Portugal sagen.
00:39:48: Wir gingen alle zwischen den Städten.
00:39:51: Die Charaktere verändern, wie sie verspricht, ihre Emotionen sind unterschiedlich.
00:39:55: Aber der Korn hat einen Respekt.
00:40:00: Aber damit seid ihr ja auch eine Art Vorbild für die Menschen, die quasi zu euch kommen und auch mit eurem Musik vielleicht aufwachsen.
00:40:07: Und euch erleben wie ihr mit dem Publikum interagiert.
00:40:13: Ihr gibt das dann ja auch weiter?
00:40:16: Ja.
00:40:16: Ich sage das irgendwie bewusst schon...
00:40:20: Ich mag ungeil Vorbild sein!
00:40:23: Aber ich mag es wenn unser Message ankommt um das weiter gereicht wird.
00:40:27: Das ist auf jeden Fall was Schönes Und ich mag es auch, wenn uns... Also das kommt noch immer wieder zurück und ist ein extrem schöner Energieaustausch.
00:40:35: So!
00:40:35: Das ist extrem wichtig ja.
00:40:38: Ja, ich glaube, weil wir all die gleichen Dinge üben, dass sie in verschiedenen Richtungen manifestieren.
00:40:45: Aber der erste Album war über Griften.
00:40:47: Und Grifte kann für so viele verschiedene Dinge sein, oder?
00:40:51: Und sogar, als ich in diesem Album eine Art von Grifts hat.
00:40:55: Es resoniert mit allen eventuellen, Das ist ein universelles Gefühl.
00:40:59: Es ist nicht so viel über die exakte, spezifische Sache.
00:41:04: Ich denke es ist wichtig... Diese Konnexion kommt von dieser sehr inneren Sache, die wir alle haben und wir sind alle glücklich oder das sind universelle Gefühle.
00:41:17: Und mit diesem in mind, auch wie wir... Die Musik, es ist über diesen universalen Gefühl.
00:41:24: Wir sehen natürlich auch im Touring, dass es universal ist, was wir schreiben können, weil das eventuell alles
00:41:32: aufhört.
00:41:33: Und die Menschen machen dann ja auch aus euren Liedern quasi ein eigenes Ding.
00:41:38: Also das passiert ja auch.
00:41:39: Das könnte ihr gar nicht mehr kontrollieren oder ihr müsst quasi loslassen können?
00:41:46: Es könnte dein Song sein, es kann jemanden sein.
00:41:50: Das ist nicht eine physische Sache, die ich überhalte.
00:41:59: Es ist etwas mehr als das, was ich in einem Expansion zeige.
00:42:11: Und es ist so schön, wenn wir manchmal auch Interviews oder Offenzen haben mit den Merchandisen und sagen, oh mein Gott, dieser Song war dieses und das!
00:42:19: Und sie erzählen, was es bedeutet für sie.
00:42:25: Ich dachte, fuck, ich habe nie gedacht, wie das geht.
00:42:31: Aber jetzt, dass du es sagst... Wirklich?
00:42:35: Ich liebe ...
00:42:37: Wie ist das bei euch eigentlich passiert, dass ihr dann plötzlich auch so okay seid jetzt ein internationales Duo könnte man sagen aber trotzdem seid ihr gleich so international auch getourt und jetzt eure anstehende Tour ist ja wieder durch ganz Europa gefühlt.
00:42:56: Wie ist das so passiert, dass ihr euch gleich mal so positioniert habt?
00:43:01: Ich glaube es ist auch irgendwo natürlich entstanden weil wir also als du eben international sind.
00:43:06: Das heißt wir mögen uns beide eigentlich sehr neue Kulturen kennen zu lernen und uns auch davon irgendwo davon zu lernen.
00:43:13: Und irgendwie finden sie einfach... wie soll ich sagen, es ist einfach extrem geil wenn du tuen kannst Ich liebe Österreich, aber es ist halt sehr klein.
00:43:24: Du kannst halt die vier, fünf Städte, die Klubs bei einem bestimmten Größe haben, tun.
00:43:29: Aber irgendwie ist das dann natürlich... Also viele österreichische Ex gehen nach Deutschland und nachdem unsere Musik jetzt auch zweisprachig ist, hat sich da noch geben aufgrund Englisch und Spanisch auch noch Spanien mit zu nehmen in Portugal, Frankreich.
00:43:46: Es war einfach so, dass wir nicht
00:43:59: wirklich ein Teil der lokalen Community sind.
00:44:12: Wir sind in Ostfalen, wie BME.
00:44:14: Das ist basically Musik-Szenen.
00:44:16: Aber auch in Barcelona und Madrid.
00:44:19: Und dann realisierst du, dass wenn du ehrlich bist mit dem, was du tust, connectest du mit den Leuten.
00:44:27: Es gibt keine Wörter.
00:44:27: Wir reden jetzt nicht über Dinge, die aus einer Region sehr spezifisch sind.
00:44:37: Was wir Musik machen, ist es überall.
00:44:41: Es ist nicht so eine sehr nische Sache.
00:44:45: Und es resoniert überall und wir denken, fuck!
00:44:49: Lass uns einfach überall gehen.
00:44:51: Wir lieben immer alles und es ist Europa.
00:44:54: Europa ist so klein.
00:44:57: Wenn du denkst, das ist nicht wirklich so eine große Sache.
00:45:02: Es ist natürlich auch cool, dass man überall geht und tourt überall und sieht diese verschiedenen ... Reaktionen, wie gesagt.
00:45:08: Denn ich fühle auch manchmal, dass die Musiker sich selbst zu einer Region limitieren.
00:45:12: Und wir wissen, weil wir es in vielen Regen verwendet haben, wie ein Song in Deutschland und in Spanien sehr lief.
00:45:23: Nicht so viel, aber dann bist du so, okay!
00:45:26: Aber dann ist es ein Song, das sie in SpANien liefen.
00:45:29: Und in Deutschland magst du es, aber sie sind nicht so verrückt.
00:45:32: Und dann denkst du, dass die Leute Musik erlangen und nur den Regen gewinnen.
00:45:36: Vielleicht ist das ein Song, der die Leute hier nicht betreffen.
