Was soll das alles?

Willkommen bei „Was soll das alles?“. Im Kultur-Podcast spricht Journalist Philip Dulle mit Künstler:innen über ihre Inspiration und Kreativität, über Zweifel und die großen wie kleinen Fragen des Lebens. Neue Folgen immer freitags. Überall, wo es Podcasts gibt.

Was soll das alles?

Neueste Episoden

Andreas Spechtl (Ja, Panik) lässt die Masken fallen

Andreas Spechtl (Ja, Panik) lässt die Masken fallen

56m 6s

Macht, Geld, Gier und ein Casino als Parabel auf den Kapitalismus: Ich spreche mit dem Musiker Andreas Spechtl (Ja, Panik) über seinen Auftritt im Spielfilm “Un Gran Casino” von Filmemacher Daniel Hoesl.
Das Casino di Campione wird darin zur Bühne eines essayistischen Fiebertraums zwischen Apokalypse und Revolution; Andreas spielt einen Spieler – Figur und Symptom zugleich – und erzählt von Dreharbeiten und der Faszination eines Ortes, der ganz dem schnellen Geld verschrieben scheint.
Außerdem sprechen wir über 20 Jahre Ja, Panik: Wie hat sich die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Band verändert? Wir reden über Kapitalismuskritik im Pop, Witz und Diskurs...

„Wortwiege“-Kuratorin Anna Luca Krassnigg erkundet das Ungeheuer Mensch

„Wortwiege“-Kuratorin Anna Luca Krassnigg erkundet das Ungeheuer Mensch

86m 50s

Theater als Denkraum, als Brücke, als Widerstand: In dieser Folge spreche ich mit Anna Luca Krassnigg über ihre Arbeit zwischen Regie, Lehre und Festivalleitung.
Seit 2012 ist sie Professorin am Max Reinhardt Seminar, seit 2020 leitet sie das „Wortwiege“-Festival in den historischen Kasematten von Wiener Neustadt – ein Ort, an dem Theater, Literatur, Musik, Film und Wissenschaft aufeinandertreffen. Wir sprechen über ihre Vision eines politischen Theaters, über das Spannungsfeld zwischen Klassikern und Gegenwartsdramatik, über Macht, Mythos und das aktuelle Spielzeitmotto „Ungeheuer… ist viel“.
Es geht um interdisziplinäres Arbeiten, auch in ihren eigenen Projekten wie Fox On Ice, um Empowerment, welche...

The Ghost and the Machine: Andi Lechner feiert Kunst als Mysterium

The Ghost and the Machine: Andi Lechner feiert Kunst als Mysterium

113m 42s

Ein entschleunigtes Album in einer Zeit des schnellen Skips: In dieser Folge spreche ich mit Andreas Lechner über „Sorrows“, ein bewusst analog klingendes Werk zwischen Melancholie und Hoffnung.
Wir reden über Kreativität als Haltung, über sein Aufwachsen in der Steiermark, erste musikalische Erweckungsmomente zwischen Nirvana und Metallica, sein Gitarrenstudium in Wien und warum er Jazz als Urform des Punk versteht. Außerdem geht es um Resonator-Gitarren als Gegenentwurf zur Künstlichen Intelligenz und welche Rolle Musiker:innen in einer von Algorithmen geprägten Welt spielen. Ein Gespräch über Kummer und Frohsinn im Plural – und über Musik als Gegenmodell zur Gegenwart.

„The Souffleur“: Claus Philipp über die Arbeit mit Willem Dafoe

„The Souffleur“: Claus Philipp über die Arbeit mit Willem Dafoe

69m 1s

„The Souffleur“ bewegt sich zwischen Theater und Kino, zwischen Spielfilm und dokumentarischer Atmosphäre. Der Film – mit Willem Dafoe – führt ins InterContinental, zum Wiener Eislaufverein, ins Papageienschutzzentrum und stellt Fragen nach Macht, Stimme und System: Wer spricht? Und wer lenkt im Hintergrund?
Darüber spreche ich mit Claus Philipp, Dramaturg, Publizist, langjähriger Kulturressortleiter des “Standard” und ehemaliger Geschäftsführer des Stadtkino Wien. Wir reden über Kino als Ort und Institution, über Irritation als produktive Zuschauererfahrung und über die Arbeit hinter den Kulissen.
Was bleibt von einem Film wie “The Souffleur”, wenn man das Kino verlässt, eine Botschaft oder ein leiser Widerstand?