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Ansa Sauermann greift zur Rockgitarre in diesen unruhigen Zeiten

Ansa Sauermann greift zur Rockgitarre in diesen unruhigen Zeiten

99m 31s

Mit “Gehts noch?” bündelt Ansa Sauermann Themen, die sich über Jahre angestaut haben: gesellschaftliche Debatten, politische Verhärtungen und die Frage, wie man darauf musikalisch reagiert, ohne belehrend zu werden. Dafür greift der in Wien lebende Musiker diesmal hörbar stärker zur Rockgitarre – geprägt auch von seiner Jugend in Dresden, vom Aufwachsen mit Die Toten Hosen und frühen Konzertfahrten mit seiner Mutter.
Im Gespräch erzählt Sauermann von Rebellion gegen den Vater, vom Wechsel vom Schlagzeug zur Gitarre, von Support-Shows für Element of Crime und davon, warum auch leise Songs laut sein können. Aufgenommen wurde diese Folge von “Was soll das alles?”...

Jazzmusikerin Yvonne Moriel sucht keinen Plan B

Jazzmusikerin Yvonne Moriel sucht keinen Plan B

93m 20s

Yvonne Moriel zählt zu den spannendsten Stimmen der jungen österreichischen Jazzszene: Mit ihrem Quartett Sweetlife verbindet die Saxophonistin und Komponistin Jazz, Improvisation, Dub und elektronische Klangflächen zu einem eigenständigen Sound zwischen Groove, Offenheit und klanglicher Irritation.
In dieser Folge von “Was soll das alles?” spricht sie über ihr neues Album “Sweetlife III”, das in einem langen kollektiven Prozess entstanden ist, über freie Improvisation, elektronische Sounds und darüber, warum sie musikalisch immer wieder neue Herausforderungen sucht.
Außerdem geht es um ihren Weg von Tirol nach Wien, um Eiskunstlauf in ihrer Jugend, um ein abgeschlossenes Medizinstudium und um die bewusste Entscheidung, sich...

Karin Rabhansl singt zwischen Humor, Tod und Teufel (live in Passau)

Karin Rabhansl singt zwischen Humor, Tod und Teufel (live in Passau)

62m 41s

Diese Folge entstand live beim Passauer Podcast-Festival: Zu Gast ist Karin Rabhansl, eine Künstlerin, die Dialekt, Indie, Rock und heitere bis düstere Geschichten auf besondere Weise verbindet.
Wir sprechen über ihr Aufwachsen im Bayerischen Wald, erste musikalische Prägungen zwischen Rainhard Fendrich, Georg Danzer und Nineties-Rock, den Weg von der Banklehre zur Musik, frühe Aufmerksamkeit durch FM4 und den Song „Magst schmusen? mir wad's wurscht“.
Außerdem geht es um den Stilwandel seit ihrem Album “Tod und Teufel”, um dunkle Themen wie Schuld, Einsamkeit und toxische Beziehungen, politische Haltung in Songs und die Frage, was Musik gesellschaftlich erzählen kann.
Zum Schluss sprechen...

Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch

Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch

78m 29s

Voodoo Jürgens ist zurück mit “Gschnas”, seinem vierten Album, das vieles neu denkt und trotzdem unverkennbar nach dem Wiener Dialekt-Liedermacher klingt. Drei Jahre nach “Wie die Nocht noch jung wor” sprechen wir über neue Arbeitsprozesse, über Zweifel als Ausgangspunkt des Schreibens und darüber, warum seine Band heute viel stärker an seinen Songs beteiligt ist als früher.
Es geht darum, wie er sich den Dialekt als künstlerische Sprache zurückerobert hat, warum er aufpassen will, nicht zur Comicfigur seines Alter Egos zu werden und größere Bühnen für ihn nicht automatisch das nächste Ziel sind. Wir reden über seine Ausflüge ins Schauspiel, über...

Yasmo rappt mit offenen Augen durch den Sturm

Yasmo rappt mit offenen Augen durch den Sturm

77m 31s

Seit zehn Jahren stehen Yasmo und Die Klangkantine gemeinsam auf der Bühne – mit einem Sound zwischen HipHop und Bigband-Jazz und Texten, die nicht ausweichen. Zum Jubiläum erscheint ihr viertes Album “Augen auf und durch”. Der Titel ist Programm: hinschauen statt wegsehen.
In dieser Folge spreche ich mit Yasmin Hafedh, wie Yasmo eigentlich heißt, darüber, warum gerade jetzt die Zeit für klare Worte ist, wie sich politische Diskurse verschieben und wo für die Musikerin die persönliche Schmerzgrenze liegt. Wir reden über Protest als Motor und Lebenselixier und wie man politisch sein kann, ohne belehrend zu werden.
Außerdem geht es um...

