Alle Episoden

Kabarettist Christian Dolezal feiert die eigene Würstelhaftigkeit

Kabarettist Christian Dolezal feiert die eigene Würstelhaftigkeit

82m 1s

Christian Dolezal ist zurück mit „Tante Pepi“ und mit Geschichten, die so absurd wie wahr sind. Im Podcast spricht der Schauspieler und Theatermacher über das Erarbeiten seines neuen Kabarettprogramms “Tante Pepi”: vom ersten Notizzettel bis zur Premiere. Es geht um Humor an der Schmerzgrenze, um das Sich-Nackert-Machen auf der Bühne und wie man in einem Kabarett auch über einen Suizid sprechen kann.
Christian erzählt von seinem Aufwachsen im Wiener Gemeindebau, seiner Sozialisation als Arbeiterkind und warum er eigentlich am liebsten „nur Platten hören“ würde. Wir tauchen ein in seine Zeit bei den Sofa Surfers, reden über künstlerischen Antrieb zwischen Zweifel...

Indiepop-Duo Atzur: Patricia und Paul erschaffen sich ihre eigenen Trends

Indiepop-Duo Atzur: Patricia und Paul erschaffen sich ihre eigenen Trends

85m 38s

Für eine neue Folge von „Was soll das alles?“ sind Patricia und Paul von Atzur zu Gast. Wir sprechen über die Realität von Indie-Pop-Projekten zwischen DIY-Anspruch und Musikindustrie, über Sichtbarkeit, das Ernstgenommenwerden im Pop-Zirkus und darüber, wie man sich als Band eine eigene Welt baut, ohne sich ständig an Erwartungen anzupassen.
Außerdem geht es um das Leben zwischen Wien und Barcelona, um Touren, Erschöpfung, Nähe zum Publikum und die besondere Energie ihrer Live-Shows, die für viele Menschen zu einem Safe Space geworden sind. Patricia und Paul erzählen, warum rohe Emotionen auf der Bühne kein Konzept, sondern Voraussetzung sind, wie ihre...

Sibylle Kefer schreibt sozialkritische Liebeslieder an das Leben

Sibylle Kefer schreibt sozialkritische Liebeslieder an das Leben

92m 19s

Mit “ma wü vü” hat Sibylle Kefer ihr mittlerweile siebtes Album veröffentlicht; Lieder über Widersprüche, Sehnsüchte, Überforderung und das Schöne und Schräge am Menschsein. Im Podcast spricht Sibylle über ihre musikalische Karriere, ihre Kindheit im Salzkammergut und die Realität einer unabhängigen Musikerin in Österreich. Es geht um ihr Leben als Musiktherapeutin, strukturelle Schwierigkeiten und persönliche Rückschläge, aber auch um Übergriffigkeiten, den Song “holy shit” und die Frage, wie Musik Trost, Kommunikation und manchmal sogar Erlösung sein kann. Außerdem erzählt sie davon, wie sich persönliches Erleben und gesellschaftliche Beobachtung in ihren Liedern verbinden.

Live-Spezial: Pianistin Angelika Ortner und die Kunst einer besseren Zukunft

Live-Spezial: Pianistin Angelika Ortner und die Kunst einer besseren Zukunft

59m 3s

Die Pianistin und Podcasterin Angelika Ortner feiert die 100. Folge ihres Podcasts “Kulturmenü” – und das live und vor Publikum im schönen Wiener Borromäus-Saal. Und ich frage mich: Was soll das alles, Angelika?
Gemeinsam sprechen wir über das Podcasten als intime Kunst und wie es sich anfühlt, diese Intimität auf die Bühne zu bringen. Es geht um künstlerische Wege zwischen Unterricht, Ensemble und Mikrofon, um die Suche nach guten Gesprächen, um Zweifel, Stimme und Sichtbarkeit.
Musikalisch spannt die Folge einen weiten Bogen: von Jean-Philippe Rameau über Ralph Vaughan Williams und Jutta Hipp bis zu Alicia Keys. Vier Stücke, vier Geschichten...

Musikerin Ava Fina und ihr Mut zur „Wild Woman“

Musikerin Ava Fina und ihr Mut zur „Wild Woman“

73m 26s

Die Musikerin Ava Fina ist zu Gast und spricht über ihre Debüt-EP „Simultaneously Stimulating“, eine Sammlung von Songs über Gegensätze, Selbstbehauptung und den Versuch, sich selbst, die Welt und die Menschen darin zu verstehen.
Wir reden über das Spannungsfeld zwischen leisen Momenten und Ausbrüchen, über Erwartungen an Frauen im Musikbusiness und darüber, wie man lernt, sich selbst ernst zu nehmen. Ava Fina erzählt von ihrem Weg zum eigenen Sound, von Pausen und Neuanfängen, von Einflüssen aus Peru, Südkorea und Hamburg – und davon, wie aus Gefühlen Songs werden.
Ein Gespräch über Widersprüche, Entwicklung und den Versuch, sich selbst und andere...