00:45:39: Aber vielleicht irgendwo andere.
00:45:42: Es ist das Hecht und sie lieben es.
00:45:45: Dann realisiert man, dass es eigentlich so ist wie in deinem Leben.
00:45:49: Du hast Freunde, wo du etwas über die Themen gesprochen hast.
00:45:53: Und andere Freunde sprechen auch über die Fragen.
00:45:56: Und es ist nicht, ob die Themen hier brennend oder nicht, sondern du findest deine Publikum.
00:46:01: Und dann ist es so cool, um diese on-going Conversations zu haben.
00:46:05: Und alles funktioniert eventuell.
00:46:09: Spielt das bei euren Konzerten?
00:46:11: Bei eurem Musik eigentlich noch eine Rolle, wo ihr jetzt quasi verortet seid, dass ihr jetzt vielleicht fix in Wien seid oder halt da euer Lebensmittelpunkt oder so habt und spielt das noch eine Role, sowas?
00:46:24: Und
00:46:26: wie aufgenommen werdet, ob ihr...
00:46:29: Also so.
00:46:31: Nee eigentlich darfst du es... Ich glaube wenn man sagt, weil die Medienresonanz ist werden wir zumindest von den Medien als einfaches, als internationales Duo wahrgenommen.
00:46:39: Also ich glaube es doch.
00:46:41: bei Twenty One Pilots fragt es keiner, ob sie nicht weiß wo sie her sind.
00:46:44: Ja aber ja das war auch riesig.
00:46:47: also wir sind dann auch aus der EU.
00:46:50: Ja no
00:46:50: one cares?
00:46:51: Das ist die Wiener Band!
00:46:52: Also ich würde es voll verstehen Wie eine Ostropop machen.
00:46:57: Natürlich ist das auch Teil deiner Identität, aber
00:47:04: unsere Identität ist eher was anderes.
00:47:11: Von der Welt!
00:47:12: Zu deinen Händen.
00:47:17: Aber es ist wirklich... Es gibt so viele Dinge, wie ich gesagt habe im Beginn des Gesprächs, dass als Musiker, als Immersions-Musikier, die alle diese Patterne kreiert und all diese Sachen checkt, alle diese Boxen, wer weiß, oder?
00:47:38: Dann vielleicht ist das relevant, wo du bist, wenn du in Berlin bist, aber wir starten... Wir sind in einem Level, an dem es nicht mattert, wo man aus ist.
00:47:45: Ich bin von Spanien, Polizistin aus Austria und wir sind unterwegs die ganze Zeit.
00:47:52: Und wer ist das?
00:47:53: Und wenn wir in Polen, dann sind wir polnisch!
00:47:56: Wir
00:47:56: gehen
00:47:57: in es und leben in der Energie.
00:47:58: Es ist so etwas wie das.
00:47:59: Ich bin aus Spanien, aber ich bin nicht aus dem Süden von Spanen.
00:48:07: Für jemandem in Spanier bin ich aus Katalunia.
00:48:09: Also bin ich mehr Nordern.
00:48:13: Aber von jemandem in Österreich.
00:48:15: Oh, wow!
00:48:15: Ich bin aus Spanien und ich bin sehr sauber.
00:48:17: Es ist gar nicht wichtig, dass jeder eine Perspektive hat, oder?
00:48:21: Was sagt ihr, wo ich komme?
00:48:22: Ja, ich kann dir sagen, dass ich japanisch liebe... ...und dass ich sehr gestikuliert bin, dass du mich nicht sehen kannst, weil du mir jetzt hören möchtest, aber ich bin gestikulatede.
00:48:33: Aber
00:48:33: das Ding ist, es ist am Ende des Jahres alle Destrukturen der Musik.
00:48:37: Woher bist du?
00:48:39: Wie ist es, bist du sehr tenn?
00:48:41: Hast du einen langen Haar?
00:48:43: Wer weiß.
00:48:44: Es ist Musik und ich denke, wenn man sich merkt, dass es keine Borderte gibt, ehrlich gesagt, was sind Bordertöne?
00:48:52: Wer wusste das?
00:48:52: Ein Jahr ago war es Czechoslovakia, oder?
00:48:56: Und ein Jahr später war es... Das ist auch so eine Mannschaft-Konzepte,
00:49:02: oder?!
00:49:02: So ... Musik hat keine Borden!
00:49:05: Und
00:49:05: unser
00:49:06: Projekt hat es nicht mehr.
00:49:14: Das
00:49:16: ist so wie ein Slogan.
00:49:18: Aber das ist wahr.
00:49:35: für das Live-Spielen lebt, ist das überhaupt noch so wichtig?
00:49:38: Überhaupt zu einem Album rauszubringen oder bräuchte es vielleicht gar nicht mehr.
00:49:46: Also ich glaube also vor dem was du angesprochen hast bezüglich Erfahrung ist unser zweites Album halt... bei uns wurde von den Leuten mit denen wir zusammengearbeitet haben immer gesagt Wir träumen zu groß und wir sollten bescheidenes sein etc.
00:50:03: Und das Album ist eigentlich auch so eine Kanfangsage, wo wir sagen hey, wir entscheiden wie groß wir träumen und was wir erreichen wollen.
00:50:09: Wir sagen, was Bescheidenheit für uns ist.
00:50:13: Das Album... ...ist für uns dann halt auch in meinem Statement wohin die Reise geht oder wohin sie gehen wird und ob sich das dann zu einer EP oder zu einer Single-Auskopplung oder was auch immer entwickelt, ist in dem Fall irgendwo auch irrelevant.
00:50:28: Es ist auch irrelevant für uns fürs Touring weil Leute kommen, weil sie um zehn wollen.
00:50:35: Und wenn es da ist ein mehr zu sehen gibt.
00:50:37: leider ist ein Album mit zehn Songs ist sicher besser, weil auch das Konzept dann irgendwo so hand und Fuß hat.
00:50:44: aber ich glaube dass wir doch nicht stören, denn wir erst nur eine singen nach der anderen verließen Aber die Message halt da ist und das war uns wichtig.
00:50:52: Wenn du die Messages in dein Album passt umso besser.
00:50:57: Das heißt es war für euch auch wichtig quasi dieses Album machen zu können,
00:51:02: oder?
