30 Jahre Heinz aus Wien: Michi Gaissmaier und die Kraft der Freundschaft
Shownotes
Seit 30 Jahren stehen Heinz aus Wien gemeinsam auf der Bühne. Für Sänger Michi Gaissmaier ist das Jubiläum vor allem eines: eine Geschichte über Freundschaft. Im Gespräch erzählt er, warum die Band bis heute zusammenhält, weshalb Erfolg nie wichtiger war als das gemeinsame Musizieren und warum es ihr nach all den Jahren noch immer vor allem darum geht, dem Publikum einen unvergesslichen Abend und möglichst viel Freude zu bereiten.
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Die Folge wurde am 30. Juni 2026 aufgezeichnet.
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Was soll das alles? Philip Dulle spricht im Podcast mit Künstlerinnen, Musikern und Filmemacherinnen. Die dritte Staffel von “Was soll das alles?” erscheint jeden Freitag auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
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Wer spielt das alles? Die Spotify-Playlist zum Podcast.
Vielen Dank an den Kärntner Musiker Cherry Toast für das wunderbare Intro und Outro. “Slowly Moving Forward” könnt ihr auf Spotify und auf YouTube in voller Länge hören.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich bin da immer demütig.
00:00:01: Ich bin wirklich unfassbar stolz und dankbar, ich mache das so gerne und es macht so einen Spaß auch das zu machen und dass dann die Leute eben dastehen und alles auswendig mitsingen und sich richtig freuen und uns nachher das erzählen und was ihr schon könnt davon... Ja, wir haben uns bei Heinz-Konzert kennengelernt.
00:00:17: Dann haben wir zu Heinz Musik heiratet und mittlerweile haben wir drei Kinder Und die waren auch schon bei Heinze Konzerten.
00:00:23: Wir begleiten halt manche Leute so durchs Leben oder erinnern sie in die Vergangenheit, wie auch was auch immer es ist.
00:00:29: Aber wir können mit uns oder haben mit unserer Musik etwas ausgelöst in Menschen, etwas Positives.
00:00:34: Das ist ISNIK super!
00:00:36: Und das dann auch noch eben präsentieren zu können und auch so positive Gefühle zu erzeugen ist was ISNIC... Leib'n das was mir halt einfach gut gefällt.
00:01:07: Dreizig Jahre Heinz aus Wien.
00:01:10: Dreißig Jahre Heinzer von Wien, genau!
00:01:12: Live
00:01:13: live.
00:01:14: Wie fühlt sich das an für dich?
00:01:19: Geil Also eigentlich gut über diese Phase Wir sind selber ganz schön alt geworden Bin ich schon ein bisschen weg.
00:01:28: Also ich habe gerade vorher mit einem Konimin, unserem Passisten gesprochen und er gmendet letztens auch seinen Moment gehabt wo er sich richtig alt gefühlt hat.
00:01:34: Nämlich weil er gehört hat dass der Markus Wagner FNV Musikchef in Pension gegangen ist.
00:01:40: Und der Markus war ja als wir angefangen haben war er schon oder war er von Anfang an Musikchefen von fnv und wir wissen wie alt er war wie wir anfangen haben die Musik zu machen.
00:01:53: also wir kannten ihn oft schon vorher und das der jetzt in Pentionen ist es so macht so bewusst was mir selber auch schon ein paar Jahre mehr am Buckel hat.
00:02:03: Das ist ziemlich ausgeflippt, da war im Großen und Ganzen das dreißig jahre Band live und das auf Feiern können fühlte sich super an.
00:02:10: Kämpfst du da auch damit quasi mit diesem, dass da jetzt drei Jahrzehnte schon Bandgeschichte hinter dir, hinter euch liegen?
00:02:17: Nein ich finde es schön und ich bin stolz drauf und das sind ja nicht nur die Bandgeschichten sondern auch das was also der Katakorni-Band und ich kennen uns halt so lang alle, bevor wir verheiratet waren.
00:02:29: Bevor die Kinder da waren und also haben wir schon viel Zeit gemeinsam erlebt und das ist super.
00:02:35: und dass wir noch untereinander befreundet sind und Spaß daran haben das machen zu können ist wunderbar.
00:02:42: Und deswegen ist es auch so ein positiv positive Gefühle auslösen des Dinges.
00:02:48: Ihr müsst jetzt jetzt auch nicht machen sag mal so oder?
00:02:50: Also es hat sich jetzt ja nicht davon abhängig jetzt dreißig Jahre zu feiern
00:02:55: Nein.
00:02:55: Also es ist generell die Sense, wie wir das immer wieder gerne sagen, eine unserer besten Ideen waren dass wir von Anfang an nicht nur von der Musik leben müssen wollten.
00:03:06: und also wir haben das damals schon gesehen Es gab Musiker, die es halt darauf angelernt haben, ich sag da mich gehts jetzt das ganze und es war halt meistens sehr fruchtlos.
00:03:16: und dadurch dass wir alle drei ... Der Kerner Konne, der Pern und ich auch immer schon andere Sachen hatten.
00:03:23: Der Pern oder der Konne habe eben das Tonsstudio, das Cosmix, die Ewigkeiten... ...oder seit bevor Heinz noch gab.
00:03:31: Und ich war immer sehr umdrehbig in der Medienbranche alles Mögliche gemacht und war so ein Produktionsleiter in unterschiedlichen Größenordnungen an den unterschiedlichen Stellen.
00:03:40: Das hat uns allen auch immer viel Spaß gehabt.
00:03:42: Es war wichtig und als es dann vor allem nach die Kinder- und Familienkammern war das auch wichtig und da wollten sich alle auch die Zeit dafür nehmen Und deswegen war es auch gut, dass wir dann nicht Wochenende für Wochenende, Autobahnkilometer nur hinter uns bringen.
00:03:57: Für diese kleine Wahrscheinlichkeit davon ein Leben bestreiten zu können, das sich gut ausgeht.
00:04:03: Aber war euch das damals schon so bewusst?
00:04:05: Dass man da quasi auch so viel riskieren müsste?
00:04:08: und Anführungszeichen...
00:04:10: Ja also bewusst, bewusst nicht aber es war so mehr ein.
00:04:13: Wir wollen das andere auch machen.
00:04:14: Das ist uns wichtig!
00:04:15: Wir wollen schon was aufbauen.
00:04:16: Also es war schon ein bisschen vernünftig, denke ich natürlich auch da.
00:04:20: Aber wir haben jetzt nicht die Businesspläne geschrieben und verglichen miteinander also sowas nicht sondern... Wir wussten auf jeden Fall dass das Tonstudio vom Canyon von Berndt und wirklich ja auch unterschiedlichste Sachen immer gemacht und gerne gemacht und deswegen war klar, dass unser Aufheinsicht unserer hundertprozentigen Fokus für alles liegen kann.
00:04:44: Wenn wir die Band gemacht haben, dann haben wir immer sehr hart und intensiv gearbeitet.
00:04:49: Und da versucht er bei sich professionell zu sein.
00:04:52: aber wie gesagt die anderen Sachen war auch wichtig und im Nachhinein hat es sich als für uns den richtigen Weg herausgestellt.
00:04:59: weil ist ja der einzige Weg, den man gegangen sind und anders kann sie nicht sein.
00:05:03: und wenn es anders gewesen wäre, weise ich das ist doch scheißegal interessiert uns auch nichts, weil so wie es ist, ist es gut.
00:05:09: Es gibt ja auch andere Ansätze natürlich, manche Band sagen okay wenn du da nicht mitmachst wir haben jetzt diesen Drang.
00:05:15: Wir wollen auf die größten Bühnen, wir wollen so groß werden wie es nur möglich ist und wenn du nicht mit machst, wenn doch nicht jede freie Minute quasi dafür investierst dann nehmen wir jemand anderen.
00:05:25: Habt ihr das irgendwie bewusst auch irgendwie vielleicht die Freundschaft über die Band gestellt?
00:05:31: Nein, das hat sich auch so ergeben.
00:05:34: also... Erstens mal ist ein Zehntz passiert, da war er nicht geplant.
00:05:41: Wir haben halt der Konnetter Bernd, der Ledo damals eben und ich, wir waren untereinander befreundet, haben Zeit miteinander verbracht, bewahrt.
00:05:47: Und dann war irgendwann klar, da ist ein Tostütter oder ein Pausist, ein Schlagzeuger, zwei Gitarristen die beide singen, die alle ihre eigenen Bands haben auf Englisch machen und dann irgendwie auf Deutsch wär auch cool mal probieren.
00:06:00: Unser musikalischer gemeinsamen NNI war damals auf jeden Fall weasel, auf jeden fall diese Bands mit lotten Gitarrenwänden.
00:06:06: Das hat uns halt erst nicht gut gefallen und dann haben wir das halt einfach mal ausprobiert in den nachten.
00:06:10: Auf einmal haben wir ein Tape gehabt und auf einmal war das Tape bei einer Plattenfirma und auf einem Mal haben wir einen Plattenvertrag gehabt und es war total wie.
00:06:16: was ist da jetzt passiert?
00:06:18: Und so sind wir halt rein gestolpert und dann waren aber eben gesagt Jetzt geht der Spaß los, sondern jetzt geht die Arbeit los.
00:06:27: Und da haben wir halt sehr hart daran gearbeitet um das so gut wie möglich zu machen und die Chance auch zu ergreifen.
00:06:36: Aber es war jetzt kein... Dadurch dass alle irgendwie auch andere Sachen zu tun hatten, weil's keiner dabei gesagt hat und jetzt Vollgas und jetzt nur das und deswegen gab's keine Diske-Banzen in der Band.
00:06:48: Weil das Gute war, dass es so war mein Gefühl zumindest das erste Mal mit Hans war.
00:06:52: So dass alle am gleichen Strand gezogen haben und gearbeitet haben.
00:06:55: Das habe ich davor nie so erlebt als Musiker in der Wiener Indie-Szene.
00:07:01: Und das fand ich super!
00:07:02: Und das hat sich halt über das Musikmachen hinaus.
00:07:05: dann wer macht?
00:07:06: Wer fühlt welche Arbeit in der Band die halt zu machen ist und solche Geschichten hinausgezogen?
00:07:11: und so waren wir halt generell eher auf der gleichen Straße Mit leichten Umstimmigkeiten natürlich auch aber... im Großen und Ganzen am gleichen Weg.
00:07:19: Aber dann trotzdem so jeder mit anderen Projekten auch noch beschäftigt, dass man auch immer wieder ausweichen konnte quasi?
00:07:24: Wenn das Heinz aus Wien quasi zu viel wurde vielleicht oder wenn man sich einmal unstimmig war, hat man sie mit einem anderen Thema beschäftigt.
00:07:31: Ja ein... Also auch ja.
00:07:33: aber allein kann ich und während die eine Firma gemeinsam haben und da nicht so ausbrechen, der war es auch so Projekte mit Konne gemeinsam gearbeitet habe und dann auch mal mit Berndt gemeinsam, natürlich auch der Bernd-Meckonni-Gemeinsam.
00:07:45: Und dann jeder für sich alleine, also wie es halt gerade ergeben hat oder manchmal auch sein musste, dass man nicht unbedingt die Nähe gesucht hat sondern die Distanz gesucht hätte.
00:07:55: Aber wenn man quasi so über Nacht ein plötzlich so einen Plattenvertrag auch hat und das irgendwie scheint, okay das ist irgendwie Jux und Tollerei und man macht halt eine Band, wie das wahrscheinlich oft basiert und dann oft löst sich das nach ein paar Wochen wieder auf oder man gründet wieder neue Band.