Sängerin Sanna Frankie: Verletzlichkeit als Superpower

Sängerin Sanna Frankie: Verletzlichkeit als Superpower

66m 11s

Sanna Frankie ist zu Gast und spricht über ihr Debütalbum „Cerberus“, ein intensives, sehr persönliches Indiepop-Projekt über Verletzlichkeit, Selbstschutz und radikale Ehrlichkeit.
Wir reden über Neurodivergenz, strukturellen Sexismus und die Frage, wie politisch persönliche Erfahrungen werden können. Außerdem geht es um ihren Zugang zu Pop: Warum ihre Songs trotz Schwere oft tanzbar sind und was Musik ausdrücken kann, wofür es keine Worte gibt.
Es geht um den Moment, in dem sie begonnen hat, ihren eigenen „Cerberus“ nicht mehr als Bedrohung, sondern als Schutzmechanismus zu verstehen und darum, was passiert, wenn man versucht, diesen Wächter loszulassen.

Ansa Sauermann greift zur Rockgitarre in diesen unruhigen Zeiten

Ansa Sauermann greift zur Rockgitarre in diesen unruhigen Zeiten

99m 31s

Mit “Gehts noch?” bündelt Ansa Sauermann Themen, die sich über Jahre angestaut haben: gesellschaftliche Debatten, politische Verhärtungen und die Frage, wie man darauf musikalisch reagiert, ohne belehrend zu werden. Dafür greift der in Wien lebende Musiker diesmal hörbar stärker zur Rockgitarre – geprägt auch von seiner Jugend in Dresden, vom Aufwachsen mit Die Toten Hosen und frühen Konzertfahrten mit seiner Mutter.
Im Gespräch erzählt Sauermann von Rebellion gegen den Vater, vom Wechsel vom Schlagzeug zur Gitarre, von Support-Shows für Element of Crime und davon, warum auch leise Songs laut sein können. Aufgenommen wurde diese Folge von “Was soll das alles?”...

Jazzmusikerin Yvonne Moriel sucht keinen Plan B

Jazzmusikerin Yvonne Moriel sucht keinen Plan B

93m 20s

Yvonne Moriel zählt zu den spannendsten Stimmen der jungen österreichischen Jazzszene: Mit ihrem Quartett Sweetlife verbindet die Saxophonistin und Komponistin Jazz, Improvisation, Dub und elektronische Klangflächen zu einem eigenständigen Sound zwischen Groove, Offenheit und klanglicher Irritation.
In dieser Folge von “Was soll das alles?” spricht sie über ihr neues Album “Sweetlife III”, das in einem langen kollektiven Prozess entstanden ist, über freie Improvisation, elektronische Sounds und darüber, warum sie musikalisch immer wieder neue Herausforderungen sucht.
Außerdem geht es um ihren Weg von Tirol nach Wien, um Eiskunstlauf in ihrer Jugend, um ein abgeschlossenes Medizinstudium und um die bewusste Entscheidung, sich...

Karin Rabhansl singt zwischen Humor, Tod und Teufel (live in Passau)

Karin Rabhansl singt zwischen Humor, Tod und Teufel (live in Passau)

62m 41s

Diese Folge entstand live beim Passauer Podcast-Festival: Zu Gast ist Karin Rabhansl, eine Künstlerin, die Dialekt, Indie, Rock und heitere bis düstere Geschichten auf besondere Weise verbindet.
Wir sprechen über ihr Aufwachsen im Bayerischen Wald, erste musikalische Prägungen zwischen Rainhard Fendrich, Georg Danzer und Nineties-Rock, den Weg von der Banklehre zur Musik, frühe Aufmerksamkeit durch FM4 und den Song „Magst schmusen? mir wad's wurscht“.
Außerdem geht es um den Stilwandel seit ihrem Album “Tod und Teufel”, um dunkle Themen wie Schuld, Einsamkeit und toxische Beziehungen, politische Haltung in Songs und die Frage, was Musik gesellschaftlich erzählen kann.
Zum Schluss sprechen...

Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch

Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch

78m 29s

Voodoo Jürgens ist zurück mit “Gschnas”, seinem vierten Album, das vieles neu denkt und trotzdem unverkennbar nach dem Wiener Dialekt-Liedermacher klingt. Drei Jahre nach “Wie die Nocht noch jung wor” sprechen wir über neue Arbeitsprozesse, über Zweifel als Ausgangspunkt des Schreibens und darüber, warum seine Band heute viel stärker an seinen Songs beteiligt ist als früher.
Es geht darum, wie er sich den Dialekt als künstlerische Sprache zurückerobert hat, warum er aufpassen will, nicht zur Comicfigur seines Alter Egos zu werden und größere Bühnen für ihn nicht automatisch das nächste Ziel sind. Wir reden über seine Ausflüge ins Schauspiel, über...