00:51:02: Ja, es war
00:51:03: wirklich... wie ich sage, ist nicht so, dass wir alles mitgehen, also... Okay.
00:51:08: Es ist nicht als ob wir... Wie gesagt, ich glaube, das ist sehr wichtig, um zu wissen, wo man seriös sein muss und wo man frei und unhinsch sein muss.
00:51:23: Und das ist etwas, was wenn du die Balance findest, ist, wenn der Fund startet!
00:51:28: Und das war ein bisschen dieses Album, was wir realisieren.
00:51:32: Hey!
00:51:33: Das ist wo wir Spaß haben können und nicht.
00:51:34: Dann machen wir die Songs und dann hat es eine Geschichte zusammengelegt und du sie putzt sie zusammen.
00:51:40: Und es ist so... Okay, der Message ist da.
00:51:42: Es war wirklich am Ende des Albums, dass wir gesagt haben, aha, mit dieser Song hat mich geholfen.
00:51:48: Das war der letzte und wir realisiert haben, okay, das war alles.
00:51:52: Ich danke dir!
00:51:53: Danke, danke!
00:51:55: Der bleibt so hängen und wirkt irgendwie nach.
00:51:58: Da
00:51:58: wollte ich jetzt gar nicht unterbrechen, aber...
00:52:00: Ich bin nicht glücklich.
00:52:02: Sie war nicht glückbar.
00:52:07: Aber ja, ich bin glücklich, weil wir sich das erinnern.
00:52:16: Oh wow!
00:52:16: Die Maske wurde aus dem Kaffee gespürt und dann ... Okay, was habe ich gesehen?
00:52:30: Nicht in diesem Kaffe mehr.
00:52:36: Eigentlich ist es viel breiter.
00:52:41: Und dann hat mir die schöne Beine geholfen.
00:52:47: Alles zusammen ist so...
00:52:49: Genau, so fühlt ihr sich an.
00:52:50: Also das ist irgendwie das Ganze.
00:52:52: noch einmal auch ein Rahm dazu
00:52:54: So einem
00:52:55: ganzen
00:52:56: Bar.
00:52:56: Ein geiles Message von
00:52:58: mir.
00:52:59: Es ist wirklich so, es ist echt so.
00:53:01: Und ehrlich gesagt ist es nicht so, ich werde ein Album machen und ich werde eine Musiker sein, also keine Schäden zu tun.
00:53:06: Ich habe noch nie jemanden schadet.
00:53:09: Ich sage einfach so wie das natürliche und es klingt wie ich schadete Menschen.
00:53:13: Ich bin
00:53:14: nur Sassi!
00:53:14: Aber nein, ich schade niemanden.
00:53:16: Also ich weiß, dass man Leute, die usually Boybands sind, dann reservieren sie den Rehörsel für zwei Wochen oder zehn Tage oder sowas.
00:53:22: Dann werden wir und für den Album.
00:53:25: Und es ist okay, sie machen das!
00:53:27: Aber das ist nicht unser Prozess.
00:53:31: Wir waren in der Partie dieses Wochenende und ich war nur im Moment, dass ich mit so viel soziale Interaktion überstimmelte.
00:53:38: Ich startete eine Korne und habe ein paar Ideen und rief einfach auf meine Noten an.
00:53:45: Dann kam ich nach Hause.
00:53:46: Ich rief wirklich von Barcelona zu Vienna.
00:53:48: Es gab so viel Luftwurzeln.
00:53:50: Es fühlt sich sehr froschig, wirklich und metaphorisch in dem Moment.
00:53:55: Ich muss ein Song schreiben.
00:53:56: Dann habe ich nach Hause geschaut und es ist nicht so wie ... Wir haben es versucht, als erstes mal eine Musikerin zu sein.
00:54:06: Und es war so, Paul, schau dir die Lippen an!
00:54:08: Let's make music!
00:54:10: Okay, let's go to a rehearsal studio and try some songs!
00:54:13: Katastrophe.
00:54:15: It was like, what the fuck is going on?
00:54:17: This is not happening.
00:54:19: I cannot do in command and so this was actually fun times back but yeah.
00:54:25: Wann war das?
00:54:27: At the very beginning.
00:54:28: Sei das ein Achtzehndern oder
00:54:29: so?
00:54:29: No, not well nineteen.
00:54:31: Also wirklich neunzehnten.
00:54:32: dann
00:54:33: also wir hatten die
00:54:34: erste Singel ist dann relativ schnell erschienen.
00:54:36: Wir hatten
00:54:38: das alles, probieren es in und darauf kommen Nase.
00:54:40: Und dann habe ich gesagt okay, no this is not happening!
00:54:43: Und
00:54:44: so, ja.
00:54:47: Es ist dieses Ding organisch und es ist das Gleiche mit dem Album.
00:54:49: Du hast einfach die Dinge ausgemacht.
00:54:52: Und dann haben wir sie gesehen, da gibt's ein Pattern hier.
00:54:55: Das ist sehr kohesiv für mich mit Faschen zu machen.
00:54:59: Eine Kollektion.
00:55:00: Und ich fühle, dass jedes Song eine Ausbildung ist, oder?
00:55:02: Von einer Kollektions- und der Album ist eine Kollektionen.
00:55:05: Manchmal muss man nur diese und das machen.
00:55:11: Wenn du das zusammen machst, ist das ein schönes Ausfluss.
00:55:24: Das macht jetzt Sinn!
00:55:27: Ich weiß nicht, aber ich brauche
00:55:30: es auch.
00:55:31: Das ist, wenn man mal auf den Tisch schaut und sagt
00:55:42: Zwischen euch dann auch schwierig, dann oft bei einzelnen Songs vielleicht den selben Nenner zu finden.
00:55:47: Also dann... Oder wie es... Haut sich ja beide dann mal auf den Tisch und sagt das reicht
00:55:57: jetzt?
00:55:58: Und das ist ja... Wir hatten nie eine kreative Diskussion von nichts.
00:56:12: Wir haben auch Freude, manchmal kommt er und sagt, ich habe diese gute Idee!
00:56:15: Und ich sage, das ist cool, wir arbeiten auf sie.