00:08:10: War da die Versuchung nicht groß vielleicht auch bei euch damit zu sagen, okay jetzt wollen wir doch was Ärgeres draus machen.
00:08:18: Was noch Größeres?
00:08:20: Also dass man das so reinkippt und vielleicht eine Art von Größen waren sogar irgendwie entwickelt...
00:08:26: Nein wie gesagt es war der professionelle Anspruch und man darf halt nicht vergessen, in Österreich oder in Wien als das losging, da gab's halt Da war FFV gerade einmal ein Jahr alt und es gab natürlich so lokale Wiss-Gels hier und so, in die Clubs.
00:08:42: Und in Oberösterreich gab's ein bisschen Wasser aber... In Österreich war alles sehr rar!
00:08:48: Und auch die Art und Weise mit österreichischen Bands umzugehen, die abseits vom Mainstream passieren, war halt auch sehr unprofessionell und irgendwie.
00:08:57: Die Leute waren froh wenn sie spielen konnten irgendwo und dann kam man wieder her und haben Medienberichterstattung im Rücken Und auf einmal passierte irgendwas.
00:09:07: Wir waren jetzt nicht die Beatles, die nach Amerika kommen.
00:09:09: Aber das Wald schon so.
00:09:11: da ist eine Band aus Wien und die hat man im Fernsehen gesehen und ich schaue euch mal an.
00:09:15: Die paar Leute waren dann halt schon da und das Wald einfach die technischen Voraussetzungen waren halt wie ... ... zwanzig Jahre hinten nach wenn wir gesagt haben wir wollen ihn nur drei verschiedene Motore vorne damit jeder was anders hören kann und dann die Techniker sagen geht es brauchst du ja nicht bitte!
00:09:33: Da waren immer Streitereien und Diskussionen.
00:09:38: Wir haben auch von Anfang an der erste, die bei uns Geld verdient hat war unser Tontechniker.
00:09:44: Weil wir haben gesagt, unten muss es geil klingen!
00:09:47: Wie wir auf der Bühne den Sound haben ist scheißegal.
00:09:49: Hauptsache das klingt unten leibwandt und deswegen brauchen wir einen Tontechneker.
00:09:53: Und der ist dafür verantwortlich dass es unten unten gut klingt weil so leiband könnten wir gar nicht auf der bühne spielen wenn es unten scheiße klingt dass die Leute das Leibwand finden.
00:10:02: Und das waren, also da waren sehr wohl mit dem bisschen Erfahrung was wir hatten.
00:10:06: Es ist ja viele Überlegungen dabei warum wir etwas wie machen und in dem strukturierten überlegten war halt danach wieder sehr viel aus dem Bauch raus.
00:10:16: Ausprobieren und... Wenn wir
00:10:18: es halt nicht gewusst haben genau.
00:10:20: Und schauen was funktioniert und wenn's nicht funktioniert dann anders versuchen.
00:10:24: Genau
00:10:25: und so auch in dieses Business Reinstolpern, dieses Plattenindustrie.
00:10:29: Das ist ein Business, wo ich teilweise auch noch gearbeitet habe und ich habe vorher schon einen Indie-Level gehabt.
00:10:33: Und ich hab so beide Seiten kennengelernt und dann natürlich auch bald gemerkt dass dieser Schein nicht alles wow und toll und super ist sondern dass da natürlich auch nur Menschen arbeiten die auch nicht immer super sind.
00:10:47: das war für uns mit der deutschen Plattenfirma auch so ein Erlebnis zweimal, das halt einfach nicht funktioniert hat.
00:10:56: Und es war okay wenn man sich dann auch getrennt hat weil es dann auch keinen Spaß mehr gemacht hat, zusammen zu arbeiten.
00:11:03: War euch das bewusst dass ihr so irgendwie in die Pionierarbeit in Österreich leistet?
00:11:15: Also ich würde's nie so sagen ja... Ich weiß also wir haben damals halt mit Sachen gekämpft weil sie nicht da waren und haben versucht es aufzubereiten.
00:11:26: wenn im Nachhinein wir mithelfen konnten eben quasi so Pioniarbeit zu leisten damit es auch dann besser wird Dann finde ich super und freut mich, weil mit der österreichischen Musik auch selbst immer ein Anliegen war.
00:11:39: Auch in vielen anderen Funktionen die ich halt gearbeitet habe außer Sänger an der Bänse zu sein.
00:11:47: Bewusst also in dem Sinn dass es Pionierarbeit ist was uns nicht.
00:11:50: das war einfach nervig.
00:11:52: Es war einfach wirklich nervig wenn wir oder später dann... Wir haben da einen Tourmeldschirr dazu genommen den Uli.
00:11:58: Weil er war groß und laut und wenn es Probleme gab musste er schimpfen oder durfte er schimpen.
00:12:03: Weil dann hat es Keisen, der Mensch von der Band ist ein Trottel und nicht der Sänger.
00:12:07: Das sind also Mechanismen die man lernt oder auf unseren technischen Rider Sachen draufzuschreiben, die halt total überzogen sind.
00:12:17: Wir hatten zum Beispiel eine Stange Zigarette.
00:12:20: Zigaretten haben wir am Rider oben stehen gehabt.
00:12:22: Und wenn es einen Keisen hat, müssen wir streichen.
00:12:24: Dann haben wir gesagt ja strechte Zigarette!
00:12:25: Ja, aber ja nicht bei der Technik und so.
00:12:28: das finde ich halt zu dieser kleinen Spiegel die man macht.
00:12:30: Ich meine dass passiert auf der ganzen Welt so, jede große Band hat irgendein Kettering-Reiter wo Sachen draufstehen die man nicht erfüllen kann.
00:12:37: damit sehen wir uns sagen können das ist nicht draufgestanden, ich kann gehen und spielen nicht.
00:12:41: Also...
00:12:44: Wie seid ihr dann so auch in den anderen Bundesländern wahrgenommen worden, als Wiener Band die da so Vorderungen stellt und nicht unter jeglichen Bedingungen quasi spielen will?
00:12:55: Ich sage mir darf ich das jetzt nicht so vorstellen wie ein Rider von Led Zeppelin oder von irgendwelchen anderen Größen.
00:13:07: Als Wienern Österreich was... Also bis Tirol ist es so, da sind die Wiener halt trotteln.
00:13:13: Außer in Graz.
00:13:14: Die haben das gefüllt und machen eher eigenes Ding.
00:13:17: Aber sonst sind die Bösen vor allem im Oberösterreich.
00:13:20: Da kommt Wasser wie hin und sowas.
00:13:22: Und in Tiroll ist dann eigentlich eh jeden wurscht.
00:13:25: Es lag mir auch an uns das zu erarbeiten.
00:13:30: Für uns war sie eine Challenge als Band ums Publikum zu arbeiten.
00:13:34: Wir wollten immer das Publikums glücklich heimschicken.
00:13:36: wenn die Leute euphorisch waren konnten alles rumzuspringen und zu grinsen und freulich zu sein, dann war es für uns auch jetzt nicht wirklich ein gutes Konzert.
00:13:46: Und deswegen haben wir uns da egal wo wir waren immer drum bemüht und das ist uns auch vielerorts gelungen.
00:13:53: Egal in welchen Bundesländern!
00:13:55: War damals wirklich in Linz mehr los oft als in Wien?
00:13:59: Was man oft so hört...
00:14:00: Also Ende der achtziger Jahre in Wyn ist es schon vorgekommen dass wir im Wochenende auch mal nach Linz gefahren sind auf einem Festel weil weil dem wie nix war.
00:14:11: Ok, das war noch früher quasi dann...
00:14:14: Aber auch dann so wie gesagt diese ganze Indie-Phase begann.
00:14:20: also spielte der Arztgeier früher neunzigern und sowas.
00:14:23: wo da war halt Weltswasser Hardcorehausen, da gab es ganz viele Hardcore-Bands und in Linse gab's eine super funktionierende Szene mit Super-Akt so rund um die Capo und wo die Texas halt auch so dabei waren und Taki von Texas auch so ein Dreh-und Angelpunkt war Der Leider ist schon verstorben, aber nein.
00:14:40: Und der Daryner Grisbel, die hat auch die Hardcore-Ecke hiphop und da gab es halt viel was passiert in den noch getanen Bands mit Shiai und so was.
00:14:46: Das war cool weil sie hatten einen Oberösterreichgaps mit dem ... Puh!
00:14:50: Alnüfer hieß das so?
00:14:51: Landeshauptmann, der hat das sehr gefördert.
00:14:55: Deswegen gab's im Oberösterreich auch einige Locationshommer.
00:14:58: auftreten konnten.
00:14:59: also ich glaub mehr als in Wien.
00:15:01: Weil ein Landeshauptman sich auf die Fahne gehäftet hat wenn ich das jetzt richtig... in Erinnerung hab, der will das fördern und so noch was tun können.
00:15:09: Und es war halt einfach wichtig und deswegen etwas cool dort.
00:15:12: Weil Viri halt schon auch kannteilweise gerade den Hacke, der so ein Verbindungselement war zwischen Wien und Linz und diesen ganzen Ding, war's für uns dann auch relativ einfach und problemlos da reinzukommen.
00:15:26: Also da hatten wir jetzt keine Berührungsprobleme mehr.
00:15:31: Das war mehr in Wien da anfangs und ihres in Idiotentum Winrich sein dürfen gehen.
00:15:42: Wo alles irgendwie eher abgelehnt wird am Anfang oder halt komisch beäugt wird vielleicht?
00:15:47: Ja,
00:15:48: man sucht einen Grund dagegen zu sein.
00:15:49: das ist so.
00:15:51: ich war wie gesagt nicht komm aus der Wiener Indies-Szenen habe davor ein Leben gehabt mit einem Freund von mir und haben da versucht irgendwas auf die Beine zu stellen was in Wien schwierig war.
00:16:05: Dann unterschreibe ich einen Plattenvertrag beim Major.
00:16:10: Wer hat dieses indie Label heißen?
00:16:13: Das Indie Label, Breathcast Ready Records ist das.
00:16:16: Es war so ein ganz kleines Label wo mein Schulfreund Thomas und ich die Möglichkeit hatten durch eine Erbschaft der Thomas-Machte von seiner Tante ein Labelsgrünen.
00:16:28: und wir haben die tolle Idee Anfang am Anfang der neunzig Jahre wie machen nur Vanuil Und es war super und wurde total positiv honoriert, das war finanziell ein riesen Scheißdreck.
00:16:39: Wir haben das ganz ordentlich in den Sand gesetzt aber damit haben wir uns halt ein paar Sporen verdient weil wir halt auch dann ehrgeizig waren und uns bemüht haben und offensichtlich Sachen richtig gemacht haben und viel gelernt haben dabei.
00:16:51: Was war da so der Antrieb das überhaupt anzugehen in dem Alter schon?
00:16:55: Irgendwelche Vorbilder in Großbritannien oder in den USA oder... Ich
00:17:00: weiß jetzt gar nicht.
00:17:03: oder die Lust einfach zu
00:17:04: machen.
00:17:04: Der Thomas und ich waren beide schon, wir waren gemeinsam in der Schule und haben gemeinsam Fußball gespielt.
00:17:09: also wir sind, da hatten wir gemeinsam im Schulweg gehabt und haben auch Bravo-Glesen gemeinsam und dann... Also ich beschreibe es seit mein neun waren, ja?