Andreas Spechtl (Ja, Panik) lässt die Masken fallen

Andreas Spechtl (Ja, Panik) lässt die Masken fallen

56m 6s

Macht, Geld, Gier und ein Casino als Parabel auf den Kapitalismus: Ich spreche mit dem Musiker Andreas Spechtl (Ja, Panik) über seinen Auftritt im Spielfilm “Un Gran Casino” von Filmemacher Daniel Hoesl.
Das Casino di Campione wird darin zur Bühne eines essayistischen Fiebertraums zwischen Apokalypse und Revolution; Andreas spielt einen Spieler – Figur und Symptom zugleich – und erzählt von Dreharbeiten und der Faszination eines Ortes, der ganz dem schnellen Geld verschrieben scheint.
Außerdem sprechen wir über 20 Jahre Ja, Panik: Wie hat sich die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Band verändert? Wir reden über Kapitalismuskritik im Pop, Witz und Diskurs...

„Wortwiege“-Kuratorin Anna Luca Krassnigg erkundet das Ungeheuer Mensch

„Wortwiege“-Kuratorin Anna Luca Krassnigg erkundet das Ungeheuer Mensch

86m 50s

Theater als Denkraum, als Brücke, als Widerstand: In dieser Folge spreche ich mit Anna Luca Krassnigg über ihre Arbeit zwischen Regie, Lehre und Festivalleitung.
Seit 2012 ist sie Professorin am Max Reinhardt Seminar, seit 2020 leitet sie das „Wortwiege“-Festival in den historischen Kasematten von Wiener Neustadt – ein Ort, an dem Theater, Literatur, Musik, Film und Wissenschaft aufeinandertreffen. Wir sprechen über ihre Vision eines politischen Theaters, über das Spannungsfeld zwischen Klassikern und Gegenwartsdramatik, über Macht, Mythos und das aktuelle Spielzeitmotto „Ungeheuer… ist viel“.
Es geht um interdisziplinäres Arbeiten, auch in ihren eigenen Projekten wie Fox On Ice, um Empowerment, welche...

The Ghost and the Machine: Andi Lechner feiert Kunst als Mysterium

The Ghost and the Machine: Andi Lechner feiert Kunst als Mysterium

113m 42s

Ein entschleunigtes Album in einer Zeit des schnellen Skips: In dieser Folge spreche ich mit Andreas Lechner über „Sorrows“, ein bewusst analog klingendes Werk zwischen Melancholie und Hoffnung.
Wir reden über Kreativität als Haltung, über sein Aufwachsen in der Steiermark, erste musikalische Erweckungsmomente zwischen Nirvana und Metallica, sein Gitarrenstudium in Wien und warum er Jazz als Urform des Punk versteht. Außerdem geht es um Resonator-Gitarren als Gegenentwurf zur Künstlichen Intelligenz und welche Rolle Musiker:innen in einer von Algorithmen geprägten Welt spielen. Ein Gespräch über Kummer und Frohsinn im Plural – und über Musik als Gegenmodell zur Gegenwart.

„The Souffleur“: Claus Philipp über die Arbeit mit Willem Dafoe

„The Souffleur“: Claus Philipp über die Arbeit mit Willem Dafoe

69m 1s

„The Souffleur“ bewegt sich zwischen Theater und Kino, zwischen Spielfilm und dokumentarischer Atmosphäre. Der Film – mit Willem Dafoe – führt ins InterContinental, zum Wiener Eislaufverein, ins Papageienschutzzentrum und stellt Fragen nach Macht, Stimme und System: Wer spricht? Und wer lenkt im Hintergrund?
Darüber spreche ich mit Claus Philipp, Dramaturg, Publizist, langjähriger Kulturressortleiter des “Standard” und ehemaliger Geschäftsführer des Stadtkino Wien. Wir reden über Kino als Ort und Institution, über Irritation als produktive Zuschauererfahrung und über die Arbeit hinter den Kulissen.
Was bleibt von einem Film wie “The Souffleur”, wenn man das Kino verlässt, eine Botschaft oder ein leiser Widerstand?

Kabarettist Marc Carnal spielt Gott und sucht die Irritation

Kabarettist Marc Carnal spielt Gott und sucht die Irritation

92m 25s

Marc Carnal ist Gott – zumindest auf der Bühne. In seinem ersten eigenen Kabarettprogramm “Gott live” spielt er den Allmächtigen, im echten Leben ist er einer der wichtigsten Gaglieferanten des Landes: Autor der Late-Night-Show “Willkommen Österreich”, FM4-Kolumnist, Hörspielautor. Wir sprechen über Witze als Muskeltraining, über Schreiben für andere und für sich selbst, über seine Arbeit mit den Satirikern Dirk Stermann und Christoph Grissemann, über die Freiheit, ein Programm auch nach der Premiere noch ständig umzubauen. Es geht um die Entwicklung eines eigenen Programms, um seine Arbeit im Team von “Willkommen Österreich” und um die Frage, welche Gags funktionieren und warum...