00:56:19: Wenn es nicht funktioniert, gibt es keine Ego.
00:56:21: Es war ein bisschen scheiße, oder?
00:56:22: Lass uns das ignorieren.
00:56:24: Okay, let's keep going and the same for me is like maybe we can do that... Das macht
00:56:47: es noch einfacher, wenn wir dann mit... unseren Produzenten oder auch mit so einem Mixern reden und die halt dann sagen, ja das ist aber schon ein bisschen extrem.
00:56:56: Und wir sagen genau deswegen mögen wir es.
00:56:58: Ja mein Gott,
00:57:00: this is definitely something that sometimes I don't know why i'm doing things and I started music And I sometimes know That doesn´t make sense on also a theoretical level but it just fucking sounds good like we had with the song of the album Fragile Like A Bomb.
00:57:16: In the end there are crazy dissonance.
00:57:18: Es ist wirklich off-key und es ist nicht technisch gut.
00:57:23: Es sollte eine größere Note sein, ich mache ein kleiner.
00:57:26: Das ist nicht okay.
00:57:27: Aber wenn du es hörst, macht dich das gut und komfortabel.
00:57:32: Und das war was, dass es so sein sollte.
00:57:35: Denn es geht um die Gefühle.
00:57:36: Wenn man diese Songs machen muss... Und manchmal, wenn etwas ein bisschen auf den Weg ist, dann hast du eine große Explosion und es ist sogar besser.
00:57:49: Und das sind die Dinge, dass man auch als Musiker auch immer so ist, wie zu lernen, was du willst.
00:57:59: Das habe ich viel von Anfang an gemacht.
00:58:03: Ich war nicht mich selbst ein Musiker.
00:58:05: Ich hatte gesagt, ich mache Musik!
00:58:08: Und dann ist es ein Prozess, um zu realisieren, dass du einen Stuhl hast oder die Studie in der Studie zu sprechen und sagen, ja okay, das ist cool.
00:58:16: Ist das dieses Humble auch quasi?
00:58:18: Oder wie meint ihr...
00:58:19: Das war vor dem Humble.
00:58:21: Ich hatte so viele Ideen auf einem Song, wo ich meine Falt enttäuscht habe, was ich nicht... Ich habe es nicht in diesem Song geöffnet.
00:58:33: Und jetzt mit Humboldt war es wirklich so, ah, ich mag das nicht.
00:58:35: Ich brauche nichts von dir zu verstehen, einfach machen wir es so.
00:58:38: Es wird später Sinn gemacht und dann hast du mich gefreut und die Leute lieben es.
00:58:43: Auch wenn es auf einem technischen Level etwas Rhythmisches ist und auch die Chorus.
00:58:49: Da gibt es noch etwas, was keine Musik-, Buch-, Studie- oder Akademik perfekt ist... Aber das macht es auch interessant, weil am Ende des Tages ist, als ich sage, eine lebendige Musik und wir sind nicht perfekte Leute.
00:59:05: Manchmal meetest du jemanden und sie haben die Nase und es wird in einem komischen Weg gekrückt.
00:59:10: Das ist ein Stem.
00:59:12: Und du sagst nie, dass du Rhinoplastik kriegst.
00:59:14: Dein Nase ist was Interessantes.
00:59:16: Es ist nicht perfekt auf dem Papier, aber das macht diese Person... Unik,
00:59:21: vielleicht?
00:59:22: Ja!
00:59:24: Und das gibt den Disaz.
00:59:25: Ja, es ist das Gleiche mit Musik zu machen.
00:59:30: Ich glaube, dass auch die Strukturen sehr klar erkannt werden können.
00:59:36: Wie was?
00:59:37: Lass uns einfach mal wissen, wie es sich fühlt.
00:59:38: Wenn wir manchmal Songs schreiben, wo ich sage, oh, ich weiß diese für eine Popmusik und eine average Popmusikerin, dann wird sie ein Hit, aber es gibt mir etwas nicht.
00:59:50: Das ist ein perfekter Fisch, aber das hat keine Hälfte.
00:59:53: Und das ist gut, Es ist nicht etwas
00:59:57: zu schicken.
00:59:58: Vielleicht kannst du es anderen Arten
00:59:59: kaufen?
00:59:59: Ich weiß, ich weiß!
01:00:01: Hör mir, wenn du ein paar Goats brauchst... Nein, ich könnte das nicht
01:00:05: tun.
01:00:05: Du hast einen AI-Band.
01:00:06: Nein, weil wir uns kreieren.
01:00:07: Das ist die Sache.
01:00:08: Aber nein, das ist der Fall und ich denke manchmal als Musiker, was ich mit uns mag, ist, dass wir auf dem Level nicht mehr kommen.
01:00:16: Ist das gut genug?
01:00:16: Nein, ist das uns?
01:00:18: Ist das eine Tour?
01:00:19: Und das ist das Punkt.
01:00:20: Ja, viele Dinge sind sehr gut, aber das ist nicht uns.
01:00:24: Und das ist, wo du bist.
01:00:26: Nein, es muss auch sein.
01:00:27: Weil das ist was wir realisieren, die mehr authentisch wir sind und die mehr universell wir kommen werden.
01:00:33: Das ist eine Sache, wenn du etwas fährst.
01:00:35: Du wirst nicht mit den Menschen reichen.
01:00:36: Denn die Leute sind nicht stupend.
01:00:39: Die Fans sind nicht Stupend!
01:00:40: Die Audiensten sagen, dass alle immer zu dir liegen.
01:00:43: Alle schiessen.
01:00:45: Alle riechen dich ab.
01:00:47: Und eventuell haben sie gesagt, ich werde mein Abendessen mit einer lieben Person auf der Stelle gehen.
01:00:53: Es gibt keine Konnexion, also bin ich mir selbst.
01:00:58: Ich bin meine städtische Person, die viel mehr dästig und verdrühmter ist.
01:01:03: Aber es ist mich noch nicht.
01:01:06: Und diese Leute wissen das, weil du es fühlst, wenn du zur Musik kommst.
01:01:10: Das ist wundervoll... Ist das ein Alex Turner Impersonator oder ist es wirklich nicht?
01:01:17: Ja, natürlich.