00:17:16: Da haben wir Bravo Glesen in der Straßenbahn, da war Bravo irgendwie zu uncool weil er das jeder gelesen hat.
00:17:19: Dann haben wir gesucht was ist die alten Tiefen?
00:17:21: Das war dann Metal Hammer.
00:17:23: Ah ja Und dann
00:17:24: haben wir Metal gehört.
00:17:25: und da war ich dann auch bei meinem ersten Festival Monzo Sofrock, nr.e.siebundachtzig im Vorzeichen.
00:17:32: Da war ich dreizehn und bin noch im Bosse zu Hause.
00:17:34: Und zwar faszinierend, auf so einem großen Ding zu sein.
00:17:38: Es gab es in Österreich nichts zu tun.
00:17:39: Und dann halt nach so ein Metalhead-Festival, wo damals mit Deligals Simt Letzter gespielt haben oder weil die auch nicht zu groß waren.
00:17:50: Siebenundachtzig?
00:17:51: Ja!
00:17:51: Das
00:17:53: Jahr vor der Enjustice for All quasi.
00:17:55: Ich habe diese Achtundachtsig rausgekommen.
00:18:00: Bände kurz vor oder kurz nach, das ist von Metallica.
00:18:05: Auf jeden Fall paralleler zu waren.
00:18:08: Der Thomas und ich waren Matz in Wien und waren immer sehr musikinteressiert.
00:18:13: und dann haben wir irgendwann eine Band gehabt und er hat gesungen.
00:18:17: Wir waren eigentlich die Köpfe, haben auch nur mal geschrieben gemeinsam Und dann ist der Thomas aus der Band ausgegangen was er anders machen wollte.
00:18:23: Dann habe ich den Gesang genommen und dann hatten wir beide Bands gehabt haben wir auch geschaut, ob es ein Label gibt, die eine Platte von uns rausbringen wollen würden.
00:18:32: Und das haben aber nicht gefunden!
00:18:35: Dann hat der Thomas das Geld geerbt.
00:18:36: und dann sagst du mir mach mal erzähl beim Label, so einfach war das... Das war jetzt überhaupt kein Sohn, sein Antrieb jetzt irgendwie so... Das eine hat einfach das andere ergeben, das war so klassisch DIY Also wirklich so, so wie zimt man da was macht man jetzt halt?
00:18:49: Zimt er das oder machen wir das?
00:18:54: Somit haben wir das halt einfach begonnen.
00:18:57: Wie gesagt, was gelernt dabei?
00:18:58: Leute kennengelernt.
00:18:59: Viel mit Leuten geredet damals aber wir sind auf die Bobkung fahren nach Köln und das war unser Sommerurlaub und da irgendwie zwei Wochen zu verbringen und Leute aus der ganzen Welt kennen zu lernen und überlegen wo man was gemeinsam tun kann.
00:19:12: und manchmal hat es etwas ergeben und auch bei anderen nicht.
00:19:15: Das war halt einfach so spannend aufregend.
00:19:19: und damals in Linz zu spielen in der Capo für Fünfhundert Chilling Ich weiß damit unrechnen, aber siebzig Euro.
00:19:27: Das klingt einfach geil!
00:19:28: Da sind wir zu viert mit dem Auto nach Linz gefahren und da zu spielen.
00:19:34: Und hundert Schilling davon hat der Conny unser jetziger Passist damals noch als unser Tontechniker bekommen, dass er nachher selber im Auto nach Lins nachgefahren ist und gemischt hat und nach wieder heimspfnissen.
00:19:44: Also so war das halt damals.
00:19:46: Die Gage in der Kappe waren halt eben diese fünfhundt Schillinge und wir durften dort oben in der Kapu schlafen und wenn man braucht waren zwei Kisten Bier.
00:19:55: Mehr kann man nicht erwarten oder?
00:19:56: Ja,
00:19:56: das war schon super damals.
00:19:58: Das hat uns schon tagtä.
00:20:00: Du hast erwartet es halt einfach.
00:20:04: Aber du bist in Wien aufgewachsen!
00:20:06: Ich bin in Wnen aufgewachsen.
00:20:07: Ich bin Passdeutscher mit Deutschland geboren.
00:20:11: Hab die Deutschen passen auch immer.
00:20:12: Wo in Deutschland gebohnt?
00:20:13: In Stuttgart.
00:20:15: Meine Mutter hat mich eben mitgenommen nach Österreich und deswegen hier aufgewacht und sozialisiert wurde.
00:20:22: Ich bin oft sehr froh über meinen deutschen Pass, weil mir manchmal die Wiener und der Österreich nach dem Erfen gehen.
00:20:28: Und dann habe ich mein Leer und kann sagen, ich könne nicht dazu.
00:20:31: Wenn ich in Deutschland bin und rede, identifiziert mich jeder als Wienern
00:20:35: auch
00:20:35: klar.
00:20:35: Und ich bin halt ein deutscher Wienner oder ein Wienertalscher wie man es will und das geht so aus.
00:20:40: Und die Hauptkontrolle, warum ich froh bin über einen deutschen Pass ist, weil ich halt nie so tat war.
00:20:44: Das ist der große Vorteil.
00:20:49: Der Quoten-Scheidbild zu sein und die Hänse Leintig in der Schule tragen musste ab und dann.
00:20:54: Alles überschaubar!
00:20:57: Ich fühl mich sowohl als auch, also das geht sehr aus.
00:21:01: Woher wurde dir das irgendwie in die Wiege gelegte Musik oder die Leidenschaft für Musik?
00:21:06: Oder dieses Machen?
00:21:09: Weißt
00:21:09: du das irgendwie?
00:21:11: Ich weiß niemanden in meiner Familie, weil jetzt musikalisch da so aktiv war dass ich da irgendwie... Ich weiß nicht, ich habe das als Kind.
00:21:21: Als erste Volksschule wollte ich um ein Gitarreunterricht haben weil mich das irgendwie fasziniert hat im Alter von sechs.
00:21:29: und dann hatte ich zwei Wochen Gitarrenunterricht und hab das Ding Wein in die Ecke gestellt wenn wir meine Finger so weder haben auf den Seiten greifen Und da hat man es ewig nicht angrührt.
00:21:40: und also zwölf war Als ich so in der aufgeheimeten Pubertät war, ich irgendwann beim Schulfreund der Gitarre spielte und der hat mir... Ich hab natürlich auch eine Gitarren zuhause.
00:21:52: Und das werde ich da ein paar Korderzeuge zeigen, die hat mir irgendwas gelernt.
00:21:55: Das habe ich dann irgendwann so mit zwölf angefangen immer das Gleiche zu spielen, ein Lied bis ich dann dreierer später darauf gekommen bin dass es die Akkorde von House of the Rising Sun sind.
00:22:03: Da saß aber dann talkt er sich das Lied sogar kennen!
00:22:07: Und das habe ich halt jahrelang nur das vor mich hingespielt weil's irgendwie Leibwand war.
00:22:14: Also dann angefangen haben, so ja wir machen jetzt seine Beende oder sowas und ich fahr das auf einmal.
00:22:19: Ja okay also ich habe nur Gitarre Unterricht in der Schule nebenbei gehabt aber es ist ein bisschen... Ich hab gar nicht ganz Sachen raushören.
00:22:27: Ich hab so einen Kinder Keyboard Cup wo so Songs einprogrammiert werden und die habe ich halt danach gespielt.
00:22:32: Das ging relativ laut dass ich den nachspielen kann.
00:22:35: Ich war cool da und ich kann das machen.
00:22:37: Ah Gitarren auch?
00:22:38: Ja passt!
00:22:38: Weil ich hab Bass gespielt früher, ach pass das kann ich auch.
00:22:40: Dann hat man das halt einfach auch gemacht Und da haben wir irgendwo so elektrische Instrumente und dann ist schon das erste Mal das Gefühl, so eine Gitarre hat wie lautes und die Krache.
00:22:48: Das ist schon was sehr Geiles.
00:22:51: Bisschen lachbar klopfen!
00:22:53: Was hast du dafür Musik selber gehört?
00:22:55: oder war das gar nicht so wichtig?
00:22:57: Oder prägend vielleicht auch?
00:22:59: Oh
00:22:59: ja schon.
00:22:59: also ich habe wirklich immer sehr viel unterschiedliches gehört.
00:23:05: jetzt im Nachhinein ist es so meine sichere Frühprägung von mir dass meine Mutter im Auto als ihr ein Kind war Die erste Elke John, das war nichts weiter, wo Jörg so um ist.
00:23:16: Dann Barbara Streisand Gilti, das Album, liebe ich also auch und Rod Stewart, der do your think i'm sexy um ist, das album.
00:23:24: Und die hat meine Mutter direkt Kassetten rauf- und runtergehört.
00:23:27: Brellel dazu war für mich eine neue deutsche Welle ein Ding, wo ich voll reingetroffen bin weil ich halt im Sommer in Deutschland war bei der Familie und da gab's halt dann Anfang der Achtziger natürlich so hunderttausend verschiedene Kassette die es auf der Straße kaufen konnte mit allen Nummern drauf Und diese Mischung war es dann irgendwie und ich kann mich noch erinnern die erste Single.
00:23:45: Also das erste Mal, als ich mir selber Platten gekauft habe, war das bei einem Plattengeschäft in Klosten Neuburg.
00:23:51: Da hab' ich am gleichen Tag hintereinander zwei Singles gekauft.
00:23:54: Die erste war Mini-Sexy Fahre mit dem Auto.
00:23:57: Und der zweite war Jones Shattered Black Hearts I Love Rock'n Roll.
00:24:02: Das klingt vielleicht ein bisschen kitschig aber wenn man das samtut definiert das halt sehr gut.
00:24:05: wo... Wo sich der musikalisch hingetrieben hat.
00:24:08: Gute
00:24:08: Schnittmenge eigentlich, oder?
00:24:10: Ja von
00:24:10: dem ja schon, wenn man jetzt seins schaut.
00:24:11: Aber ich liebe auch Soul und da habe sehr viel Soul gehört.
00:24:14: aber zum selber machen also für Soul bin ich bei weit nicht gut genug dass es liebhaft klingt und Gedanmusik ist halt auch super.
00:24:24: Das ist interessant weil du sagst die Kassetten natürlich.
00:24:26: dann waren drei Kasseten im Auto Und das ist ja nicht so wie heute, wo man vielleicht irgendwelche Playlists hat bei Streaming-Diensten.
00:24:35: Sondern man hat ja albumständig wiedergehört oder so Sampler die man sich vielleicht selber gemacht hat und da durch viel eher oder jetzt viel mehr eingeprägt auch diese Lieder oder?
00:24:46: Ja vor allem wenn man dann noch Kind ist und noch nicht zwölf und hinten sitzen muss und keine Zugriffart auf den Kassetten player sondern das werden muss was... Die Mutter hört in dem Fall!
00:24:54: Das prägt dann vielleicht unbewusst auch wenn dass man es damals halt nicht so offensichtlich wahrgenommen hat, aber ich weiß noch.
00:25:01: Ich konnte nur mal mitsingen ohne zu wissen was das versteht weil's Englisch war.
00:25:04: Klar!
00:25:06: Und
00:25:06: das war auch irgendwie egal oder?
00:25:08: Genau
00:25:08: also auch egal.
00:25:09: und das war halt die Musik die ich gehört habe.
00:25:10: und heißt später wie ich das wieder gehört hab... Das war weniger so, dass mich jetzt das ganze zurückzogen hatte erinnerungsmäßig sondern es war so ein... Es war so eine positives Gefühl und dann noch drauf kam irgendwie live an die Musik ist.
00:25:22: Weil dein Glück das mir die Musik jetzt auch gefällt hat sich jetzt keine Ahnung hätten.
00:25:26: Speed-Metal-Headbind.
00:25:28: Ja,
00:25:29: aber du bist auch auf Metal-Festival gelandet also...
00:25:32: Ich habe auch das gesehen.
00:25:33: ich hatte diese Phase und da hat mich natürlich auch die Kraft und die Wucht beeindruckt.
00:25:38: Ich mag es halt gerne wenn Musik überzeugt oder wenn die Leute fassungslos vor der Bühne stehen, kann ich ein bisschen Florent zu dem Maschinen sehen.
00:25:47: dass ist einfach so ein Staunthjata, wenn man dort steht und die Musik in Kombination mit dem Auftritt das alles sieht und erlebt.
00:25:56: Das ist halt einfach super!
00:25:58: Und es hat sehr viel auch bei Heinz eingezahlt, dass wir halt so versuchen wirklich die Leute eben glücklich und zufrieden hinzuschicken.
00:26:08: was auch immer jetzt die Wege sind, wo die eine machen, so die andere.
00:26:12: Da hatten da Conny und ich ein sehr einschnittetes Erlebnis weil Als Tontechniker arbeiteten für FMV einen Mitschnitt machen mussten von irgendeinem Metal-Open-Mayer in Wales, glaub ich.
00:26:26: Und da waren wir am ersten Tag beim Hädel einer Sepultura das Konzert aufgenommen und nächster waren wir auch dann nächstes Mal KISS.
00:26:35: KISS in Originalbesetzung!
00:26:39: Wir kannten da schon einige von der Plattenfirma zu, weil dann eben auch so Backstage haben schon mitbekommen Die Herrschaften von Kies sind nicht alles sehr gut drauf.
00:26:48: Vielleicht der eine oder andere ein bisschen ein Problem.
00:26:50: Ich dachte okay, dann war Vorgruppe Alkbottel und da haben wir uns gedacht, oh mein Gott, Alkbotel, da kannten wir sie noch nicht.
00:26:56: Mittlerweile sind wir auch gut befreundet, so ist mir auch zu sagen... Und dann habe ich zuerst eines gelernt vom Roman Kriegere, vom Sänger von Alk-Bottle aus mich echt faszinierter.
00:27:05: Der Roman ist dort gestanden, Alkkbottler als Vorgruppes von Kieß und ich weiß nicht wie viele Leute dort Platz gehabt haben Zehntausend, fünftausend ich weiß es nicht.
00:27:13: und bei Alkbottel haben zugeschaut vielleicht zweihundert oder dreihundert aber wenn er in der ersten Reihe gestanden ist.
00:27:20: Und auf Romain geschaut hat man das Gefühl gehabt, dass schon zweihunderttausende Leute zu.
00:27:24: Weil jetzt das so geil und überzeugend auf der Bühne gemacht hat und das ihm scheisse geil habe wie viele Leute stehen, sondern er hat für die die Zugschatt haben sich bemüht!
00:27:32: Das war das erste und dann war KISS.
00:27:36: Und KISS war eben damals ... gerade wieder in Original-Besetzung.
00:27:40: Man war
00:27:40: das Zick, ja?
00:27:43: Ende Neunziger irgendwann und mit Peter Grease und Esfriely.
00:27:48: Und Esfeli haben es echt so vom Bühnen dran so reingeschubst auf seinen Platz und da stehe ich jetzt und bewege dich nicht.
00:27:55: Der Peter Greaser hat auch nicht so gut ausgestattet aber die Anarbeiden Jean Simons und Paul Stanley waren die ganze Zeit auf der Bühne unterwegs rechts links rechts links vor und zurück alle beide.
00:28:04: Das war immer du hast denkst du hast wegschaut du hast denkst schon dass wir immer irgendwas anders Und abgesehen von Flammen und Feuer, über das Publikum fliegen.
00:28:12: Das war auch so ein Punkt wo ich mir dachte, das ist eigentlich super weil es so wird nicht Fahrt zum Zuschauen.
00:28:16: Weil ich kannte das... Ich bin so gern auf Konzerte gegangen und nach der dritten Nummer als Fahrt zu zuschauen dann ist man halt hinten standen in der Szene Wiener da wo er immer hat bedrückten und gejickt und geplaudert.
00:28:27: Da habe ich mir gedacht dass will ich aber nicht erzeugen.
00:28:28: oder das wollen wir nicht erzeigen als Bands sondern wir wollen die Leute mit den Augen bei uns halten Und das ist sich halt gut ausgegangen mit unserem Tragen, dass wir die Leute auch glücklich machen wollen und sie Leute errocken wollen.
00:28:41: Wir wollten uns ja auch bewegen und tun und machen auf der Bühne.
00:28:45: Alles zusammen ist es so ein Ding was zu sehr viel Nackenverspannungen und Schmerzen geführt hat.
00:28:52: aber wie gesagt immer viel Spaß man dort.
00:28:55: Ist dann so dieses Glücklichmachen des Publikums?
00:28:59: Also das war dann quasi auch der Antrieb überhaupt Musik zu machen auf einer Bühnenzustand... Den und... nein.
00:29:06: Du schüttelst dich gerade den Kopf!
00:29:08: Das ist nachher gekommen.
00:29:11: Erstens hatte ich früher ein massives, wirklich massives Lampenfieber.
00:29:15: Und wir haben, wir haben im Jahr zwei tausend siebzehn glaube ich als Vorgruppe von die Hohen der Stadthalle gespielt.
00:29:22: Und das war so das erste Mal Stadthalle und dann noch DHU und beim Soundcheck, die in der Lernstadt-Halle bestuhlte.
00:29:28: Sitzten dabei natürlich in der ersten Reihe während auf der Bühne... Zwei
00:29:30: siebzehn war es, da war ich nämlich auch.
00:29:32: Das war schon wieder lange.
00:29:34: Wo auf der Bühne gerade so Roger Daltry, Pete Downsett, um noch John Eston entwüsselt auf der Pühne stehen und Soundcheck machen.
00:29:40: Und sechs Tage am Schlagzeug, dass wir vom Ringo standen, wir zwei in den Lernstadthallen in der Ersten Reihe anstitzen, also fassen es nicht unter der Bähne und sagen, oi, ooi, oei, oie, oeie!
00:29:47: Da sind die Wachser zu überhaupt!
00:29:49: Siehst du das?
00:29:50: Oi, da verfahren sie hin!
00:29:51: Was machen wir
00:29:51: hier?!
00:29:52: Und zu ist halt mir gegangen, zu Potenz.
00:29:54: Da gibt es Fotos von mir bevor wir auf die Bühne gehen und ich... Auf allen Vieren bin ich weg, sind schon gegraubelt weil ich nicht anders konnte.
00:30:01: Das ist dann erst irgendwann Jahre später, haben wir in Buniland gespielt und ich hatte wieder Lampenfieber und ein Freund von mir ist vorbeikommen und hat gesagt was ist mit dir?
00:30:11: Ich hab so Lampenfieber, der scheiss nicht an das er ist Mikro, die müssen nicht zuhören und geht weg!
00:30:16: Und da war echt so ein Knacks.
00:30:18: Und seitdem habe ich mich sehr wohl gefühlt auf der Bühne und auch die Interaktion mit dem Publikum sehr genossen.
00:30:23: Und hab' auch das Wissen, dass ich lauter bin.
00:30:26: Bin oft sehr frech.
00:30:28: Bewusst quasi?
00:30:30: Bebewusst
00:30:30: frech!
00:30:31: Proaktiv quasi...
00:30:34: Ich versuche im Guten zu provozieren.
00:30:36: Ich will echt niemanden was Schlechtes aber ich will... Mir sitzt ein bisschen da schalke Nacken Aber wie gesagt es ist echt so proaktiv.
00:30:44: versuchen die Leute aus der Reserve rauszuholen.
00:30:46: Und dann war da auch ein anderer wichtiger Punkt, dass ich ihr Fähigkeiten mit dem Bitte von den Sportfreunden mal telefoniert habe.
00:30:55: Da haben sie gerade das erste Mal, glaube ich, Rock'n'Ring oder so was gespielt auf der Indie-Bühne und das hab ich damals zufällig auf Viva gesehen und da haben wir darüber geredet... ...und er hat gesagt es war so geil weil das was ihm so tagt beim Live spielen ist, dass er auf der Bühne steht und der Weise ist der Sänger und die meisten lauten schon zu ihm Und da bündelt sich quasi so dieser Multi-Blickstrahl auf ihn, aber er kann von oben jede einzelne Person anschauen.
00:31:17: Und die schauen eh nicht rechts und links, sondern die schauen alle zu ihm rauf... Da kann jeder Personen anschauen und kann sich anschauen wie sie sich fühlen oder erst sieht, wie sie es sich geben.
00:31:27: Wenn Sie exaltieren und ausflippen, jeder auf eine eigene Art und Weise ist das super!
00:31:31: Und du siehst ja der Strahlen und die Freude in den Augen der Menschen.
00:31:35: Das ist einfach was superes.
00:31:37: Die Möhlichkeiten haben sich die unterschiedlichen Menschen anzuschauen.
00:31:39: Ist echt super!
00:31:41: Wie schnell merkst du das, ob das jetzt so funktioniert auf der Bühne oder das Publikum irgendwie noch Zeit braucht um warm zu werden?
00:31:48: Oder merkt man das recht schnell beim ersten Song.
00:31:53: Es gibt Abenteuer da ist es einfach so da und dann muss man nichts mehr machen.
00:31:57: und es gibt Abentäter kannst du was wissen.
00:31:59: das funktioniert nicht Und manchmal passiert's einfach.
00:32:04: also
00:32:07: Gibt so Tricks auch, die du oder ihr anwenden könntest.
00:32:10: Wenn ihr merkt okay das ist heute schwieriges Publikum oder... Wir schmeißen... Wann mal was?
00:32:14: ...hundert Euro
00:32:15: scheinendes Publikumschmeißen oder Feuer legen.
00:32:17: Funktioniert immer!
00:32:18: Nein ich probiere es erstmal sagen man is ja selber nicht immer gleich gut drauf.
00:32:24: Klar.
00:32:25: Ich probier's und sage halt irgendwas und schau wie die Leute reagieren.
00:32:32: Das ist halt so ein zweischneidiges Schwert, weil ich kann was Leimannes sagen und die Leute reagieren nicht drauf oder ich kann etwas Deppernes sagen.
00:32:38: Die Leute reagiert nicht darauf oder auch umgekehrt anders.
00:32:40: also deswegen Warum es letztendlich dann funktioniert?
00:32:44: Ist da noch ein bisschen wurscht.
00:32:47: Hauptsache das funktioniert dass ist das Ziel und der soll.
00:32:50: das soll so sein.
00:32:52: Suchst du dir dann auch gewisse Menschen im Publikum, die du irgendwie vielleicht auch bewusst überzeugen willst jetzt von deinem Auftritt.
00:33:00: Wenn du merkst okay da drüben, da steht noch jemand der irgendwie noch nicht so angekommen ist, der steckt vielleicht dem Kopf noch in der Arbeit fest
00:33:08: und... Also wenn das eine Person ist dann merkt sie wahrscheinlich halt relativ hoch dass ich über das Mikrofon eine Pause mit dieser Person reden werde oder laut über diese Person reden würde um sich aus der Reserve zu locken.