01:01:17: Und ihr seht es und es ist okay, wie ich sage, weil ich denke, dass jeder durch den Prozess geht.
01:01:22: Und wahrscheinlich war ich auch die Impersonatik der Menschen, bevor ich meine Identität gefunden habe, und ich glaube, dass alle durch das Ding gehen.
01:01:29: Und manchmal koppeln oder imitieren einige Behörden, um dich zu lernen.
01:01:35: Und dann kannst du es selbst machen.
01:01:38: Aber ich glaube dies war etwas, was wir mit uns diskutiert
01:01:46: haben.
01:01:47: Wie war das wirklich für dich?
01:01:49: Da war ja anscheinend so eine Künstlerin, Musikerin die dir geschlungen hat aber die noch nicht so rauskommt oder dass quasi keine Optionen waren an die du vielleicht irgendwie gedacht hast.
01:02:01: Aber wie waren dann diese ersten Livemomente?
01:02:04: Das ist mein drittes
01:02:12: Konzert im Rebaban-Festival.
01:02:14: Ich erzähle Ihnen, ich habe keine Vorbereien.
01:02:18: Ich habe keine Erfahrung, was auch immer.
01:02:19: Und ich ging durch alle Phasen der Babymusik, die startet.
01:02:23: Ich ging durch den Sakao-Phase und durch das Rollkuchen-Phasen-Stage.
01:02:28: Verstehen Sie sich nicht, nicht in die Kräufe nachzudenken... Oh mein Gott, so komisch!
01:02:33: Ich will nicht, dass man mich bemerkt, aber diese wundere Dynamik des... Ich möchte nicht bemerksam sein, sondern ich bin wirklich auf einem Stagion mit einer Spotlight an meiner... fucking face and in a way you have this need.
01:02:47: You want to be like, you wanna connect but don't look at me.
01:02:51: it's so weird.
01:02:53: obviously as I say i am a young Frau.
01:02:56: So I was really...I can somehow detach myself sometimes from me and see things with more objective looks And I look on recordings of me.
01:03:06: Ich glaube nicht, dass ich meine Message beinahe.
01:03:10: Es ist witzig!
01:03:11: Ich habe gesagt, hey, ich bin hier für dich.
01:03:14: Lass uns reden, aber ich gebe dir die Seite meiner Fähre an und ich schaue nicht auf dich.
01:03:18: Das ist nicht sehr offen für eine Konversation, wenn es in der Sprache kommt.
01:03:22: Und so war es natürlich, weil auch andere Trajektorien von allen Frauenartisten aus einem generellen Level sind.
01:03:31: Und natürlich startet das so.
01:03:32: Denn wie ein Frau, oh mein Gott... Buf, es ist typisch.
01:03:37: Du willst verschwinden?
01:03:38: Aber schau mal, du möchtest in dieser Weise sehr verschwunden sein.
01:03:42: Willst du das zu früh verabschieden?
01:03:43: Und dann... Ja, ich lerne auch, was mich komfortabel macht.
01:03:48: Was ich mag und was ich... Was mich fühlt mehr frei an der Stelle zu machen, was ich tun muss.
01:03:57: Ich weiss nicht, dass ich heil bin.
01:03:59: Denn ich weisse nicht auf meiner täglichen Basis.
01:04:01: Ich war ein Sneaker, weil ich in die Kräufe steigte und ich wollte niemanden mit dem Heel auf der Fase hören
01:04:08: oder so was.
01:04:09: Das ist gefährlich!
01:04:11: Ja, ich denke du findest natürlich deine Korte wie gesagt.
01:04:15: Du impersonierst ein paar Leute aus dem Beginn und dann siehst du das ist was ich will, das ist das, was ich nicht will.
01:04:20: Und auch an einem Punkt, wo ich sage, ja, die werden mich überraschen.
01:04:24: Sie sagen schon, dass ich ein Typ bin, oder so, weil wenn du diese Belastung haben, aber am Ende des Tages immer nicht in der Perspektive verlieren.
01:04:37: Für wen machst du das?
01:04:38: Und wer willst du eigentlich connectieren?
01:04:40: Ich versuche nicht eine Konnexion mit Anton aus einer randomen Agentie, die noch Dinge wie das Gitarre-Era war und jetzt nichts, was nicht ein Gitarren gibt ist sehr konfusierend und unschuldig für ihn.
01:04:56: Was macht er denn so?
01:04:58: Oh mein Gott!
01:05:00: Nein, ich schaue nicht für diese Verbindung.
01:05:02: Ja, ich glaube, er bucht diesen tollen Festival an.
01:05:04: Aber ich habe die Führung, dass ... Der Punkt ist nicht, um diese Menschen zu kümmern.
01:05:10: Aber du kümmerst alle und du bist so laut, dass sie dich nicht mehr verabschieden können.
01:05:15: Und dann muss man die Buch geben, obwohl sie dich gar nicht bekommen.
01:05:20: Weil ihr die Leute bringt!
01:05:23: Und das ist auch der Fall... Ich glaube, dass es unsolidistisch ist.
01:05:27: Oh mein Gott,
01:05:28: ich kann das
01:05:29: nicht sagen.
01:05:30: Ich würde sagen, dass das unsolzt ist.
01:05:31: Das macht keinen
01:05:32: Sinn.
01:05:33: Konsejos, die du dir nicht empfehlen kannst.
01:05:35: Aber zu Musikern ist das alles.
01:05:36: Was für ein
01:05:39: Arschloch!
01:05:41: Das ist so basic, eine, zwei, drei Musiker.
01:05:46: Du weißt, was ihr macht.
01:05:50: Wenn du dein Ding machst und gut bist, wenn du es machst... ...und Leute ressonatieren mit dir... ...dass sie dich eventuell abkacken können.
01:05:59: Und das ist die Sache.
01:06:00: Wir haben so viele Mikrotrends.
01:06:02: anyway, alles ist trendig.
01:06:05: Das ist es.
01:06:05: Alles ist trendisch, alles.
01:06:06: Es gibt einen Moment und eine Szene für alles.
01:06:09: Und wir haben Freunde in der Metal-Szene.
01:06:13: Die sind f***ing nice!
01:06:14: Ich liebe sie, ich liebe sie.