00:33:21: Das mache ich dann schon ab und dann gerne.
00:33:23: Aber es ist nicht so, dass ich jetzt mir wenn mit Blicken rauspicker und versuche die Personen irgendwie zu mobilisieren oder sowas.
00:33:31: Ich sag's dann schon direkt.
00:33:32: Du dahinten mit dem rotem Pulli?
00:33:35: Bitte mehr!
00:33:35: Warum stehst du noch so rum?
00:33:36: Bist du Zivilkeverer oder was?
00:33:39: Oder sind deine Kinder da?
00:33:41: Also sowas in Richtung kann ja schon passieren.
00:33:43: Okay... das heißt Aber wie war so der generell die Stimmung in Wien?
00:34:06: Also was war das für eine Gemengelage, da hast du noch so ein Gefühl dafür.
00:34:13: Ich habe es letztens schon mal erzählt.
00:34:15: Es gibt auf YouTube Alltagsgeschichten.
00:34:18: am Gürtel heißt das, glaube ich und ist gedreht.
00:34:22: Und wenn man sich das anschaut, glaubt man... Man ist in Tschechien.
00:34:29: Es ist so brutal der Unterschied.
00:34:32: Das ist wirklich eine Tristesse.
00:34:34: Der geht nicht ums Chelsea und so sondern generell den Gürtal der noch eine Rotlichtmeile war und alles Mögliche.
00:34:40: aber das ganze viel Was da rüberkommt, wie das ausschaut.
00:34:46: Keine Ahnung, wie man sich kurz nach dem Krieg vorstellt.
00:34:50: Mein Wind ist sowieso ab November grau.
00:34:53: Aber das war echt... Das beschreibt es aber irgendwie auch ganz gut weil ... Es hat sich mit den, mit zwei tausend was geändert.
00:35:05: Nämlich vor allem dass Studenten, also über die EU, Studenten aus dem Ausland kamen und Studenten halt auch nicht nur in der Wohnung sitzen sondern rausgehen wollen und deswegen dann Sachen passiert sind lokale gegründet wurden oder Initiativen oder sonst irgendwas.
00:35:18: Und das hat echt etwas verändert am Bild von Wien und auch an der Art wie Wien untereinander wie die Menschen funktionieren.
00:35:26: weil Der wiener selber ist ja nicht Die Wiener Gemütlichkeit, die immer den Wienern nachsagt hat doch eine negative Seite.
00:35:37: Die sich dann wenn nicht so mal ist sehr gut zeigt und das es so Begriffe gibt wie Wiena Plus und dass der Zentralfriedhof ein Wahrzeichen ist und dass er dort so gerne besungen wird und dass uns so gerne jammert und so gerne Motschgaard oder auch vernadert.
00:35:50: Das ist halt alles schon sehr wienerisch.
00:35:52: ich meine gibts nicht nur hier aber hier wird's halt auch so richtig zelebriert.
00:35:56: Es wird verkultet auch oder?
00:35:57: Genau, das auch.
00:35:58: Und es wird verkoltet und auf der anderen Seite ist es aber auch macht schon was mit den Menschen.
00:36:04: Absolut!
00:36:06: Dieses Lass uns gemeinsam Scheiße fühlen und das super finden.
00:36:10: Das ist so... ...das ist mir so fremd und das wollte ich auch nie und ich war auch... Ich wollte immer versuchen gemeinsam und froh gemutig auf Leute zuzugehen und das ging halt nicht.
00:36:20: Dann fassst du dann fast nach Zubopp kommen.
00:36:22: die sind Köln ja und Kölne ist halt so oberflächlich wie Amerika.
00:36:26: Das war halt einfach dort Leute kennenzulernen, was so zack-zack-Zack jeden Tag fünfzig andere kein Problem und da so wow Wahnsinn wie anders können Menschen sein?
00:36:35: Und wie wie einfach kann es sein?
00:36:37: So unverblümt ist mal drauf zugegangen.
00:36:40: Ich meine trotzdem hat Wiener deine Tipness.
00:36:42: aber wie gesagt, Fünfundneinzig diese Tristesse dieses dieses na sicher nicht na wollen wir nicht nahen.
00:36:49: Hauptsache dagegen sein mit diesem Alles war grau und so leicht mit Smog belegt, fühlt sich dann...
00:36:58: Wenig lokaler?
00:36:59: Ja weniger.
00:37:00: Also allen gegenüber ist man kritisch.
00:37:03: Allei wenn das nur was aus dem Ausland kommt da rein zu fallen und dann gute Laune zu machen, war es schwierig.
00:37:13: aber es ging.
00:37:13: Man hat ja immer wieder Leute gefunden die auch Bock auf Sachen hatten Und mit FMV war halt so ein Sammelpunkt von Menschen.
00:37:25: Mit FMV und rundherum haben sich Leute versammelt, die da Ideen gehabt haben was zu tun wie auch ... Da kenn ich nicht von kleinen Rekord, der eben so Versorgungs- und so gemacht hat.
00:37:37: Und diverse andere... Also aus unterschiedlichen musikalischen Ecken kann man dann auch zusammen.
00:37:42: Das war ja auch vorher nicht möglich.
00:37:43: Dass das FNV in der Mitte und von allen musikalischem Ecken treffen sich die Leute bei FNIV.
00:37:48: Und egal was die vorgemacht haben, da ist noch so, du machst Tpop?
00:37:51: Ich mach Rock oder wir werden es nie sehen!
00:37:53: Wir werden nie miteinander zu tun haben.
00:37:55: wie du hast deine Lokale, ich hab meine Lokale und wir sind froh dass wir nicht zehn Jahre vorher gelebt haben weil da hätten uns eine Goschenhahn müssen dafür.
00:38:01: So war das schon ein bisschen.
00:38:04: Du hast die Sportfreunde Stiller auch angesprochen, habt ihr da auch so bewusst nach Deutschland geschaut wie das dort vielleicht auch funktioniert oder was?
00:38:11: Wenn ich habe sie auch mit Dokotronic verbindet euch ja auch eine Freundschaft.
00:38:16: es gibt ja sogar ein Lied in dem Dokotronics vorkommt.
00:38:20: Hat man, habt Ihr da bewusst auch so nach Deutschland schaut vielleicht Hamburger Schule oder ich sportfreunde stiller München und sowas was diese machen.
00:38:28: dann
00:38:31: Wie wir angefangen haben, Musik zu machen.
00:38:33: Da gab es noch nicht Sportstis?
00:38:36: Ja ja, da
00:38:36: haben sie davor noch anders.
00:38:40: Stiller!
00:38:41: Nur stiller.
00:38:42: Weil wir einen Deutsch-Österreich-Schweiz-Plattenvertrag hatten, die deutsche Plattenfirma hat gesagt, sollten auch spielen und waren dann halt das erste Mal auf Tour in Deutschland.
00:38:53: Hamburg-Schule, das ist die Hamburger Szene rund um Blumenfeld.
00:38:56: Garten Zitronen, wo dann eben auch die Tokos dazukamen und noch andere Bands und Sterne und so, dass es sie gibt.
00:39:01: Das war uns bewusst.
00:39:03: Die haben wir auch dabei kennengelernt weil wir das unser erster Ausflug als Major Band war, war, dass wir nach Hamburg zum Austern gefahren sind.
00:39:10: Und dort mussten wir eine Woche auf dem Termin warten und da konnte ich natürlich meine Woche in Hamburg nicht so dunkelte und waren halt jeden Abend im Bundeklub mit besagten Leuten Bier getrunken und uns offiziellen ein Stück von der Bar ertrunken, so ganz einfach Spaß hat gehabt.
00:39:25: Und das war cool, dass die gaben und es war mehr etwas... also mir jetzt auch dieses Miteinander von denen, dass sie halt ein konstruktives Miteinander haben und nicht zu einem Gegeneinander wie in Wien.
00:39:36: Und Blumfelder ganz eine andere Musik machte als wir auf die Sterne und das waren immer.
00:39:43: die hatten immer so Message!
00:39:46: Das war aber nie unser Ding.
00:39:48: Wir haben halt gesungen von ... wie es einer Person scheiße gehen kann, wenn man das trotzdem mit einem lachenden Auge sehen kann.
00:39:57: Also das war ja unser Zugang dazu.
00:40:00: und wie gesagt wir wollten einfach dass die Leute eine Freude haben bei dem was wieder machen und dass es sich ganz flach ist oder platt.
00:40:07: also wir haben schon überlegt was wir da tun aber wir haben nie so den Trank gehabt dass wir jetzt ein bisschen große Message verbreiten müssen oder zu künstlich wertvoll sind, das war nicht unser Ding.
00:40:18: Was dann eben genau auch ein Problem war für manche, weil sie eben Hamburger Schule gab und als wir dann das erste Mal auf Tour bei nineteen sechs neunzig kamen, haben wir die Stillers kennengelernt damals noch zu zweit, den Flonnie Peter.
00:40:31: mit denen hat es schnell eine Freundschaft verbunden und durch die weltliche Nähe unter Anfangszeichen mit München und Wien haben wir oft gemeinsam gespielt, weil wir zufällig wohin gebucht wurden oder weil wir sie mitgenommen haben oder dass Sie uns mitgekommen haben.
00:40:44: Oder wie auch immer es dann war und so haben wir halt.
00:40:46: gemeinsam sind durch die Unis- und Minilocations für kein Geld rumgefahren wo wir in WGs am Boden geschlafen haben ohne Mathe und nix, weil's halt so war.
00:41:00: Und das hat doch viel Spaß gemacht!
00:41:03: Für uns war es dann eben irgendwann gut weil wir andere Sachen auch machen wollten.
00:41:06: Die Sports und viele andere sind jahrelang weitergefahren.
00:41:09: Und die Sportes haben halt dann so das mehr richtige Zeit, ein richtiger Ort Glück gehabt und sehr hart daran gearbeitet.
00:41:17: Wir uns gefreut zuzuschauen auch mitzubekommen wie das Ganze auf einmal aufsteigt und richtig zum Fliegen blieb.
00:41:25: Immer aus heutiger Sicht vielleicht absurde Frage aber es kommt ja alles immer in Wellen und dann wiederholen sich auch Dinge.
00:41:31: Aber wie war's damals als Wiener Band in die Band Deutsch zu singen?
00:41:37: War das...
00:41:38: Am Anfang ungewohnt, aber dann super.
00:41:42: Wie ist das
00:41:43: angekommen?
00:41:45: Bei Heinz?
00:41:45: von Anfang an sehr gut, weil unser Glück war, dass wir bevor wir das erste Konzert gespielt haben schon zwei oder drei Nummern im Radio hatten und als wir dann live gespielt sind, haben die Leute da schon leidend gefunden und gesungen.
00:41:58: Von dem her, und wir haben größtenteils positives Feedback bekommen auch von Anfang auf an, als wir das gemacht haben, auch auf den deutschen Texten, Vor allem, dass ich so ein autorischer Wortspieler war und so Sinn verdreht habe.
00:42:11: Immer keine Falschbeton haben und zwei Deutigkeiten stehen lassen haben was natürlich in Wien ein Deutschsprachiger schneller merkt als wenn er sich eingesteckt
00:42:21: ist.
00:42:22: Und dieses Spiel mit der deutschen Sprache die halt so unpaktbar vielfältig ist war halt leider und das ist dann bei den Leuten auch angekommen irgendwann.
00:42:31: Das war genau wie heißt die Band Heinz Heinz und das Verbände Name.
00:42:37: Jetzt, dreißig Jahre später.
00:42:39: Wenn mich verkennt dann sagt er die Bände von dem heißt Heinz und fragt sich nicht ob das ein komischer Bändname ist
00:42:45: oder nicht?
00:42:45: Nein deswegen sage ich aus heutiger Sicht natürlich irgendwie absurd die Frage aber natürlich... Ja
00:42:51: es war immer schon so.
00:42:52: Ich meine der Huh ist auch ein Bändnamel wo man sich denkt was soll das heißen?
00:42:56: mittlerweile ist es vollkommen normal dass die Bänder zu heißen Englisch gesungen.
00:43:01: Also auch nicht der Dreck von im Deutschsprach, um Deutsch zu singen und so führen?
00:43:05: Nein, überhaupt nicht!
00:43:08: Aber ich meine du weißt eh das ist dann... War denn vielleicht auch nicht in Zeit lang oder man wollte halt?
00:43:14: alle wollten auf Englische singen oder wollten irgendwas nacheifern?
00:43:18: Ja, das haben wir halt viele gemacht.
00:43:20: Befand uns damals mitten in Grunge also kurz nach... kurz nach Nirvana Peak Und da gab's halt isnig viel so.
00:43:31: Army, Rock, Stoner, Rock... Crunch.
00:43:36: Ich kann superlei und Gitarre spielen.
00:43:38: Zeugt das uns alles nicht interessiert?
00:43:39: Die da quasi aufspringen wollten auf diesen Zug oder...?
00:43:42: Ja, das haben halt viele gemacht und wir waren halt mehr so.
00:43:44: die Poppiger rein also poppige Melodien.
00:43:47: deswegen war auch so Weezer die Band auf die wir hier uns einigen konnten.
00:43:51: Aber trotzdem diese getan.
00:43:52: Wände und dieses Das
00:43:54: Das wollten wir definitiv.
00:43:56: Diese
00:43:56: Energie auch?
00:43:57: Genau, diese Kraft, wenn die Gitarren waren oder wenn eine verzerrte Gitarre so richtig kracht, das hat uns erst nicht tagt.
00:44:03: und natürlich geht es auch mit deutschen Texten.
00:44:06: Und warum nicht?
00:44:07: Ich meine ich war noch nicht die erste Deutschsprache gebannt und da gibt's ja genug in Österreich oder Gab genug vor uns.
00:44:15: Auch
00:44:15: sehr viele coole und da war halt so ne Phase wo soll dich zu viel gemacht haben?
00:44:20: aber das heißt dann ist dass deswegen jetzt uncool is
00:44:24: Na gar nicht.
00:44:25: Es ist nur, weil das ja interessant ist.
00:44:27: und dann ist es ja wieder, ich weiß nicht jetzt wahrscheinlich zehn, fünfzehn Jahre später ist es dann wieder so populär auch geworden oder quasi um die zwei Tausend Zehnerjahre dann wieder.
00:44:42: also wo ihr dann schon, wo's euch schon wahrscheinlich fünfzehne jahre gegeben hat?
00:44:45: Ja aber sie sagt immer die Frage wirds populär?
00:44:47: weißt du er macht oder macht sich jemand was populäer ist?
00:44:51: Ja, ich beides.
00:44:52: Aber wie gesagt, die einen probieren halt das als die anderen da sind und eine kommt dann mehr oder es gibt mehr, die das auch machen.
00:45:01: Wir waren in diesem ... wir probierten jetzt mal auf Deutsch mit Fetten getan und führten uns dabei auf Welle drinnen.
00:45:10: Das war ganz gut so.
00:45:11: Wolltet ihr aus Wien einmal so ausbrechen?
00:45:14: Und vielleicht denken okay, wir versuchen sie irgendwie in Berlin, Hamburg oder
00:45:19: so?
00:45:19: Also als Band!
00:45:21: Ich hab zwei in Köln gewohnt, weil ich wie nicht mehr ausgehalten habe hier zu arbeiten.
00:45:25: Also nicht mehr in der Band und auch in der Musikbranche sehr viel rundherum gearbeitet also wirklich alles mögliche Und die Gelegenheit beim Shop gebacken bin mit meiner damaligen Freundin nach Kölnen ausgewandert.
00:45:36: für zwei Jahre Hab dort gelernt mit Wien viel besser umzugehen als das vorher war.
00:45:42: Vorher sind immer viele Sachen auf den Erfen gegangen.
00:45:44: Jetzt sehe ich das Gute und kann nur negative Besse hinwegsehen was sehr gut ist.
00:45:50: Wien schätzt sich nach wie vor sehr, weil Wien eine Supertiebnis hat.
00:45:53: Die Leuern ist und wenn man sich die Welt erobern will, hat Wien halt einfach unbergbar viele Vorteile im Negativen was ich vorher beschrieben habe auf allen Seiten.
00:46:03: also wie gesagt Wien kann so viel, Wien hat alles und trotzdem liegen die Latten oft niedriger in Wien, es vielleicht war anders um drüber zu steigen und somit hab' ich mich hier sehr gut arrangiert und so geht's uns auch an.
00:46:20: Da konnte unsere Basis ja in Südamerika aufgewachsen und der hat auch mit den Gedanken gespielt, mal nach Buenos Aires auszuwandern oder sowas.
00:46:27: Hat es letztendlich auch nicht gemacht weil mittlerweile gibt's ja auch Familienfirmen Kinder die da sind, die auch betreut sein wollen und mal schauen ob uns noch irgendwo anders hinverschlägt oder nicht.
00:46:37: All or no!
00:46:40: Die kurzen Ausflüge waren wichtig, aber das ist der Klassiker weggehen und darauf zu kommen dass es nicht so blöd ist wie man glaubt hat.
00:46:46: Und das habe ich auch gemacht und deswegen bin ich gerne hier und froh dass ich nicht in Berlin sein muss.
00:46:54: Bisschen auch wie die Band dann oder wozu immer wieder zurückkehren kann.
00:46:58: auch Heinz war das für euch auch nie so ganz auserzählt diese Band?
00:47:04: Weil man immer so ausschwirrt dann auch Zeitlang, wo er anders verbringt oder mit anderen Jobs verbrinkt.
00:47:11: Du hast ja viel TV gemacht immer und...
00:47:15: Ja also das war so ein gemeinsames Thema die immer da war und es hat sich vor allem über diese Zweckfreundschaft wenn man das so nennen will mit den Bandkollegen.
00:47:26: Das war halt dann auch mehr als eine Zweck-Freundschaft und wir sind gut befreundet und auch wenn wir uns ab und zu mal streiten aber in großen Ganzen ist es die Freundschaft die uns aufrecht erhält um das mit Freunden Musik zu machen Was wunderbar ist und wir wollten ja schon mal auch, wie gesagt, bei einfach auf die Beine sind wir einfach nur mehr Freunde.
00:47:43: Alles gut!
00:47:44: Und genau daran kam man eben so nach Wollt sich das immer spielen und sowas... Also eins ist so alt in unserem Leben oder so lang dabei in unserem leben länger als alles andere also in unserem Umkreis, länger als unsere Familien.
00:48:00: Länger als unsere Frauen und länger als die Kinder.
00:48:03: Und wir kennen uns alles so gut und sind halt gemeinsam älter geworden und haben so viel Zeit miteinander verbracht mehr als die Hälfte unseres Lebens und das ist ganz was Wunderbares.
00:48:12: um dann auch gemeinsam Musik machen zu können, die ja auch noch an hoffen Leute berührt ist unbackbar super und wie sehr stolz darauf dass es machen darf und sei dankbar.
00:48:24: Wie hat sich denn das Spielen auch in drei Jahrzehnten?
00:48:27: Das ist jetzt ja nicht nichts.
00:48:28: Wie hat es Ihnen das für dich verändert, oder mir für euch das Gefühl auf die Bühne zu gehen?
00:48:32: Auch das Publikum vielleicht – wie hat sich das verändert?
00:48:35: Es ist eigentlich nicht viel anders.
00:48:37: Ich spiele auch noch ... seit Anfang an habe ich die gleichen zwei getan.
00:48:41: Ich hatte zwischendurch mal andere Ausbilder, aber ich spiel mit ihnen und ich spiele mit den Verstärkern und alles... Und der Sound ist für mich auch ... Gleich auf der Bühne, ja unten ging es vielleicht ein bisschen anders.
00:48:51: Ich weiß das unser Tonechnik glücklich ist dass es Digitalpulte gibt wo man auch Einstellungen abspeichern kann.
00:48:57: also war früher halt auch nicht.
00:48:58: aber sonst vom Publikum her ist es Vielleicht auch etwas älter geworden so wie wir es hat nicht vielleicht sogar sicher.
00:49:07: Aber es sind jetzt nicht nur alte Säcke wie wir im Publikums sondern auch jüngere und Wir bemühen uns auch immer im Rahmen unserer körperlichen Möglichkeiten, Euphorie zu erzeugen.
00:49:19: Und zumindest die letzten Jahre ist uns das sehr gut gelungen und es war also so wie letzten Dezember in der Arena das Konzert, dass wir wirklich beeindruckend was da für ein Druck vom Publikum auf den Bündner kam.
00:49:33: Ich bin selten erlebt sowas und das ist wirklich schön!
00:49:37: Schön und beeindrucket und super, das so zu erleben.
00:49:42: Da war so ein Herzfunkenflug in der Luft.
00:49:48: Wird man da auch etwas demütig, dass man das machen darf?
00:49:52: Schon!
00:49:52: Ich bin immer demütiger und bin wirklich stolz und dankbar.
00:49:58: Und ich mache das so gerne und es macht so einen Spaß zu machen und die Leute da stehen und alles auswendig mitsingen und sich richtig freuen und nachher erzählen.
00:50:09: Ja, wir haben uns bei Heinz-Konzert kennengelernt.
00:50:10: Dann haben wir zu Heinz Musik heiratet und mittlerweile haben wir drei Kinder und die waren auch schon bei Heinze Konzerten.
00:50:16: Wir begleiten halt manche Leute so durchs Leben oder erinnern sie in den vergangenen wie auch was auch immer es ist.
00:50:21: aber wir können mit uns oder haben mit unserer Musik etwas ausgelöst in Menschen, etwas Positives und das ist ISNIK super!
00:50:28: Und dass dann auch noch eben präsentieren zu können und auch so positive Gefühle zu erzeugen ist was ISNIC... Leider nicht, was mir halt einfach ISNICK gut gefällt.
00:50:38: Auch eine Verantwortung wahrscheinlich, oder?
00:50:45: Ja.
00:50:45: Da ist das zu hochgehängt.
00:50:48: Das ist ein starkes Wort, aber Verantwortung im Sinn so... Ich sehe die Verantwortung eher darin zu sagen okay wir sind laut gekommen und haben einen das Karten gekauft.
00:50:59: Die wollen sich sehen und ich will denen auch was geben damit sie nicht einfach nur ... ist es so, wenn sie nur auf der Bühne stehen und kein Wort sagen und nur vor sich also stehen.
00:51:09: Und das Puppe kommt nicht anschauen, da gibt's auch, ja?
00:51:12: Das gefällt doch Leuten.
00:51:13: aber das wäre mir... dass wär'n ich das Ding wie ich etwas präsentieren will.
00:51:19: Und deswegen würde ich auch geben, gebe ich auch gern was zurück.