01:06:15: Ich sage Engel, Chor, Gurley und ich liebe Screamo, all die Metal-Stärken.
01:06:20: Und das Ding ist... Das ist ein komplett anderer Sinn, wenn du es denkst, oder?
01:06:25: Wenn du siehst, dass die Leute dich finden, wenn du mit einem Open-Heart bist.
01:06:30: Die richtigen Menschen gravitieren dich vor dir.
01:06:32: Und dann sind Dinge gewohnt und du kannst es nicht fordern.
01:06:36: Das ist so wie es ist.
01:06:37: Dann haben wir immer darüber diskutiert.
01:06:39: Vielleicht spielen wir den Eröffnern viel von diesem Festival.
01:06:42: Aber wenn wir dieses Festival spielen, werden wir auf der Mainstage sein.
01:06:46: Ey, ist gut für mich.
01:06:48: Gut genug für mich!
01:06:50: Es
01:06:50: klingt grundsätzlich eh so logisch oder dass man jetzt nicht irgendwelchen Trends hinterherlaufen soll.
01:06:55: aber trotzdem also sich davon frei zu machen und einfach das eigene Ding durchzuziehen auch wenn es da Hindernisse gibt ist ja trotzdem total schwierig.
01:07:05: Ich glaube wir haben halt immer mal realisiert Musik ist kein Wettbewerb.
01:07:10: Es ist ein endlos langer Tisch und jeder stellt einfach den Sessel dazu, aber es ist ja nicht so dass dir nur eine Band gefällt und du gehst jetzt nur zu diesem einen Konzert.
01:07:20: Also ich glaube jeder hat so Minimum zwanzig dreißig Musikerinnen, die gerne hören und super gerne von einem Konzern gehen will.
01:07:27: Aber das ist nicht so wie ... Dass ich jetzt nur von einem Fußballclub der Fan bin und alle anderen sind doof.
01:07:34: Also das ist ja das Schöne an der Musik, dass es einfach eine offene Fläche ist.
01:07:39: Und wenn man das mal realisiert dann ist so viel weniger Druck da und so viel less Stress...
01:07:46: Es ist nicht, wenn du es willst und es passiert, weil wir nicht in Kandilien sind.
01:08:06: Aber hey!
01:08:07: Wenn du es wirklich willst, dann arbeite für dich und schaue dein Herz an.
01:08:18: wie klassischer Kapitalismus, wo auch das Ziel ist, dass die Leute sich individualisieren und Elbogen taktisch machen.
01:08:26: Aber wir haben halt eher so einen kooperativen Approach.
01:08:30: Wir lieben es auch mit anderen zu kooperieren uns gegenseitig zu pushen etc.
01:08:35: Ja,
01:08:36: ich denke, ja, aber es ist immer was sie tun.
01:08:41: Die Bidei sind Theras.
01:08:42: und du wirst gewinnen.
01:08:46: Ich meine, es klingt wie scheiße in Englisch, aber in Spanien ist es eher epik.
01:08:48: Aber das ist eigentlich die Idee, dass man sich zwischen den Menschen betrifft und alle individuell von uns aus isoliert werden kann.
01:08:55: Das ist der einfachste Weg zu kontrollieren.
01:08:57: Aber dann, wenn du realisierst, hey ich mache das und diese Person macht das auch, und sie machen das auch und sind komplett okay.
01:09:04: Weil mein Fan kann auch nach... Natürlich!
01:09:12: Also, ich gehe auch an andere Menschen-Konzerte.
01:09:17: Ich bin nicht nur eine Musikerin, sondern auch ich bin ein Island.
01:09:23: Nein, ich komme auch auf andere Konzerte und schaue noch zu anderen Arten.
01:09:28: Ich werde auch ein Fan von vielen anderen Artisten.
01:09:38: Und das ist eine wundervolle Sache!
01:09:42: Denn das ist auch die Sache.
01:09:44: Es gibt so viel Gewicht und so viele Schmerzen manchmal.
01:09:51: Wenn ich all diese wollte ... Auf der anderen Seite gibt es so viele Probleme auf der Welt
01:09:56: und
01:09:57: quasi mit der Kunst, die ihr erschafft.
01:10:02: Muss man jetzt nicht vergleichen mit Ärztinnen und Ärzten, wie du gesagt hast.
01:10:06: Aber trotzdem ist es
01:10:09: ja
01:10:10: ein Safe Space auch.
01:10:12: Wie du so gesagt
01:10:18: hast... Und das ist definitiv etwas, was jeder bettet.
01:10:25: Du hast auch dieses Song, in dem du an diesem Moment denkst, fuck!
01:10:29: Das hat wirklich meine Hand durchgehalten und ich denke, dass das Power ist.
01:10:35: Musik ist Vibration, Musik ist Energie.
01:10:42: Es ist da, oder?
01:10:51: Und wie viel Kraft das sie auch gibt.
01:10:56: Das ist das Ding.
01:11:16: Und eben, wie du früher auch gesagt hast wo auf der einen Seite Grenzen wieder hochgefahren werden und irgendwie so klein starten sich wieder irgendwie gegen andere Abgrenzen macht ihr genau das Gegenteil und sagt da gibt es keine Grenzen no borders.
01:11:31: Ganz genau.
01:11:31: Ja.
01:11:32: Also
01:11:33: das crazy ist auch... Es ist aber rein praktisch so dass wir es auch schon schönerweise haben, dass uns Fans nachfliegen.
01:11:41: also Chris, wir haben ein Fans aus Schweden.
01:11:44: Die haben uns erst in Polen gesehen und kommen nach Barcelona
01:11:47: zur Show.
01:11:48: Es war der erste Mal bei Primavera-Sound.
01:11:50: Und dann ... Ja, sie fliehen nach Krakow.
01:11:53: Und die sagten, okay, das ist cool!
01:11:57: Jetzt wissen Sie, dass wir in Barcelona gekommen sind?
01:12:00: Und sie haben uns gegründet.
01:12:02: Das ist ja toll!
01:12:03: Warum nicht?
01:12:04: Gehen wir!
01:12:04: Oder Leute, die uns jetzt in Tschechien gesehen haben, kommen nun zu unseren Shows in Wien.