00:51:21: und die Verantwortung habe ich schon.
00:51:22: Die prinzipielle Verantwortung für die Menschen haben wir schon sie selber und sollen sie auch haben.
00:51:27: Außer wenn ich rede, hab ich das Mikro dann müssen alle Wir müssen alle sputen.
00:51:31: Müssen alle dich anschauen oder dürfen, oder sollen wir immer?
00:51:36: Ich bin manchmal sehr farscher am Mikrofon und verlange Aufmerksamkeit und Ruhe.
00:51:42: Schmeißt doch Leute aus dem Konzert wenn sie sich blöd aufhören?
00:51:45: Nein das ist noch nie passiert.
00:51:48: Wie gesagt es ist so lange jetzt.
00:51:49: also wenn jemand da irgendwie gefährlich wird oder wirklich ukule Sachen macht oder meint irgendwas... unser Publikum als Politikbühne nutzen zu müssen, dann will ich das vielleicht machen.
00:52:04: Aber sonst war die Notwendigkeit noch nicht da.
00:52:06: Gott sei Dank!
00:52:07: Also ich hab's doch nie mitbekommen.
00:52:11: Jetzt kommt ihr ja im September, spielt sie in der Open Air Arena?
00:52:16: Zehntelseptember stimmt das?
00:52:19: Und euer stimmt es dass euer allererstes Konzert auch in der Sommer-Arena war?
00:52:28: Hat er eigentlich schon steil gestartet, oder?
00:52:31: Als Vorgruppe
00:52:32: von Selig.
00:52:32: Ja das ist... Ich kann mich so daran erinnern dass der Bernd Kant damals schon den Michi Danne und sein Tontechniker.
00:52:41: Und da hat er gesagt wenn wir live spielen wollen wir sehen wie das der beste für Rockmusik in Österreich.
00:52:46: Und der Michi ist bis heute unser Tontehniker.
00:52:48: Der hat ihn erinnert damals gearbeitet und da kam es glaube ich irgendwie dazu, dass dieses Lotz frei wurde als Vorgruppen von Seligg.
00:52:56: Da hat es geheißen, wir spielen an.
00:52:57: das Wachtungs- und Plattenfirma wollte uns mal live sehen.
00:52:59: Sie haben ums Erteb gehört und gesagt, sie wollen euch live sehen Mal.
00:53:02: Also Chef der österreichischen Platten Firma, dann haben wir halt diesen Slot gespielt.
00:53:06: im Juni ist neunzig.
00:53:08: Und
00:53:10: also jetzt wird's sich sehen?
00:53:11: Es ist gerade noch Juni wo wir aufzeigen.
00:53:14: Vor ein paar
00:53:15: Tagen
00:53:16: vor drei Jahren war das.
00:53:18: Und da war der Chef von den österreichisch Plattenfilmen mit seiner Tochter, die haben uns gesehen.
00:53:22: Sie hat gesagt, das ist super.
00:53:23: Er hat gesagt auch super.
00:53:24: Dann hat es keils nicht der Chef aus Deutschland willkommen.
00:53:26: Wir sollen den Konzert organisieren und haben das im Chelsea organisiert.
00:53:29: Das war aufgrund der Tatsache, dass wir eben...
00:53:31: Die Tochter fand das super?
00:53:32: Ja, die Tochter
00:53:34: fanden's super!
00:53:34: Aber das waren noch so ein Kicker dazu.
00:53:36: Dann hatten wir schon gewonnen
00:53:37: oder?!
00:53:39: Und dann haben wir eben das Konzett im Chelsea organiziert.
00:53:43: Es war relativ schnell gefühlt.
00:53:45: Wir haben damals schon Airplik gehabt auf FNIV.
00:53:48: Dort hat uns dann der deutsche Plattenpost gesehen Also nach dem Konzert, der stand raus.
00:53:53: Wir sind vorbeigegangen und haben uns die Hand gegeben.
00:53:57: Der Bernhard hat erzählt, also zu ihm hat er gesagt willkommen am Board, zu mir hat er jetzt durch eine Gratulation und dann war sie so fix dass wir einen Plattenvertrag haben und das war so unfassbar.
00:54:06: Und dann dreißig Jahre später oder besser gesagt so sechsundzwanziger Jahre später habe ich da mit dem Reinemier unseren Booker gesprochen und hab gesagt du wie werden bald dreißzig?
00:54:16: Was wir so machen, dass wir da live an das Konzern spielen können von ein paar Leuten und dann fang er klein.
00:54:21: Und dann haben wir in den Flug
00:54:23: im Jahr, vor
00:54:25: zweihundert Leuten gespielt, das Jahr darauf noch mal im Flug, da war es schon im Vorfeld kurz für ihn ausverkauft.
00:54:30: Dann sind wir ins Wuck!
00:54:31: Da war es ja schon im Oktober für die Zähnbar raus verkauft... ...und die Arena letztes Jahr waren dann im Juli schon aus Verkauft was sie überhaupt nicht fassen konnten weil wir kein Airplay, keine Redenberichterstattung nix und nur das ganze über Facebook ein bisschen raushauen und auf einmal die Arena alle ausverkommen im Julii
00:54:48: Im Juli war das.
00:54:49: Ja, und niemand
00:54:50: da ist eigentlich.
00:54:51: Und
00:54:51: dann war ihm der Punkt okay?
00:54:52: Und die neunzig, die dreißig Jahre Heinz Live bestand dann die Möglichkeit, wenn er jetzt selbst schon so gelaufen ist, kann es sein dass wir Open Air Arena schaffen.
00:55:01: Wie viele Leute passen da rein?
00:55:03: Drei tausend.
00:55:04: Drei Tausend!
00:55:04: Genau.
00:55:05: Also rein ist gut also ja.
00:55:08: Aber man muss einmal doppelt so viele Tickets verkaufen wie in der Halle um mal mit Null auszusteigen weil das kostet ja alles Geld.
00:55:18: Wir freuen uns ist nicht, dass wir oben mehr in einer Spiele und dieses Radl rundmachen.
00:55:22: Dass man das nach einem gleichen Location dreißig Jahre später und sehr dreißige Jahre Heinz Life fest feiern können.
00:55:29: Das ist schon super!
00:55:32: Ich bin gespannt wie viele Leute kommen.
00:55:34: Ich freue mich wenn es zwei Tausend sind... Dann zahlen wir nicht drauf.
00:55:39: Und wenn es noch mehr sind, ist es auch superer!
00:55:41: Wir werden uns so oder so selber mühlen und was Schönes feiern... ...und dann ein nettes Konzertspiel mit vielen Freunden und Gästen auf der Bühne... ...mit denen wir auch einige von den neuen Nummern vom neuen Album.
00:55:52: Petsch Moser, wie ich glaube schon gesehen habe, stimmt das?
00:55:54: Nein, Petsche Moser war letztes Jahr vorgekommen.
00:55:56: Achso,
00:55:56: das war Letztes Jahr.
00:55:57: Das war
00:55:57: ja im Jahr twohundachtzehn.
00:55:58: Falsch informiert.
00:56:00: Also wir haben mit einigen Nummern aufgenommen jetzt und gemeinsam gesungen Und die werden wir da zum Besten geben.
00:56:06: Das sind ... das ist ein Sampler, der auch im September rauskommt?
00:56:10: Ein Album!
00:56:11: Wir haben mit elf Cover-Versionen alle mit anderen Gästen und die erscheint am selten September und auf Vinyl auch am zehnten neunten.
00:56:23: eben beim Konzert wird es dort das erste Mal geben.
00:56:27: Ich wollte nämlich fragen, wie ihr euch quasi auf dieses Konzert was ja dann schon ein großes konzert vorbereitet aber eigentlich hast du die antworte schon gegeben habt euch jetzt quasi so von location zu location in den letzten jahren mehr oder weniger warm gespielt für diesen einen abend.
00:56:43: So kann man es sagen.
00:56:45: wir werden trotzdem ein bisschen proben müssen weil wir auch einige neue nummern spielen die jetzt eben auf der neuen platte drauf sind und Der Bernd hat es letztens erzählt, das Musikmache ist ein bisschen wie Radfahren.
00:57:00: Das verlernt man nicht.
00:57:01: Was wir wirklich können ist dass wir auf der Bernd macht Bum-Jagg im Schlagzeug und da spielen wir drauf.
00:57:08: Und wir brauchen auch nicht mehr hören als Bum Jagg und wenn jeder weiß was er spielt und wo man isst dann können wir dann da funktionieren wir.
00:57:14: Und das ändert sich noch nicht.
00:57:15: und wenn wir sagen ich proben sondern wir sagen wir spielen uns ein, dass mit den Nummern die immer schon lange spielen wieder Wir sind noch mal gemeinsam spielen, um das Feeling zu bekommen.
00:57:26: Das funktioniert dann und es geht mit neuen Nummern auch.
00:57:28: Und das Schwierigste ist sich zu merken was man jetzt gerade spielt weil wenn man nicht so viele Konzerte spielt kann man's nicht immer alles gut.
00:57:34: ich bin sehr textschwach dazu.
00:57:37: deswegen habe ich mein Tablet am Mikrofon stehen da wo meine Schumme drauf stehen.
00:57:40: Jetzt ist aber das Problem dass ich halt schon so alt werde dass meine Augen schlecht werden.
00:57:44: jetzt kann ich das Tablet bald nimmer lesen.
00:57:46: es braucht bald ein größeres Tablet.
00:57:47: Es macht James Head Filter auch so.
00:57:50: Das machen ganz viele so und das könnt ihr dazu.
00:57:53: Das ist alles, weil
00:57:55: du früher irgendwann Metalliker angesprochen hast.
00:58:00: Würdet ihr gerne noch mehr live spielen oder passt euch das eh so?
00:58:05: Also ich sag mal so zwei, drei Konzerte mehr pro Jahr wird schon Spaß machen.
00:58:14: viel mehr wäre wahrscheinlich schwierig, weil das Schwierigste ist sowieso uns wie alle am gleichen Ort zur gleichen Zeit zu bringen.
00:58:20: Das ist wirklich gar nicht mal so einfach, da ist wer auf Urlaub und da werde ich da.
00:58:23: Da ist wer beruflich irgendwas auch immer.
00:58:26: aber so zwei drei vier Konzerte mehr im Jahr hätte schon Bock drauf.
00:58:31: es sind doch einige auf uns zugekommen.
00:58:33: jetzt mittlerweile die auch mitbekommen haben wir sie sich gut rumgesprochen dass der Seinskonzert nicht nur voll war sondern auch Spaß gemacht hat.
00:58:40: Das funktioniert nach wie vor.
00:58:43: Mal schauen, was die Zukunft bringt.
00:58:44: Ich bin gespannt und ich glaube auch körperlich werden mehr als zwei oder drei nicht so gut.
00:58:50: Nach wie vor wollen wir uns gerne bewegen aber es tut am nächsten Tag anders weh als früher oder länger.
00:58:58: Wie schafft man das dann auch, wenn man so zurückblickt und auf drei Jahrzehnte Karriere zurückblinkt?
00:59:04: Nicht auch vielleicht der Spur zunostalgisch zu werden an seinem Abend oder in einem besonderen Jahr.
00:59:11: Als doch Indie-Pop-Band, die ja eher nach vorne blicken will, sage ich jetzt einmal.
00:59:17: Und nicht zu sehr zurückblickend!
00:59:19: Also sagen wir es so, dass was unser Album, unser neues Album heißt Du warst mir immer ein Freund Das heißt deswegen so, weil wir eine Nummer gekavert haben.