01:12:07: Also es ist extrem schön, wenn du siehst... Viele Grenzen werden ja auch nur politisch im Kopf gemacht.
01:12:15: Wenn du das einfach mit Praxis überwinden willst, dann siehst du ja auch ein Zeichen und sagst hey für mich gibt es diese Grenzen nicht!
01:12:21: Das find ich extrem cool wenn wir da musikalisch was bewirken können.
01:12:27: Du hast ganz am Anfang des Interviews irgendwie gesagt, dass ihr sehr strukturiert auch arbeitet mit Excel-Tabellen.
01:12:37: Und jetzt quasi wo das zweite Album schon so fast da ist seid ihr dann schon in Gedanken oft einen Schritt weiter?
01:12:44: Also plant ihr schon das dritte Album oder ist es mal einfach... Irgendwie auch froh, dass das draußen oder dass es irgendwie erscheint.
01:12:54: Und jetzt geht's mal raus in die Welt und bleibt spielen!
01:12:58: Aber das ist der Fall, wo ich keinen Exos mache.
01:13:18: Das ist die freie Art.
01:13:25: Und es kommt organisch aus.
01:13:29: Ich hatte diese Linien, die ich letzte Woche schaue und ich dachte, hm?
01:13:33: Schön!
01:13:33: Aber es ist einfach alles.
01:13:36: Ich weiß nicht was wird passieren.
01:13:39: Die Tour wird definitiv... Definitiv... Also ich bin auch offen zu dieser Erleichterung und was diese Erfahrung kommt.
01:13:51: Ich werde definitiv anders sein als nach der Tour.
01:13:54: Ich habe neue Ideen, neue Erfahrungen und das ist mehr... Und das
01:13:58: kann sich wieder weiterentwickeln und vielleicht machst du aus diesen Lyrics was, die du dir aufgeschrieben hast.
01:14:24: Und
01:14:28: auch nur um safe zu sein.
01:14:29: Also der kreative Prozess findet definitiv außerhalb von Axel statt, das ist unser Axel-Shit.
01:14:34: Ist deshalb mal das nicht gemein?
01:14:36: Aber unser
01:14:37: Axle-Shitt
01:14:43: geht erst.
01:14:46: Don't frame us of the Axle words please!
01:15:10: That's so unsexy.
01:15:13: Es wirkt wirklich nicht so aus.
01:15:17: Es gehört einfach dazu, dass es irgendwie so... Wir trinken zum Beispiel auch beide kein Alkohol, was für andere aber wiederum zum Projekt dazugehört.
01:15:25: Für viele Musik ist das
01:15:27: ja ein
01:15:28: Strucks and Rock'n Roll und für uns ist es halt eher so...
01:15:30: Ich dachte, ich werde auf
01:15:34: der
01:15:35: Strecke
01:15:37: gehen und über die
01:15:40: Mitte des Songs aus dem Brezchen gehen.
01:15:47: Und das habe ich immer gefühlt, wie in den Beginn von Touring.
01:15:57: Oh mein Gott!
01:15:59: Und ich will mich zurückholen, wenn ich für Waffelhauer singen möchte.
01:16:04: Natürlich.
01:16:05: Ich möchte das tun können.
01:16:07: Ja, ich glaube, dass sich jeder die Priorität setzt, oder?
01:16:11: Und ja... Als ich gesagt hatte, war es Emo, also bin ich gleich
01:16:19: da.
01:16:20: Vielen Dank für diesen schönen Einblick in eure Arbeit.
01:16:25: Ich würde euch zum Abschluss noch gerne ein paar kurze Fragen stellen, gerne mit kurzen Antworten.
01:16:31: Wir können es aber auch ausholen.
01:16:39: In welche Stadt würdet ihr immer wieder gerne reißen?
01:16:42: Aber wir können es auch gern nachdem ihr so gerne unterwegs seid.
01:16:50: Ich glaube, wenn ich es jetzt sehe als wo will ich gerne mal spielen?
01:16:54: Es ist definitiv Tokyo.
01:16:57: Auch weil ich einfach große Japan fände und Tokyo glaube ich ja ohnehin cooler Stadt kulturell auch ist und muss extrem cool sein.
01:17:04: Für
01:17:05: mich ist South America.
01:17:06: Ich möchte South American Crosse aussehen.
01:17:08: Ich habe das unglaublich gehört!
01:17:10: Das soll verrückt sein glaube ich teilweise.
01:17:17: Ich sage immer wieder mal so Konzert-Ausschnitte.
01:17:31: Aber das ist auch wahrscheinlich mit dem Spanisch und Englisch schon so.
01:17:35: Also da würde sich ja wahrscheinlich auch überall super reinpasst.
01:17:39: I know,
01:17:39: right?
01:17:39: It makes sense!
01:17:41: It will happen because it make sense.
01:17:46: Gibt es eine Serie oder ein Film die euch irgendwie verstört haben in letzter Zeit?
01:17:51: Gibt's sowas?
01:17:54: Was ist das englische Wort?
01:17:55: Ist es eine positive oder eine negative
01:17:57: Sache?
01:17:57: Du kannst es sehen, als ob es positiv oder negativ
01:17:59: war.
01:17:59: Das hat einen Impressionen gemacht.
01:18:00: Ah
01:18:01: okay, okay.
01:18:02: Er liest die
01:18:03: Zeit.
01:18:09: Oh mein Gott!
01:18:10: Ich habe nicht viel Movies genutzt.
01:18:12: Lähne ich nur sehr viel.
01:18:14: Kannst du mir ein Buch sagen?
01:18:16: Das ist meine nächste Frage.
01:18:17: Awesome!
01:18:18: Ich lege deine Meinung an.
01:18:19: Ich habe dir gesagt, ich kann das machen.
01:18:22: Aber
01:18:22: was könnt ihr gerade empfehlen?
01:18:27: Wie viele Bücher?
01:18:34: Ich gab dir Augen und du blicktest in den Finsternis.
01:18:39: Oh
01:18:40: mein
01:18:40: Gott, Irene Solla ist ein kreativer... Love
01:18:44: it!
01:18:45: Also ein aktuelles Buch oder...?