00:59:32: Nämlich Thank You for Being a Friend vom Golden Girls Titlesong.
00:59:38: Die haben auf Deutsch gekavert gemeinsam mit den Sportfreunden stiller also die spielen mit uns.
00:59:41: das oder Peter singe bei uns und dieses Du warst mir immer ein Freund ist auch ein mittels Motto was über dem Konzert schwebt Weil wir uns isig freuen dass wir mit Freunden gemeinsam Musik machen können Und gemeinsam auf der Bühne stehen und dieses Ding, diese dreißig Jahre gemeinsam feiern können.
00:59:57: Mit Freunden die wir schon sehr lang kennen, manche die immer nicht zu lange kennen.
01:00:00: aber das Prinzip was uns ein ist... Wir finden halt das was da passiert gemeinsam Leimond.
01:00:06: Das ist mehr so das Ding was da ist und deswegen ist es kein Rückblick in die Vergangenheit sondern eher so ein bewusstes.
01:00:14: Jetzt ist es gut so!
01:00:15: Das kommt woher?
01:00:17: Also natürlich hat's mit der Vergangenheid zu tun.
01:00:19: Aber das was wir jetzt erleben dürfen jetzt in dem Moment ist einfach super und ich bin sehr froh darüber, dass es so ist.
01:00:25: Und das ist mein Hauptding auf das ich mich da konzentriere.
01:00:28: Es ist auch ein bisschen wuscht was dann morgen ist oder so sondern wirklich dieses bewusste Erleben von der Situation weil die geht nicht viel zu schnell vorbei.
01:00:38: Ja man weiß nicht was nächstes Jahr ist und wie's weitergeht.
01:00:41: Aber auch dieser
01:00:42: Abend
01:00:42: ist
01:00:43: zu schnell vorbeigeinander.
01:00:44: Der ist halt... Die Zeit läuft, die kann man echt aufhalten und deswegen versuche ich halt diese Momente einfach so da wo sie sind zu genießen und so lang möglich.
01:00:53: Und das ist ja noch immer das Schöne an Konzerten oder dass man für ein paar Stunden irgendwie im Hier-und-Jetzt einfach ist, wo gerade jetzt was auf einer Bühne ist gibt es natürlich im Theater und so auch.
01:01:04: aber das passiert jetzt.
01:01:05: wir sind jetzt alle da Leute kaufen sich Tickets freuen sich drauf ihr seid da Freunde kommen vorbei andere Bands kommen vorbei und das passiert genau Jetzt!
01:01:15: Natürlich könnte man das aufnehmen Das ist was anderes, aber es passiert dir jetzt im Hier und Jetzt.
01:01:21: Genau
01:01:21: und dieses Gefühl hat man dann auch nur oder vor allem nur dann im Jetzt.
01:01:24: Man könnte sich mit aufnehmen vielleicht besser daran erinnern Aber dieses jetzt das Feeling also sowohl für die die auf der Bühne agieren als auch in Publikum zu sein.
01:01:33: Es ist ja auch wenn man was gerade hier super findet was da auf der bühne passiert Und man merkt dass hinten eben an rundherum Leute die genauso empfinden Die man kennt oder die man nicht kennt, oder gerade kennenlernt oder was auch immer.
01:01:44: Aber das ist ein gemeinsames positives starkes Leibernes-Feeling.
01:01:47: Das ist einfach gut!
01:01:50: Und wie gesagt, das muss man halt dann auch nach Möglichkeit... Oder ich will es bewusst nach Möglichkeit genießen und das auch spüren und fühlen und die ganze Energie da mitnehmen in dem Ganzen.
01:02:02: Du Michi vielen Dank, das war so eine schöne Abschluss.
01:02:05: Danke für den super Einblick.
01:02:07: Sehr gerne.
01:02:08: Darf ich dir zum Abschluss noch ein paar kurze Fragen stellen?
01:02:10: Bitte Und zwar, in welche Stadt würdest du immer wieder gerne reisen?
01:02:15: In welchen Stadt würde ich über dir gern reisen.
01:02:18: Köln!
01:02:19: Nein, Hamburg und Barcelona finde ich beide gut.
01:02:24: Also Hamburg war oft dort und habe da so viel positive Zeit auch erlebt.
01:02:30: Ich mag das Feeling von der Stadt und die Menschen dort und die Szene Dieses nordische, mehrluftige, super Barcelona ähnlich.
01:02:42: Also auch das am Meer sein, aber halt dieses Südfeeling und dieses Gefühl, dass ganze ein kurzen Hosen gehen können ist einfach schon so super.
01:02:52: und das Essen ist auch ein wichtiger Faktor
01:02:55: finde
01:02:55: ich beides gut.
01:02:57: Gibt es einen Film oder eine Serie vielleicht die dich zuletzt verstört haben?
01:03:02: Verstört!
01:03:03: Wie auch immer verstört Im positiven, im negativen.
01:03:06: Wollen wir
01:03:07: positiv verstört sein?
01:03:08: Ich denke schon.
01:03:09: oder wenn es irgendwie aufgerüttelt wird davon oder irgendwas...
01:03:13: Ich kann mich erinnern wie ich das erste Mal zurück in die Zukunft ersten Teil im Kino gesehen habe als Teenager und da war ich positiv verstörd von dieser Szene wo er mit der Gitarre steht und das Bleck auch noch so blinkt und von diesem Riesenverstärker steht und dann die Seite nachschlägt und dann wegfliegt.
01:03:31: Das
01:03:31: sind ja die Eltern im Publikum ist das?
01:03:33: das Sind doch die eigenen Eltern im Publikum.
01:03:36: Das war ein anderer Teil.
01:03:37: Nein,
01:03:38: das ist schon der Teil aber da spielt er dann Johnny P. Gut als in der Anfang sind.
01:03:43: Aber wie will das?
01:03:43: Hat mich sehr positiv verstört.
01:03:48: Ich mag Filme und Serien sehr gern, aber es ist meistens zu dem Fall deinem genauen Moment nicht sein wo man sagt ich war großer Fan von Lost.
01:04:01: das was nie aufhört und man kann dann auch nicht offen so schauen, obwohl es zwischendrin schon echt an den Haaren herbeigezogen langweilig war.
01:04:10: Aber im Großen und Ganzen, ich mag so Mystery, Spannung.
01:04:17: Das dauert mir schon ziemlich sehr.
01:04:19: Gibt's ein Buch dass du uns gerade empfehlen kannst?
01:04:23: Ein Buch dass ich gerade empfehl'n kann.
01:04:25: Nein, ich lese selber gerade... Ich weiß gar nicht wie es heißt über die Veränderungen im Weltfußball seit Anbeginn des modernen Fußballs, wie sich der moderne Fußball entwickelt hat.
01:04:39: Und das ist sehr spannend!
01:04:42: Ich mag gern Hintergrünen und Dokumensionen und ich mag Fußball auch sehr gerne.
01:04:48: Ich bin ein großer Vienna-Fan also ich mag schlechten Fußball.
01:04:52: Oder es macht mir nix aus, wenn kein Bundesliga-Fußballer
01:04:54: spielt.
01:04:54: Wo spielen die gerade
01:04:55: Regionalliga?
01:04:56: Nein, zweite Liga.
01:04:56: Also der erste Bundesliga will.
01:04:57: das bei uns schlauerweise heißt...
01:04:59: Ah so eh doch!
01:05:01: Aber es geht vor allem auf Fußball ohne Hass und das ist das Schöne auf.
01:05:05: darum wartet bei der WN, dass es bald keine Huls gibt und deswegen ist ... Wenn die WN ja aufsteigen würden in die ersten Liga die Fans von Rapid Austria oder Innsbruck oder die sich nur in die Goshen haben wollen, das interessiert mich erst mal wenig.
01:05:19: Aber jedenfalls das Buch erzählt Weltfußball, was passiert ist und wieder etwas passiert ist.
01:05:25: Und wie es da hinkommen ist und das gerade zur Zeit wo die FußballWM ist... ...und dieser E-Sintergrad stattfindet... Ist auch mal gut bei Hintergründe zuzukennen.
01:05:36: Was ist das schönste Lied der Welt?
01:05:38: Schwere Frage!
01:05:40: Ich habe für mich das schon öfter überlegt.
01:05:44: ich hatte eine Situation als meine Freundin in unsere aktuelle Wohnung gezogen sind... ...hatte ich das erste Mal wieder meine Schallplatten bei mir seit Ich glaube, fünfzehn Jahren.
01:05:54: Die waren nicht mehr irgendwo verstaut und dann ist meine Frau schon schlafen gegangen und ich habe noch die Schallplatten eingeräumt.
01:05:59: Und da ist so beim Reinhold mit aufgehört, was höre ich mir jetzt als erstes an?
01:06:02: Auf den neuen Plattenspieler... und dann hab' ich so ein paar Sachen auf der Seite geklickt.
01:06:05: Dann saß ich so vor ganz vielen Platten und dann habe ich mich überlegt, okay, was will ich jetzt am liebsten hören!
01:06:09: Das war so ein bisschen das beste Lied der Welt, das tagt mir meistens.
01:06:13: Und ich komme immer auf zwei Zumindest, ich habe es getungefähr auf ungefähr fünf oder dreißig aber zwei, die immer wieder hängen bleiben.
01:06:21: Und zwar ist das Purple Rain von Prince
01:06:26: und Enjoy
01:06:27: the Silence von Depp Schmott.
01:06:29: Ich finde beide total super, die mich immer wieder kicken.
01:06:33: Immer wieder Gänsehaut bei beiden Songs?
01:06:35: Absolut!
01:06:36: Kann ich total nachvollziehen... Was soll von dir und deiner Kunst einmal bleiben?
01:06:44: Ich freue mich, wenn Menschen oder unsere Musik hören und das positive Gefühl dabei haben und es leidend finden.
01:06:54: Es ist schön, wenn etwas passiert.
01:07:01: Ich habe keine Wünsche, was von mir bleiben soll.
01:07:06: Es gibt ja Tonträger, Gott sei Dank!
01:07:11: viele verschiedene Internetseiten, wo viel nachzulesen ist.
01:07:13: und wenn man sich dran erinnert und weiß dass das kein Scheiß war sondern dass es leidend war dann dann ist schon gut.
01:07:18: Diese Freude die du mehrmals erwähnt hast quasi von Konzerten, ist das das irgendwie?
01:07:23: Ja, also einfach ein positives Gefühl auch nicht
01:07:26: all, das
01:07:26: wäre super!
01:07:27: Und irgendwelche letzten Worte für heute?
01:07:30: Letzte Worte... Das Allerwichtigste zu sagen ist Zehnzebember auf Mehr-Rena da gibt's ein wunderbares Konzert und dort bitte hinkommen Weil wenn man da nicht hinkommt, dann hat man es halt verpassen.
01:07:42: Das wäre sehr schade bei diesem besonderen Ereignis.
01:07:46: Vielen Dank!
01:07:47: Sehr gerne!
01:07:48: Danke dir!
01:08:07: Was soll das alles?
01:08:08: Ist eine Produktion von mir Philipp Dulle.
01:08:11: Folgen gibt es jeden Freitag überall wo es Podcasts gibt.
01:08:15: Damit ihr keine Folge verpasst folgt dem Podcast auf der Plattform eurer Wahl.
01:08:19: Vielen dank fürs Zuhören und ich freue mich schon auf kommende Woche.
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