01:18:46: Es
01:18:47: war
01:18:47: noch ein sehr
01:18:49: junger
01:18:51: Tor.
01:18:53: Und bei mir ist es eigentlich sowohl Tifassiere als auch Buches von Xixin Liu, ein kinesischer Science-Fictionator mit Three Body Problem.
01:19:03: Also ich bin voll der Science-fictionen.
01:19:04: Alien Fan!
01:19:05: Ich finde
01:19:07: es extrem cool, weil er heute auch Hard Science Fiction macht.
01:19:12: Also alles was er so macht ist halt auch immer so science-based also really und es soll extrem spannend wie er auch First Contact interpretiert mit extra-terroristischen
01:19:21: BWs.
01:19:22: Kannst du da mit irgendwas anfangen?
01:19:23: Mit dieser Leidenschaft?
01:19:25: Ja!
01:19:26: Es ist komplett okay.
01:19:27: Ich liebe das für ihn.
01:19:37: Was ist das schönste Lied der Welt?
01:19:39: Was macht eine Song?
01:19:41: die schönste ist deine persönliche Erfahrung.
01:19:44: Ich weiß, es ist eine schwierige Frage.
01:19:48: Ich
01:19:48: bin
01:19:49: nicht der Antwort.
01:19:49: Es ist total okay!
01:19:52: Es ist unsere Musik.
01:19:53: Selbstpromotion.
01:19:54: Nein, ich kann
01:19:56: das nicht sagen, weil ich mich viel fahre und liebe.
01:20:02: Aber
01:20:03: auch natürlich ein paar
01:20:04: schöne... Das ist eine müde Frage.
01:20:10: ...Klassik?
01:20:13: Ich weiß nicht.
01:20:16: everything is beautiful
01:20:21: if
01:20:24: you look at it with the right attitude.
01:20:33: Gibt es für dich irgendwas, so dass das eine Lied auf das du dich gerne zurückziehst?
01:20:41: Ich habe alle sechs Monate eine Phase wo ich glaube, ich fang Gitarre lernen an und dann ist es immer falls London Thunder.
01:20:50: Ich finde das Melodios ziemlich cool, ich schaffe es irgendwie auf der Akustik-Gitarre in Halftime runter zu brettern und die Song nimmt mich eigentlich immer wieder mit.
01:21:00: Also egal in welcher Phase ich bin ist es so eine Song wo ich mich immer wieder neu filmen kann.
01:21:06: Das sind meine Safe Songs.
01:21:08: Also, eigentlich, wenn es um was du lachtest, ich würde sagen, dass mein Lied von Blot Orange mit Karin Polaczek und Lorde Mustafa gelöst wird.
01:21:18: Das ist eine sehr schöne Song.
01:21:20: Es ist sehr schön.
01:21:21: So, das wäre meine schöne Song dieser Woche.
01:21:26: Das war perfekt!
01:21:28: Was soll von euch und eurer Kunst, von eurem Musiker bleiben?
01:21:32: Habt ihr da eine Idee?
01:21:35: Du meinst jetzt,
01:21:40: dass wir nicht länger hier sind?
01:21:42: Ist das eine sehr epische Frage
01:21:45: oder ist es mehr
01:21:47: so wie?
01:21:50: Wie willst du das machen?
01:21:53: Wenn wir irgendwann nicht mehr mal sind, dass die Leute sagen, ja zuhör das war diese extrem arg in Liveband.
01:21:59: Also wo die Shows... also das ist das.
01:22:01: und was passiert?
01:22:02: So wenn das bleibt, wenn das unsere metaphorische Statue ist dann bin ich happy!
01:22:08: Yeah
01:22:09: for me is like basically many people tell us at the shows that we changed something and maybe Azul helped my life, Azur saved me.
01:22:21: Und habt ihr irgendwelche letzten Worte für heute?
01:22:29: Lass Worte, oh mein Gott.
01:22:33: Ah, du willst uns sterben?
01:22:36: Das ist ein
01:22:39: sehr... Du
01:22:41: wirst
01:22:45: uns verletzen.
01:22:46: Was auch für eine
01:22:48: Spule hier.
01:22:50: Ja, aber es gibt viele
01:22:51: scharpe Objekte.
01:22:52: Ich weiß nicht.
01:22:54: Du
01:22:55: kannst die Klödinge machen.
01:23:04: Okay!
01:23:06: two things, so I cannot say it in one word.
01:23:10: Also wir haben davor viel über die Musikindustrie geredet und über den Schattenseiten der Musikindustrie.
01:23:16: also es ist auch immer sehr wichtig die schönen Seiten zu erwähnen.
01:23:19: das sind Österreich vor allem Musik für Australian Music Export also Sensory Institutionen.
01:23:25: Ohne die werden wir realistisch nicht, wo wir jetzt sind oder auch Mika.
01:23:29: Die haben uns alle immer so viel geholfen, auch erst im Gerichtsprozess, bei der Internationalisierung
01:23:35: etc.,
01:23:35: und dafür sind wir unheimlich dankbar, dass es diese Strukturen gibt.
01:23:39: Und dann noch ein anderes Dankeschön an alle Leute, die uns auch live supporten als unsere Menschen mit Tickets kaufen, die unsere Zeit schenken, dass sie zu unseren Konzerten kommen.
01:23:48: Das ist für uns das größte Kompliment, was
01:23:50: es gibt!
01:23:56: für mich wäre es, dass das Rosalía gesagt hat, wenn man zu viel lernen muss und es ist eine Art, eventuell zu fallen.
01:24:08: Und vielleicht ein bisschen zu sehen Leben so, dass natürlich Dinge passieren, aber du findest immer einen Weg, du
01:24:32: kommst
01:24:32: immer davon aus.
01:24:33: Und ich denke, ja, das wird vielleicht mehr als eine hohe Message sein.
01:24:58: Was soll das alles?
01:24:59: Ist eine Produktion von mir, Philipp Dolle.
01:25:02: Folgen gibt es jeden Freitag überall wo es Podcasts gibt.
01:25:06: Damit ihr keine Folge verpasst, folgt dem Podcast auf der Plattform Eurer Wahl.
01:25:11: Vielen Dank fürs Zuhören und ich freue mich schon auf kommende Woche!
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